Google Earth VR ist da und beeindruckt durchaus
Google Earth VR ist da und beeindruckt durchaus in der Präsentation. Wer eine HTC Vive besitzt, kann die Anwendung auf Steam herunterladen und dann die Erde aus der virtuellen Realität heraus betrachten. Dabei sind sogar Grabenflüge durch den Grand Canyon. Wer das auf Graustufen stellt, hat echtes Star-Wars-Feeling.
Um Google Earth war es in den letzten Jahren still geworden. Ganz unaufgeregt erfüllte die Software ihren Dienst und das offenbar so, wie der Kunde es erwartet. Nun aber gibt es Neues aus der Welt der Erdbeobachtung zu berichten, denn die virtuelle Realität hält Einzug. Google hat Google Earth VR vorgestellt, das dem Nutzer die Erde nun auch als VR-Erlebnis näher bringt.
VR in Google Earth könnte sogar ähnlich groß sein wie die Software selbst im Jahr 2005. Damals war das ein großes Thema, denn man konnte erstmals vom heimischen Rechner aus die ganze Welt bereisen. Mittlerweile sind die Satellitenbilder so gut, dass man sogar Details erkennen kann. Viel mehr Auflösung bei den Bildern wird einem ohnehin vorenthalten. Über VR kann man sich nun einen Flug über die Erde gönnen und diese ganz neu entdecken. Es gibt sogar einzelne Elemente in Google Earth VR, die einen beispielsweise den Grand Canyon in einer Art Star-Wars-Grabenflug erleben lassen.
Grundsätzlich sind drei Modi vorhanden: Laufen, Fliegen und Stöbern. Gesteuert wird Google Earth VR per Kopfbewegung und mit den Controller der Vive. Googles Werbematerial macht durchaus Lust auf mehr, allerdings setzt das VR-Erlebnis die passende Brille voraus und da wird es bei den meisten Interessenten noch klemmen. In Frage kommt derzeit nur die HTC Vive und die kostet 900 Euro. Ist die Vive vorhanden, kann man sich auf Steam die Anwendung herunterladen und in den virtuellen Planeten abtauchen. Oder auch Tiltbrush benutzen.
Interessant ist in der Tat, dass Google Earth VR überhaupt noch für HTC Vive erschienen ist, schließlich ist das ein Konkurrenzprodukt zu Googles Daydream. Da wäre es wirtschaftlich wohl sinnvoller gewesen, solche Produkte für die eigene Plattform zu entwickeln.
Quelle: Google
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