Apple Vision Pro: Ist das "Multimedia-Monster" seine 3.500 USD wert?
Schon bald erscheint das MR-Headset Vision Pro von Apple in den USA und jetzt hat der Hersteller einen Einblick in die Multimedia-Features des Gerätes gegeben. Medienvertreter durften das Headset derweil testen und ihr Urteil fällen.
Ein wahres visuelles Feuerwerk soll das Apple Vision Pro bieten, wenn man dem Unternehmen aus Cupertino Vertrauen schenken möchte. Das Mixed-Reality-Headset soll im Bereich Unterhaltung vielfältige Optionen bieten, wie Apple in einer neuen Ankündigung ausführlich darlegte. Daneben durften Medienvertreter aus den USA das Vision-Pro-Mixed-Reality-Headset im Hands-on begutachten. Am 2. Februar kommt das Apple Vision Pro für den happigen Preis von knapp 3.500 US-Dollar auf den dortigen Markt. Derweil soll die Einführung in Europa noch dieses Jahr stattfinden, laut Analyst Ming-Chi Kuo wohl noch vor der WWDC 2024, also spätestens im Juni.
Das Vision Pro kann Unterhaltung - doch lohnt es sich?
Die technischen Daten des Visison Pro hat PCGH in einem anderen Artikel zusammengetragen. Hier soll es um die Features im Bereich der Unterhaltung gehen. Das Vision Pro soll eine Vielzahl von Streaming-Apps bieten, dazu gehören etwa Disney+, Discovery+, Paramount+, Amazon Prime oder Crunchyroll. Dabei soll sich der reale Hintergrund ganz normal wiedergeben oder zu einem virtuellen Erlebnis nach Wahl umgestalten lassen. Apple nennt hier zum Beispiel den Mount Hood in Oregon, "auf dem" man sich einen Film anschauen könne.
Mit dem Mixed-Reality-Headset möchte Apple auch ein passables 3D-Erlebnis bieten und über 150 3D-Filme an den Kunden bringen. Für dieses Aufgebot ist die Apple-TV-App als Anlaufstelle aufzusuchen. Eine Innovation von Apple ist zudem das Unterhaltungsformat "Immersive Video", welches 180-Grad-3D-Aufnahmen in 8K und mit Unterstützung für räumliches Audio bieten soll. Die ersten Darbietungen sind kostenfrei und umfassen etwa die Produktionen "Alicia Keys: Rehearsal Room", "Adventure", "Wild Life" und "Prehistoric Planet Immersive".
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Die Tester der US-amerikanischen Medien sind sich derweil sicher, dass das Apple Vision Pro sich wie "die Zukunft" anfühlt, aber durchaus auch seine Schattenseiten hat. Beim Wall Street Journal wird etwa das hohe Gewicht auf dem Kopf bemängelt. Darüber hinaus konnten die Journalisten sich mit dem Betriebssystem VisionOS vertraut machen und dabei viele Ähnlichkeiten zu anderen Apple-Geräten feststellen. Das visuelle Erlebnis soll letztlich ausschlaggebend für die Begeisterung der Tester gewesen sein: So konnte der Raum etwa in die Wüste von Tatooine aus Star Wars verwandelt werden. Ob aber Kunden für dieses Erlebnis bereit sind, flächendeckend 3.500 US-Dollar auszugeben, wird sich noch zeigen müssen.

But, it works with game controllers from Microsoft and Sony that are intended for consoles. Apple's macOS and iOS support a wide array of controllers as it stands now, and it's not clear if this range will work on Vision Pro.
Aus dem gleichen, alten Artikel.
Der Sony Controller wurde mir soeben beim Check Out für die AVP von Apple direkt angeboten und wird, oh Wunder, räumlich über die LEDs getrackt, genau wie bei der PSVR/2.
Kontaktiere doch einfach mal Guy Godin der gerade die visionOS Version von VD entwickelt und frag ihn, warum im Apple SDK Controller Hand poses enthalten sind 😉
Schade aber, dass das Sichtfeld wohl noch nicht groß genug ist. Das empfinde ich bei VR u.a. immer als den größten Nachteil.
Mit deinem Porsche/Golf Vergleich weiss ich nicht so Recht.
Ich würde jetzt nicht unbedingt solche Ansprüche an die Quest stellen, aber ein Porsche kommt halt auch nicht so geil, wenn er zwar könnte ich aber gezwungen bin ausschließlich in der 30er Zone mit ihm zu fahren.
Ist ja ok - zu einem erwartet man von Apple mehr, zum anderen will Apple auch mehr vom Kunden. Aber hätte es nicht irgendwie auch was in der Region um 1500€ getan. Weil selbst wenn das Ding uns technisch alle voll wegföhnt, wird es wohl schon darauf hinauslaufen dass damit gesurft und gestreamt wird.
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Schade aber, dass das Sichtfeld wohl noch nicht groß genug ist. Das empfinde ich bei VR u.a. immer als den größten Nachteil.
Mit deinem Porsche/Golf Vergleich weiss ich nicht so Recht.
Ich würde jetzt nicht unbedingt solche Ansprüche an die Quest stellen, aber ein Porsche kommt halt auch nicht so geil, wenn er zwar könnte ich aber gezwungen bin ausschließlich in der 30er Zone mit ihm zu fahren.
Ist ja ok - zu einem erwartet man von Apple mehr, zum anderen will Apple auch mehr vom Kunden. Aber hätte es nicht irgendwie auch was in der Region um 1500€ getan. Weil selbst wenn das Ding uns technisch alle voll wegföhnt, wird es wohl schon darauf hinauslaufen dass damit gesurft und gestreamt wird.
Zudem ist die Quest 3 noch ganz schön verbuggt.
Ich habe zwar die Quest 3 und keine Glaskugel, aber Apple liefert eigentlich immer recht ausgereifte Produkte. Ich wette, dass das Arbeiten mit der AppleBrille angenehmer sein wird. Über 3000 Euro ist sicherlich nicht zu viel für HighEnd. Ob es zu viel für den Kunden ist, wird sich zeigen. Ich denke durch den Preis wird es durchaus im Regal bleiben. Ich möchte nicht damit arbeiten, aber dennoch kann ich anerkennen, dass die Specs beeindruckend sind.
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