Apple Vision Pro: Technische Daten verraten letzte Geheimnisse
Die Apple Vision Pro steht in den USA in den Startlöchern: Seit vergangenem Freitag können interessierte US-Kunden das XR-Headset vorbestellen, was uns einen nahezu vollständigen Einblick auf die technischen Daten ermöglicht.
Am 2. Februar 2024 steht der offizielle Release der Apple Vision Pro an - zumindest in den USA, weitere Regionen müssen sich auf noch unbestimmte Zeit gedulden. Seit vergangenem Freitag lässt sich das neue Mixed-Reality-Headset auf der entsprechenden US-Shopseite für mindestens 3.500 US-Dollar vorbestellen; den Start der Vorbestellphase nutzt Apple zeitgleich, um sämtliche technischen Daten der Vision Pro zu veröffentlichen. Damit einher geht auch die Bekanntgabe der Reparaturkosten, die das Unternehmen bei Defekten verlangt.
Grundsätzlich sind in der Vision Pro zwei Micro-LED-Displays mit insgesamt 23 Millionen Pixeln verbaut, genaue Angaben zur Auflösung fehlen allerdings. Einem Reddit-Post zufolge soll diese bei 3.660 x 3.142 Pixel liegen. Die Displays selbst sollen wiederum mit einer Bildwiederholrate von bis zu 100 Hertz agieren, Filme werden indes mit 24 oder 30 Bildern pro Sekunde abgespielt - Angaben zu 60-FPS-Videos werden nicht gemacht. Im Inneren der Vision Pro arbeiten der Apple-M2-Chip, 16 GiB RAM sowie ein R1-Bildprozessor, der spezifisch für das XR-Headset entwickelt wurde, um die Kamera- und Sensordaten zu verarbeiten.
Apropos Kamera und Sensoren: Für 3D-Bilder stecken hier zwei stereoskopische Kameras mit jeweils 6,5 Megapixeln. Flankiert werden diese von vier Eye-Tracking-Kameras sowie sechs nach außen gerichteten Kameras. Diese sollen im Verbund mit einem LiDAR-Scanner und mehreren Trägheitssensoren eine präzise Bestimmung der Kopfposition und der Blickrichtung ermöglichen. Dazu gesellen sich ein Flimmersensor und ein Umgebungslichtsensor, für die Authentifizierung des Nutzers ist ein Iris-Scanner verbaut.
Speicherseitig haben Käufer die Wahl zwischen 256, 512 und 1.024 GB. Die eingangs erwähnte UVP von 3.500 US-Dollar gilt für die kleinste Speichervariante, die jeweils nächsthöhere Stufe zieht einen Aufpreis von je 200 US-Dollar nach sich. Bei der Konnektivität werden Wi-Fi 6 sowie Bluetooth 5.3 genannt, die Akkulaufzeit der Vision Pro beziffert Apple abhängig vom Anwendungsszenario auf zwei bis zweieinhalb Stunden. Der separat geführte Akku kommt auf ein Gewicht von 353 Gramm; das XR-Headset selbst kommt je nach genutztem Band auf 600 bis 650 Gramm.
Sollte die Vision Pro kaputtgehen, bietet Apple natürlich einen Reparaturservice an. Ist etwa die Frontglasabdeckung gesprungen, verlangt das Unternehmen für einen Austausch 800 US-Dollar. Muss das gesamte Gerät getauscht werden, werden 2.400 US-Dollar fällig. Wer das zwei Jahre gültige Zusatzprogramm AppleCare+ für 500 US-Dollar abgeschlossen hat, kann in den genannten Fällen mit Kosten von 80 respektive 250 US-Dollar rechnen. Hier sind immerhin unbegrenzt viele Reparaturfälle abgedeckt.

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MfG