Apple Vision Pro: MR-Headset überrascht in gnadenlosen Crashtests
Apples Mixed-Reality-Headset ist seit Kurzem in den USA verfügbar und ein YouTuber hat das teure Gerät auf seine Robustheit im Alltag untersucht.
Ab 3.500 US-Dollar ist Apples viel beachtetes Mixed-Reality-Headset keineswegs ein Schnäppchen und es liegt wohl kaum einem Käufer nahe, dass Gerät mutwillig zu beschädigen. Ein YouTuber namens Sam Kohl hat dies zur Information der Allgemeinheit trotzdem getan und das sehr gut bewertete "Multimedia-Monster" einer Reihe von zermürbenden Tests zur Feststellung der Widerstandsfähigkeit unterzogen.
Dafür hat Kohl auf seinem Kanal "AppleTrack" ein Video veröffentlicht, um herauszufinden, wie viel das Gerät aushalten kann, bevor es kaputtgeht. Im Rahmen der verschiedenen und eher unwissenschaftlichen, aber durchaus alltagstauglichen Tests, wie dem Laufen gegen Wände oder Türen, zeigte sich der YouTuber überrascht: Nach etwa 20 Stößen bemerkte Kohl nur ein paar kleine Schrammen und erklärte, er sei "super beeindruckt" von der Haltbarkeit des Headsets.
Apple Vision Pro: Robuster als gedacht
Nach ein paar Stürzen funktionierte allerdings der rechte Lautsprecher nicht und nach einem "extremen" Falltest nach acht überstandenen Abstürzen brach schließlich das Frontglas. Interessanterweise hat Apple das Vision Pro mit mehreren Glasschichten ausgestattet, von denen bei Kohls Test nur die vordere zerbrach, wie Techradar hierzu berichtet. Als die zerbrochene Scheibe entfernt wurde, blieb das Glas darunter intakt.
Dementsprechend ist die Vision Pro offenbar viel widerstandsfähiger, als man bei einem Gerät mit so viel Glas erwarten würde. Das Glas der Vision Pro zersplitterte nur dann vollständig, wenn es aus großer Höhe fiel (Zimmerdecke) und zerfiel nicht etwa in Tausende von Teilen, sondern blieb als ein einziges, meist zusammenhängendes Stück Glas erhalten. Bemerkenswerterweise funktionierte das Gerät auch ohne die vordere Glasscheibe.
Apple Vision Pro: Crashtest birgt Alltags-Tipps
Während der Tests zeigten sich außerdem weitere interessante Details in Verbindung mit der Handhabung: Die magnetische Verbindung, die die sogenannte Lichtdichtung mit dem Headset verbindet, ist offenbar nicht besonders stark, und das Headset kann sich leicht lösen und fallen, wenn man versucht, es nur mit der Lichtdichtung anzuheben. Zudem warnt die Vision Pro den User nur im Virtual-Reality-Modus (VR) vor einer sich nähernden Wand, nicht aber bei Augmented Reality (AR). Einen auseinandergenommenen Einblick in das Headset brachte indes kürzlich auch der iFixit-Teardown, der sogar die Profis staunen ließ.

Jetzt sind sie es nicht mehr, einmal auf hartem Boden (Fliesen, Asphalt ect) fallen lassen und das Glas ist kaputt.
Wird sicher auch bei den Visions kommen.
Marketingstrategie
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