Meta Quest Pro: Facebook-VR-Headset kommt nicht nach Deutschland

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Meta Quest Pro: Facebook-VR-Headset kommt nicht nach Deutschland (1)
Quelle: Oculus VR

Das Facebook-Unternehmen Meta will heute sein neues VR-Headset Meta Quest Pro vorstellen. In Deutschland wird das neue Gerät jedoch nicht verfügbar sein. Das Unternehmen von Mark Zuckerberg zog seine VR-Geräte bereits 2020 vom deutschen Markt zurück.

Heute um 19 Uhr deutscher Zeit findet die firmeneigene Meta-Veranstaltung Connect statt. Dabei wird der Unternehmenschef Mark Zuckerberg auch das kommende VR-Headset Meta Quest Pro vorstellen. Das Gerät befand sich rund zwei Jahre in Entwicklung und soll ein zentrales Element der Ausrichtung auf das Metaversum darstellen. Nutzer in Deutschland werden jedoch nicht auf das neue Gerät des Facebook-Konzerns warten müssen. Hierzulande soll das Headset gar nicht erst auf den Markt kommen.

Bundeskartellamt schritt bereits 2020 ein

Die Meta Quest Pro soll in Deutschland nicht verkauft werden, weil der Facebook-Konzern hierzulande bereits 2020 sein Geschäft mit den VR-Brillen gestoppt hat. Damals war das Bundeskartellamt eingeschritten, weil für die Headsets des Unternehmens zwingend ein Facebook-Konto nötig war. Daraufhin wurde ein Missbrauchsverfahren eingeleitet und Facebook zog sich vom deutschen Markt zurück.

"Diese Verknüpfung zwischen Virtual-Reality-Produkten und dem sozialen Netzwerk des Konzerns könnte einen verbotenen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch Facebook darstellen", begründete der Kartellamtspräsident Andreas Mundt damals. Das Verfahren gegen Meta ist bis jetzt noch nicht abgeschlossen. "Der Vertriebsstopp gilt aktuell für alle VR-Geräte, also auch für das neue Headset", bestätigte ein Meta-Sprecher kürzlich gegenüber dem Handelsblatt.

Das Headset gab es vor der offiziellen Vorstellung bereits in einem Video zusehen. Ramiro Cardenas vom Gaming-Kanal "Zectariuz Gaming" will das Gerät durch Zufall in einem Hotel gefunden haben. Beim Unboxing kam ein schwarzes Headset mit drei Kameras zum Vorschein. Der ursprüngliche Besitzer soll das Gerät inzwischen wieder abgeholt haben.

Quelle: Handelsblatt, Golem

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von pbStoRm Freizeitschrauber(in)
        Also meine Quest hat mich zu keinem Zeitpunkt zu einem Login gezwungen und offline funktioniert sie genauso wie online.
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Interessiert mich nicht, erstens wegen dem Zwangslogin und zweitens wegen dem Preis. Habe mir vor kurzem die Pico 4 vorbestellt und werde sie per Virtual Desktop als wireless PCVR-Headset nutzen. Hatte vorher die Pico Neo 3 Link und war mit dieser auch zufrieden, das Kabel und die Controller haben mich aber gestört. Einen Zwanglogin gibt es bei Pico soweit ich weiß nicht, es muss nur einmalig ein Account erstellt werden, danach ist die Brille "freigeschaltet" und kann theoretisch offline verwendet werden, was meiner Meinung nach noch verschmerzbar ist.

        Was ich ja sehr ironisch finde ist, dass Leute immer noch mit ihren ach so sensiblen Daten gegen einen Kauf einer solchen Brille argumentieren, dabei ist dieses Argument längst hinfällig, denn man sollte sich darüber im klaren sein, dass jeder der heutzutage das Internet benutzt getrackt wird, sei es durch Cookies, IP-Adressen oder Hardware IDs. Dass Firmen wie Google oder Facebook wissen, wer ihr seid und Persönlichkeitsprofile von euch angelegt haben, wo intimste Details von euch drinstehen, davon könnt ihr einfach ausgehen. Es spielt also keine Rolle, ob man jetzt eine VR-Brille nutzt oder nicht. Die Zeiten der Anonymität im Internet sind vorbei, das sollte einem klar sein. Gut, durch die Brille können sie mir jetzt noch zusätzlich in die Wohnung schauen und mich durch das Mikrofon abhören während ich VR zocke. Macht aber letztenendes keinen großen Unterschied mehr.

        Ein viel wichtigerer Punkt, der für mich ganz klar gegen einen Kauf sprechen würde, seltsamerweiser aber kaum von anderen angesprochen wird, ist wenn Geräte den Nutzer zum Login zwingen oder man sonst ohne eine Internetverbindung aus der eigenen Hardware ausgesperrt wird. Das ist bei den Geräten von Facebook soweit ich weiß der Fall und deswegen kommen sie für mich schon aus Prinzip nicht in Frage.
      • Von Bloodrock Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ein Produkt das nicht veröffentlicht wird, weil es sich der Chef gar nicht vorstellen kann nicht gegen lappige Datenschutzrichtlinien zu verstoßen....das braucht man auch nicht.

        Ich meine das Ding wird schön so gebaut sein das es 24/7 rundum deine Wohnung scannt. Da kannste den Homemade Pr0n gleich bei Xhamster selber hochladen. Die Amis haben damit auch kein Problem. Ich seh es schon kritisch das Teslas überall dauernd filmen. Auch im stehen. Das ist weder energieeffizient, noch datenschutzgerecht. Schön die Karre neben der Grundschule abstellen. Pädos finest sponsored by elon musk. Und der Hacker weiß auch gleich wann du außer bist. Toll. Kannst es in der Karre nicht mal treiben weil drinnen wirst du ja auch dauernd gefilmt.
      • Von -Lucky+Devil- Software-Overclocker(in)
        Zitat von sesharim
        meine rift S gammelt hier auch nur noch in der ecke rum hab irgendwie komplett das intresse an vr verloren alles zu sperrig und umständlich
        Echt jetzt? Ich hab grad MEGA Spaß mit Half Life 2 VR + 35 GB Texturenpack
      • Von Blowfeld Software-Overclocker(in)
        Oh nein....anyway....
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