Windows Mixed Reality: HP läutet zweite Runde ein, Acer zieht mit ConceptD OJO-VR-Headset nach
Windows Mixed Reality geht in die nächste Runde. HP machte mit dem Reverb bereits Ende März den Anfang und präsentierte das erste VR-Headset der zweiten Generation für Windows 10-Rechner. Acer hat mittlerweile nachgezogen und das ConceptD OJO präsentiert.
HP und Acer haben in den vergangenen Wochen ihr Aufgebot an Headsets für Microsofts Windows Mixed Reality aufgefrischt und die zweite Generation an VR-Headsets für Windows 10-Rechner vorgestellt. HP zeigte schon im März das Reverb. Acer legt im April mit dem ConceptD OJO nach.
Acer ConceptD OJO und HP Reverb bieten 2.160 x 2.160 Pixel pro Auge
Beide Head-Mounted-Displays (HMD) lassen die aktuelle Konkurrenz in Sachen Auflösung weit hinter sich. Sowohl das HP Reverb als auch das Acer ConceptD OJO bieten pro Auge 2.160 x 2.160 Pixel. Zum Vergleich: Die Oculus Rift S kommt nur auf 1.280 x 1.440 Pixel, die HTC Vive Pro auf 1.400 x 1.600 und das Samsung Odyssey auf 1.440 x 1.600 pro Auge. Auch beim Sichtfeld trumpft zumindest HPs Reverb mit 114 Grad auf. Die gängige Konkurrenz wartet durchgehend mit 110 Grad auf.
Vorteile hinsichtlich Ergonomie und Gewicht gibt es beim HP Reverb nicht zwingend. Der Hersteller versucht lediglich, mit der Oculus Rift gleichzuziehen, was laut roadtovr.com auch gelungen sei. VR-Fans aus Deutschland haben beim Kauf allerdings das Nachsehen. HP will sich mit dem neuen VR-Headset, das für 599 US-Dollar beziehungsweise 629 Euro erhältlich sein wird, vornehmlich Unternehmenskunden zuwenden. Die Endkundenversion, die sich nur hinsichtlich des Lieferumfangs durch ein fehlendes Zusatz-Gesichtspolster von der Business-Variante unterscheidet, soll laut Angaben von HP hierzulande sowie auch in Österreich nicht in den Handel kommen.
Acer ConceptD OJO mit wechselbarer Kopfhalterung, zerlegbarer Optik und als Teil der neuen Produktreihe für Kreative
Auch Acer will mit dem ConceptD OJO primär nur eine bestimmte Zielgruppe ansprechen. Beim neuen Zusatz "ConceptD" - der Vorgänger trug den Namen OJO 500 ohne Zusatz - handelt es sich um eine Produktlinie, die sich an Kreativschaffende richtet. Nichtsdestotrotz wird das ConceptD OJO generell auch für normale Endverbraucher erhältlich sein.
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Komfort spielt auch weiterhin eine übergeordnete Rolle bei den VR-Headsets von Acer. So bietet das ConceptD OJO etwa einen Schieberegler, mit dem sich die Pupillendistanz individuell anpassen lässt. Für die optimale Einstellung gibt es eine zusätzliche Smartphone-App, welche die Messung übernimmt. Ferner wird auf wechselbare Einzelteile gesetzt. So finden sich im Lieferumfang des ConceptD OJO zwei unterschiedliche Kopfhalterungen: eine mit weicherer und maschinenwaschbarer Polsterung sowie Klinkenanschluss für eigene Kopfhörer und eine mit härteren Polstern für einen sichereren und festeren Sitz inklusive integrierter Kopfhörer. Die optischen Elemente sind zusätzlich einzeln entfernbar, was die Reinigung erleichtern soll. Preis und Verfügbarkeit lässt Acer zum aktuellen Zeitpunkt noch offen. Damit bleibt vorerst noch unklar, wann und ob das ConceptD OJO überhaupt in Deutschland erscheint.
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windows mixed... och ne das ist ein reinfall... ständig funkt dieser mist dazwischen... rund läuft da auch nichts... nein, danke.
Ist schön zu lesen, dass der VR-Markt beim PC in Wallung kommt, auch wenn VR für mich nichts ist.
Ich habe es probiert (als letztes mit ner Samsung).
Ich empfinde über einen längeren Zeitraum das tragen der VR-Brille als störend
und mir wird dabei Kotzübel.
Aber - wers mag und verträgt: Viel Spaß
So weit ich mitbekommen habe ist der aufpreis zur Bussines bei der HP Reverb bei ca 30 €/$ eher lächerlich, vor allem wenn das Gesichts Polster abnehmbar und abwaschbar ist sowie die Kabel austauschbar, was beides bei der Normalversion fehlen soll. Jeder der ein VR Set hat weiß das am ende zu schätzen.
Ja mensch, dassja klasse! Wer hat Fovated Rendering? Eyetracking? Kabellose Signalübertragung? Wie, keiner? Dann leg ich mich mal wieder hin.