Apple Vision Pro bei iFixit: Da staunen sogar die Profis

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Quelle: iFixit/Creative Electron

Das Team von iFixit hat die Apple Vision Pro in ihre Einzelteile auseinandergenommen. Das VR/AR-Headset ist aufgrund von viel Klebstoff, zahlreichen Schrauben und etlichen Flachbandkabeln sehr aufwendig zu zerlegen.

Seit dem 2. Februar ist Apples neues Mixed-Reality-Headset in den USA erhältlich und erste US-Medien haben bereits über ihre Erfahrungen berichtet. Nun hat die für ihre Teardowns bekannte amerikanische Firma iFixit die Apple Vision Pro auseinandergenommen und den Vorgang in einem Video dokumentiert. Gleich zu Beginn des Teardown-Videos sagt Sam Goldheart von iFixit allerdings: "... [Die Apple Vision Pro] ist so komplex, dass wir wahrscheinlich mehr als ein Video brauchen, um alles abzudecken".

Viel Klebstoff, etliche Schrauben und noch mehr Kabel-Konnektoren

Offensichtlich ist die Vision Pro selbst für eine Expertin wie Sam Goldheart mit 11 Jahren Erfahrung eine Herausforderung. Während sich Verschleißteile wie Kopfband, Polster, aber auch Lautsprecher und Akku leicht austauschen lassen, erweist sich die Demontage des Headsets selbst als äußerst komplex: Erst nach Erwärmung kann Sam Goldheart die Glasfront der Vision Pro entfernen. Dahinter befinden sich über dem eigentlichen externen Display, das die Augen des Nutzers von außen darstellt, zwei Linsenschichten, die für den 3D-Effekt des "EyeSight"-Features sorgen.

Eine zerlegte Apple Vision Pro mit den einzelnen Komponenten im Überblick. Quelle: iFixit Eine zerlegte Apple Vision Pro mit den einzelnen Komponenten im Überblick. Während sich die integrierten Lautsprecher und das Gesichtspolster ohne Werkzeug abnehmen lassen, sieht sich die iFixit-Mitarbeiterin anschließend mit zahlreichen Schrauben und Kabelverbindungen konfrontiert. Die Linsen selbst sind mit Torxschrauben und Flachbandkabeln mit dem Rest des Headsets verbunden, die beiden Linsenapparate enthalten jeweils ein Display, das mit Klebstoff und mehreren Schrauben befestigt ist. Im Video sind auch zwei Lüfter zu sehen, die zur Kühlung des neuen Mixed-Reality-Headsets von Apple dienen.

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Bei der weiteren Demontage der Vision Pro kommen ein Kamera-Array und die Hauptplatine oder "Logic Board", wie Apple es nennt, zum Vorschein. Interessanterweise besteht die Hauptplatine mit dem Apple Silicon-Chip aus zwei Teilen, die durch ein flexibles Platinenkabel miteinander verbunden sind. Offenbar ist es nur durch diese Zweiteilung möglich, das Logic Board in das leicht gebogene Innere des Apple Vision Pro einzubauen. Das knapp 6-minütige Video des iFixit-Teardowns des Apple Vision Pro ist mit deutschen Untertiteln auf Youtube zu sehen.

Quelle: iFixit, Golem

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von FCA PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von saphira33
        Nur weil du keine AVP reparieren kannst, heisst das noch lange nicht, dass es nicht geht.
        Es macht aber einen Unterschied ob eine Reparatur Konstruktionsbedingt behindert wird oder zum defekt führen soll oder ob die eigene Fähigkeiten es nicht hergeben.

        Als Beispiel Autos bei denen zum Glühbirnentausch der Scheinwerfer entfernt werden musste, unnötig verklebte Handys etc.
      • Von FCA PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von saphira33
        Nur weil du keine AVP reparieren kannst, heisst das noch lange nicht, dass es nicht geht.
        Es macht aber einen Unterschied ob eine Reparatur Konstruktionsbedingt behindert wird oder zum defekt führen soll oder ob die eigene Fähigkeiten es nicht hergeben.

        Als Beispiel Autos bei denen zum Glühbirnentausch der Scheinwerfer entfernt werden musste, unnötig verklebte Handys etc.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die Vision Pro soll Objekte statisch in der Umgebung, nicht statisch im Display einblenden. Mit jeder noch so kleinen Kopfbewegung verändern sich also die Positionen, genau wie bei älteren OLED-VR-Headsets. Da diese dank der komplett abgeschotteten Umgebung außerdem keine große Helligkeit brauchen, gab es bislang keine Probleme mit Einbrennen. Für diese Anwendung ist OLED einfach perfekt.
      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von saphira33
        Bei Handy Akku etc. stimme ich dir voll zu aber bei der Apple Vision Pro verstehe ich jetzt noch, dass die da nicht extrem auf die Reparierbarkeit geachtet haben. Weniger Kleber = mehr Schrauben = mehr Gewicht.
        Gewicht kann eigentlich nicht das Thema sein, dann hätte man auch das Glas und das Alu gegen Kunststoff tauschen und das Gerät gleich 1000$ günstiger anbieten können. Möglich ist es schon so ein Gerät komplett reparierbar zu machen, aber es ist nicht gewollt. Ich frage mich auch persönlich, was man bei den Micro-OLEDs da drin macht, wenn die sich festbrennen und Apple den Support nicht mehr gibt. Es werden ja schon viele statische Elemente abgebildet und das Teil ist quasi dafür berufen einen Burn-In zu bekommen.
      • Von saphira33 Software-Overclocker(in)
        Zitat von FCA
        Nur weil du es nicht kannst heißt es noch lange nicht das es nicht geht, oder sind die Bauteile mit Epoxid vergossen?
        Nur weil du keine AVP reparieren kannst, heisst das noch lange nicht, dass es nicht geht.
      • Von FCA PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von saphira33
        Na dann erklär mir mal, wo wir die ganzen Grafikkarten selber reparieren können? Was garnich? Dacht ich mir...
        Nur weil du es nicht kannst heißt es noch lange nicht das es nicht geht, oder sind die Bauteile mit Epoxid vergossen?
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