Avegant Glyph: Finales Design des Netzhaut-Projektors auf der CES 2015 vorgestellt

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Avegant Glyph: Finales Design des Netzhaut-Projektors auf der CES 2015 vorgestel. (2)
Quelle: Golem

Avegant hat auf der diesjährigen CES das finale Design seines Glyph vorgestellt. Das über Kickstarter finanzierte Gerät vereint Video-Brille und Stereokopfhörer, ist im Gegensatz zur Oculus Rift aber eher etwas für Musikfans und für unterwegs.

Die Kollegen von Golem hatten auf der diesjährigen CES die Möglichkeit, sich das just fertiggestellte Design der Avegant Glyph anzusehen. Der Glyph kombiniert Stereo-Kopfhörer mit einem Virtual Retinal Display, richtet sich im Vergleich zur Oculus Rift aber eher an Reisende und Musikfreunde denn an Gamer. Laut Golem bringt das auf der Messe gezeigte Mockup knapp 450 Gramm auf die Waage und repräsentiert ein nahezu abgeschlossenes Design. Serienmodelle, die der Hersteller voraussichtlich im Herbst an Vorbesteller ausliefert, sollen noch etwas weniger wiegen.

Laut Golem präsentierte Avegent ebenfalls einen technisch finalen Prototypen, der optisch jedoch deutlich weniger ansprechend aussah. Beim sich aus Millionen winziger Spiegel zusammensetzenden Virtual Retinal Display handelt es sich um ein Texas Instruments TRP DLP. Es projiziert das Bild dreidimensional mit 1.280 x 720 Pixeln und 60 Hz auf jedes Auge. Im Vergleich zur Oculus Rift Crescent Bay nimmt sich die Auflösung gering aus, dennoch wurde das von der Glyph dargestellte Bild als extrem scharf wahrgenommen. Wegen des Sichtfeldes von nur 45 statt 100 Grad fehlt der Rundumblick, vielmehr habe das Avegant Glyph eine Art Kinoleinwand simuliert. Passend dazu gab die Brille den Film "Drachenzähmen leicht gemacht" wieder.

Die Linsen des Avegant Glyph können über einen Regler an individuelle Augenabstände angepasst werden, drehbare Linsen erlauben indes Schärfeanpassungen für Menschen mit Sehschwäche. Falls der Glyph nur als Kopfhörer benutzt wird, sollen sich die Linsen sogar versenken lassen. Golem beschreibt die Tonqualität der 40-nm-Treiber als subjektiv gut, gibt aber zu bedenken, dass es sich unter dem Messelärm nur schwer beurteilen ließ. Voraussichtlich gehen die finalen Brillen im Oktober an die Kickstarter Unterstützer, anschließend sollen auch Vorbesteller ihre Glyph erhalten. Wer bis Mitte Januar zugreif, erhält die Hardware für 500 US-Dollar. Danach kostet die Glyph einen Hunderter mehr, der Versand nach Deutschland schlägt mit weiteren 100 US-Dollar zu Buche.

Quelle: Golem

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sinchilla Volt-Modder(in)
        Zitat
        Wegen des Sichtfeld von nur 45 statt 100 Grad fehlt der Rundumblick, vielmehr habe das Avegant Glyph eine Art Kinoleinwand simuliert.


        welchen sinn hat es dann?! brauch doch kein monitor direkt vor den augen wenn ich für weniger nen richtigen habe. 45° sind doch wie mit scheuklappen...bei der technik bzw. auch rift müssen noch einige jahre ins land gehen da mach ich mir lieber die augen an herkömmlichen monitoren kaputt. kann mir nicht vorstellen das es gesund ist, auf ein wenige millimeter von der netzhaut entferntes bild zu sehen, da is ja kurzsichtigkeit vorprogrammiert
      • Von sinchilla Volt-Modder(in)
        Zitat
        Wegen des Sichtfeld von nur 45 statt 100 Grad fehlt der Rundumblick, vielmehr habe das Avegant Glyph eine Art Kinoleinwand simuliert.


        welchen sinn hat es dann?! brauch doch kein monitor direkt vor den augen wenn ich für weniger nen richtigen habe. 45° sind doch wie mit scheuklappen...bei der technik bzw. auch rift müssen noch einige jahre ins land gehen da mach ich mir lieber die augen an herkömmlichen monitoren kaputt. kann mir nicht vorstellen das es gesund ist, auf ein wenige millimeter von der netzhaut entferntes bild zu sehen, da is ja kurzsichtigkeit vorprogrammiert
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