Ryzen 5000: Undervolting aktuell nicht möglich, kommt verbessert zurück
Robert Hallock, seines Zeichens Director of Technical Marketing im Hause AMD, hat in den sozialen Netzwerken Fragen zur neuen Ryzen-5000-Serie beantwortet. So sollen neue AGESA- und BIOS-Versionen Undervolting wieder freischalten - mit neuer Funktionalität.
AMDs Director of Technical Marketing, Robert Hallock, beantwortete auf Twitter Fragen zur brandneuen Ryzen-5000-Serie. Es ging unter anderem um die neue RAM-"Schwelle", die von DDR4-3800 auf DDR4-4000 verlagert wurde. Um eine Garantie handelt es sich dabei allerdings nicht, lediglich um ein mögliches Optimum bei hochwertigen Komponenten. Wir erinnern uns: Bis DDR4-4000 laufen Speichertakt, Speichercontroller und Infinity Fabric synchron.
Nutzer wollten darüber hinaus wissen, warum man Ryzen 5000 mit aktuellen BIOS- beziehungsweise AGESA-Versionen nicht undervolten kann - also die Spannung manuell herabsenken, um die Energieeffizienz zu verbessern. Hallock zufolge handelt es sich dabei um keine dauerhafte Einschränkung. Es sei fest geplant, Undervolting mit einer neuen AGESA-Version zurückzubringen.
Undervolting mit neuem Funktionsumfang
Mehr noch: Undervolting soll mit einem neuen Funktionsumfang aufwarten. "So ein Undervolting habt ihr noch nie gesehen", so Hallock. Die Frage, ob er mehr verraten könne, verneint der Director of Technical Marketing dann allerdings - gefolgt von einem achselzuckenden Smiley.
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Auch auf einen Termin wollte sich AMD für das neue Undervolting nicht festlegen. Nutzer, die gerne selbst Hand anlegen, müssen sich also möglicherweise noch etwas länger in Geduld üben. Weitere Details zur Ryzen-5000-Serie erfahren Sie in unserem Test des Ryzen 9 5950X und Ryzen 9 5900X. Neben den 16- und 12-Kernern erschienen gestern zudem noch der Ryzen 7 5800X mit acht und Ryzen 5 5600X mit sechs Rechenherzen und jeweils doppelt so vielen Threads.
Quelle: AMD