Vive Focus 3: Gesichts- und Augentracker für VR-Headset

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Vive Focus 3: Gesichts- und Augentracker für VR-Headset vorgesellt (1)
Quelle: HTC

Der Hersteller HTC hat zwei neue Systeme für das VR-Headset Vive Focus 3 vorgestellt. Mit dem Eye Tracker und dem Facial Tracker soll das Ökosystem des Headsets erweitert werden, um den Nutzern ein natürlicheres und immersiveres Erlebnis bieten zu können. Die beiden neuen Tracker sind ab sofort erhältlich.

HTC hat zwei neue Tracker für das VR-Headset Vive Focus 3 vorgestellt. Mit dem Facial Tracker und dem Eye Tracker sollen den Nutzern noch mehr Anwendungsmöglichkeiten für das Headset offenstehen. Zudem soll ein natürlicheres und immersiveres Erlebnis geboten werden. Der Vive Focus 3 Eye Tracker ist zu einem Preis von etwa 300 Euro erhältlich. Für den Vive Focus 3 Facial Tracker müssen Nutzer gut 120 Euro hinlegen. Die beiden neuen Systeme sind stehen ab sofort zur Verfügung.

Neue Tracker für mehr Immersion

HTC schlägt als Einsatzbereich für die neuen Augen- und Gesichtstracker etwa virtuelle Veranstaltungen, Schulungen, Chat-Gruppen oder Remote-Meetings vor. Zudem könnten die neuen Zusatzsysteme auch für Animationen, Motion Capturing und weitere Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Die neuen Tracker sollen dem Unternehmen zufolge für eine nahtlosere Zusammenarbeit in VR sorgen und die menschlichen Interaktionen zwischen den Anwendern fördern.

Mit dem Facial Tracker sollen etwa lebensechte Gesichtsausdrücke und Mundbewegungen von Avataren präzise erfasst werden können. Nutzer könnten damit etwa ihre Emotionen und Absichten in Echtzeit zum Ausdruck bringen. Die Mono-Tracking-Kamera erfasst die Gesichtsausdrücke über Lippen, Kiefer, Wangen, Kinn, Zähne und Zunge. Die Lippenbewegungen können zudem mit minimaler Latenz synchronisiert und damit lebensechte Interaktionen ermöglicht werden.

Für den Eye Tracker gibt es neben der realistischen Gestaltung des eigenen Avatars noch weitere Anwendungsgebiete. Mit dem Dual-Kamera-Set-up ließe sich etwa die Richtung des Blicks, die Größe und Position der Pupille sowie der Öffnungsgrad der Augen zu erfassen. Durch den Tracker könnten Unternehmen tiefgehende Analysen zum Nutzerverhalten gewinnen.

Quelle: Golem

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