Hands-on-Tests: Apple Vision Pro zwischen Faszination und Unverständnis
Zum Mixed-Reality-Headset von Apple gibt es die ersten Hands-on-Testberichte. Die Vision Pro übt dabei ihre eigene Faszination aus. Es gibt aber auch Kritikpunkte.
Am 05. Juni stellte Apple endlich das seit Jahren in der Gerüchteküche umher geisternde AR-/VR-Headset vor. Bei dem Vision Pro handelt es sich um ein Mixed-Reality-Headset, das Anfang 2024 zum Preis von rund 3.500 US-Dollar zunächst in den USA auf den Markt kommt. Nach der Präsentation hatten erste amerikanische Medien die Gelegenheit, den Spatial Computer auszuprobieren.
Bildqualität und Steuerung beeindrucken
Im Hands-on-Test fällt vor allem die Qualität der Bilddarstellung positiv auf. Für jedes Auge gibt es ein 4K-Bild. Ein Teil der insgesamt 12 verbauten Kameras ist fürs Tracking der Hände und Finger zuständig. Schließlich wird das Vision Pro ohne Controller bedient. Lediglich zum Aufrufen der Home-Seite muss man den drehbaren Knopf am Headset drücken. Der Rest der Steuerung erfolgt wie bei der Microsoft Hololens via Finger und Blickrichtung. Laut den Testern funktioniert die Steuerung intuitiv und zuverlässig. Speziell für Brillenträger gibt es Linsen von Zeiss, die in das Vision Pro gesteckt werden können.
Eine manuelle Korrektur der in Bezug auf die dargestellte Schärfe, wie es andere VR-Headsets anbieten, gibt es bei der Vision Pro nicht. Vor Ort bei Apple wurde erst via iPhone ein 3D-Abbild des Trägers erstellt und dann die Brillenstärke gemessen, ehe die Vision Pro mit den notwendigen Linsen ausgestattet wurde. Mit dem drehbaren Knopf kann der Immersionsgrad verstellt werden, um aus dem AR-, ein VR-Headset zu machen und in eine virtuelle Welt einzutauchen. Wie etwa The Verge anmerkt, ist das Sichtfeld bei der Apple Vision Pro eingeschränkt, sodass die veröffentlichten Marketingvideos etwas zu viel versprechen. Tester haben bereits schwarze Ränder im peripheren Sichtfeld gesehen.
Bildergalerie
Ein weiterer Kritikpunkt ist das vergleichsweise hohe Gewicht des Headsets, zu dem Apple keine offiziellen Werte verlautbart hat. Um das Apple Vision Pro nutzen zu können, ist ein kabelgebundener Akku oder ein externes Netzteil notwendig. Wenn man unterwegs ist und auf den Akku zurückgreift, kann man das Vision Pro maximal zwei Stunden lang verwenden. Unklar bleibt, für welchen Anwendungszweck das Apple Vision Pro einen Mehrwert liefert. Zwar gibt es speziell angepasste Versionen von Microsoft Excel und Co., doch ob Tabellenkalkulation in Übergröße einen Vorteil bringt, ist offen.
Fürs private Heimkino ist es zwar beeindruckend, sich etwa Avatar: The Way of Water anzusehen, allerdings kann immer nur eine Person den Film ansehen und das hohe Gewicht führt dazu, dass man das Mixed-Reality-Headset nicht mehrere Stunden lang tragen möchte. Ein weiteres, generelles Problem von VR-Headsets kann sein, dass man sich ausgeschlossen von der realen Welt fühlt. Zwar werden mittels Eyesight die Augen des Trägers auf ein außen liegendes Display der Vision Pro projiziert, doch das wirkt unnatürlich, so die Tester. Mit der frühzeitigen Vorstellung von Apple Vision Pro hofft der Konzern, die App-Entwickler dazu zu bringen, ihre iOS-Apps fit zu machen für den neuen App Store in visionOS und so für genügend Inhalte zum Marktstart zu sorgen.
Ebenfalls lesenswert: Apple Vision Pro: Mixed-Reality-Headset soll für 3.499 US-Dollar ganz neue Maßstäbe setzen
Sammlung zu Hands-on-Tests zur Apple Vision Pro:
- Mit der Apple Vision Pro gibt es ab 2024 ein Mixed-Reality-Headset zum Preis von rund 3.500 US-Dollar.
- Im Hands-on-Test fällt vor allem die Bildqualität und die intuitive Steuerung positiv auf. Wie etwa bei der Microsoft Hololens erfolgt die Steuerung ohne Controller via Händen und Blickrichtung.
- Einige Tester geben das eingeschränkte Sichtfeld als Kritikpunkt an. Auch das vergleichsweise hohe Gewicht des Headsets stört. Zudem beträgt die Akkulaufzeit nur zwei Stunden. Seltsam fühlen sich die auf einem Außendisplay dargestellten Augen des Trägers an.
Quellen: Engadget, The Verge, Spiegel Online

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Der Coronamaskenvergleich hinkt vorne und hinten, die Richtung dieser Unterhaltung wird mir auch zu blöd ehrlich gesagt. Das Konzept als Arbeitsplatzersatzgeräte, wie insinuiert, geht nicht auf, bei solchen Gewichten weit über 500 g. Es gibt schon ein Grund, warum selbst die Facebookmitarbeiter die Quests "nicht" für Meetings nutzen, obwohl eigentlich vorgesehen, weil es eben im Alltag nicht so fency ist, wie man sich das marketingtechnisch, konzeptionell vorstellt. Dazu dann noch die Handsteuerung. Du kannst ja mal deinen Arm einfach so ein paar Minuten gerade halten, da merkst du schnell konzentriert, wie stark sich das Eigengewicht auswirkt. Es ist schon utopisch davon auszugehen, dass man am virtuellen Desktop/Schreibtisch stundenlang rumfuchteln. muss/ soll. Sieht nett aus, ist aber weit weniger praktisch wie man meinen könnte. Hände ablegen, 10 Fingertechnik, optimierte Maus, dass hat schon seinen Grund, dass sind Konzepte die ein langes und beschwerdefreies Arbeiten ermöglichen.
MfG
"deutlich über 500 g"
Ich habe gesagt, dass alleine durch Eigengewicht des Kopfes und der Handyhaltung nachweislich Fehlhaltungen und die beschriebenen Probleme auftreten. Wenn dazu dann noch 500g+ kommen, ist an einem unbeschwertem, stundenlangen Arbeiten oder gar ein Desktop-Ersatz überhaupt nicht zu denken. Dazu dann noch die Arme, die genutzt werden zu Steuerung, dass ist einfach in der Form, für den Anwendungszweck nicht praxistauglich. Das kann man "mal" ein zwei Stunden machen aber bestimmt nicht täglich 9 to 5.
Letzteres ist übrigens eine erwiesenermaßen falsche Behauptung, denn die AVP soll ausdrücklich auch Hände unten in Körpernähe erkennen und erlaubt zudem die Nutzung von Maus und Tastatur, wenn man das vorziehen sollte.
Du musst hier auch nicht verteidigen Torsten, dass sind nun wirklich keine unbekannten Kritikpunkt, grundsätzlich bei dieser Technik/ Anwendung. Das wird auch von Fachleuten kritisch gesehen, das ist keine exklusive Forenmeinung und noch weniger hat das was mit dem anbietendem Unternehmen zu tun.
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MfG
Sorry Torsten aber das ist wirklich nicht praxistauglich, dass man nur nicht fit genug ist. Das mit dem Handy Nacken ist eine erwiesene Tatsache, du willst doch nicht ernsthaft behaupten dass deutlich über 500 Gramm, es werden ja wahrscheinlich eher deutlich mehr sein, nicht zu massiven Nackenbeschwerden führt, wenn schon leichte Körperfehlhaltung, Sie Ihr Handy haltung, über ein paar Stunden pro Tag hinweg zu einem handynacken und nachhaltigen Problemen führt. Dazu denn noch die ständig gehobenen Arme weil ein Ablegen auf einen Tisch und leichte Finger Bewegung, siehe zehn Fingertechnik, nicht einmal mehr ausreicht. Ich fand den Film Minority Report auch ziemlich cool aber so fuchtelt keiner 8 Stunden am Tag rum, vergiss es.
MfG
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480g
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Gewichtsverteilung anders ja aber das Gewicht lastet trotzdem auf dir.
Trotzdem wird die Brille sicher nicht stundenlang getragen
Ist halt wie bei den Corona Masken. Für Viele ein Zumutung sie beim Einkaufen tragen zu müssen während andere den ganzen Tag damit in der Arbeit rumlaufen
Und "behaupten" will ich hier gar nichts. Das machst du schon genug. Z.B.:
"deutlich über 500 g"
"ein Headset führt zu nachhaltigen, noch massiveren Körperproblemen als eine ausdrückliche Fehlhaltung"
"man muss die Arme ständig anheben"
Letzteres ist übrigens eine erwiesenermaßen falsche Behauptung, denn die AVP soll ausdrücklich auch Hände unten in Körpernähe erkennen und erlaubt zudem die Nutzung von Maus und Tastatur, wenn man das vorziehen sollte.
Sorry Torsten aber das ist wirklich nicht praxistauglich, dass man nur nicht fit genug ist. Das mit dem Handy Nacken ist eine erwiesene Tatsache, du willst doch nicht ernsthaft behaupten dass deutlich über 500 Gramm, es werden ja wahrscheinlich eher deutlich mehr sein, nicht zu massiven Nackenbeschwerden führt, wenn schon leichte Körperfehlhaltung, Sie Ihr Handy haltung, über ein paar Stunden pro Tag hinweg zu einem handynacken und nachhaltigen Problemen führt. Dazu denn noch die ständig gehobenen Arme weil ein Ablegen auf einen Tisch und leichte Finger Bewegung, siehe zehn Fingertechnik, nicht einmal mehr ausreicht. Ich fand den Film Minority Report auch ziemlich cool aber so fuchtelt keiner 8 Stunden am Tag rum, vergiss es.
MfG
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