Meta Quest 3: So schneidet das VR/AR-Headset im ersten Test ab
Facebook-Mutterkonzern Meta hat mit der Quest 3 just ein neues Mixed-Reality-Headset auf den Markt gebracht und die Kollegen von Golem haben es einem ersten Test unterzogen.
Seit dem 10. Oktober ist das neue Meta Quest 3 offiziell erhältlich und bringt gegenüber dem rund drei Jahren alten Vorgängermodell eine Handvoll Verbesserungen mit sich. Dazu gehören unter anderem die Vereinigung von Virtual und Augmented Reality mit Passthrough-Modus, Handtracking, die neue Snapdragon XR2 Gen 2-Plattform für mehr Rechenleistung und ein "4K+ Infinite"-Display (2.064 x 2.208 Pixel pro Auge).
Die Neuerungen lässt sich Meta auch kosten, denn das Basismodell mit 128 GB Speicherplatz ist mit 549,99 Euro rund 150 Euro teurer als das Vorgängermodell zum Marktstart. Eine zweite Speichervariante mit 512 GB kommt auf 699,99 Euro und ist abseits vom offiziellen Shop mit längerer Lieferzeit derzeit nirgends als verfügbar gelistet. Die Kollegen von Golem haben das erneut autark arbeitende Meta Quest 3 in ihrem Test sowohl als Spielekonsole als auch Schreibtischersatz im Homeoffice ausprobiert und auf Alltagstauglichkeit abgeklopft.
Meta Quest 3: Gut, aber...
Laut dem Test ist das "Killerfeature" des neuen Modells dabei auch weiterhin der Spielebetrieb, während sich der Arbeitsnutzen vornehmlich auf ein großes virtuelles Multi-Monitor-Set-up beschränkt. Angekreidet wird derweil die weiterhin bestehende Nichtverfügbarkeit von Facebooks VR-Welt Metaverse hierzulande. Die neuen Features wie Handtracking und Passthrough seien dennoch "mehr als willkommene Verbesserungen eines bereits zuvor guten Einsteiger-Headsets", die aber auch ihren Preis haben.
"Die große Frage, die Meta auch mit dem Quest 3 und all seinen Verbesserungen nicht beantworten kann, ist das Warum", heißt es im Fazit. Abseits des augmentierten Multi-Monitor-Set-ups bleibe Mixed Reality demnach "eine coole Spielerei für alle, die es sich leisten können". Daher bleibe trotz aller Verbesserungen "die alte Skepsis nach dem Absetzen des Headsets" zurück. Unterdessen hat auch PCGH in der Redaktion mittlerweile eine Meta Quest 3 zu Testzwecken vorhanden, allerdings dauert es mit dem Test noch etwas.

Die Controller braucht man Quasi eeh nicht mehr! Das Handtracking ist ja mal richtig gut!
Die Controller braucht man Quasi eeh nicht mehr! Das Handtracking ist ja mal richtig gut!
Bei Pi mal Daumen 5-8 Stunden Nutzung die Woche hab ich die Akkus geschätzt alle 2 Monate getauscht.
Auch das mit der Sicherheit von 18650 etc. kenne ich von meiner E-Zigarette, alleine schon das der Markt komplett mit irgendwelchen billigen Klonen geflutet ist die dann teilweise mit Sand etc. gefüllt sind damit sie sich wertiger anfühlen.
Siehe https://extreme.pcgamesha...
Allgemein wäre es aber mal nett, wenn sich die Batteriehersteller auf einen 22500-Standard verständigen könnten, der alles von 3,6 bis 4,5 V frisst. Also sowohl Li-Io-Monozellen mit diesen Maßen als auch simple Adapterkäfige für 3× AAA, die man dann je nach Szenario mit NiMh oder Einweg bestückt. (Oder, wenn tatsächlich mal eins der angekündigten Comebacks erfolg hat, mit RAM. Wobei das natürlich tricky bezüglich Nachlade-Support im Gerät ist, da kein elektrischer Unterschied zu Einweg-Alkalines erkennbar ist.)