Grafikkarten bei Mindfactory: Die RTX 4090 ist tot, lange lebe (bald) die RTX 5090

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Grafikkarten bei Mindfactory: Die RTX 4090 ist tot, lange lebe (bald) die RTX 5090
Quelle: MSI

In der Kalenderwoche 47 bleiben die Verkaufszahlen bei Mindfactory für die RTX 4090 bei null stehen. Das Angebot ist dünn und teuer, während sich die Geforce RTX 5090 bereits in ihrem Startblock befindet und nur noch auf den Schuss wartet.

Die Geforce RTX 4090, Nvidias Noch-GPU-Flaggschiff, verabschiedet sich in den Ruhestand und damit auch die Absatzzahlen bei Mindfactory. Bereits in der letzten Septemberwoche wurden erstmalig keine Custom-Designs der RTX 4090 mehr über Mindfactory verkauft, was selbstredend mit der schlechten Verfügbarkeit der GPU und damit auch viel zu hohen Preisen zusammenhängt.

Die RTX 4090 verabschiedet sich von der Bühne

In der Kalenderwoche 45 führte die Verkaufsstatistik für Mindfactory, die wie immer vom Twitter-Nutzer TechEpiphany aufbereitet wird, noch 70 verkaufte RTX-4090-Grafikkarten. Seit KW46 wird die RTX 4090 nicht mehr aufgeführt. Stattdessen erfreuen sich die RTX 4070 Super (340 Stück abgesetzt) und 4070 Ti Super (235 Stück abgesetzt) der höchsten Beliebtheit im Nvidia-Lager. Mit den ebenso beliebten Radeon RX 7900 XT (210 Stück abgesetzt) und 7800 XT (310 Stück abgesetzt) fechten sie die ersten vier Plätze im Mindfactory-Verkaufsranking der vergangenen Woche aus.

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Nach wie vor streiten Nvidia und AMD um die Krone der meistverkauften Grafikkarten bei Mindfactory, während sich Intel das Geschehen mit großem Sicherheitsabstand aus der Entfernung anschaut. Allerdings bahnen sich aktuellen Gerüchten zufolge in den kommenden Wochen Desktop-Grafikkarten aus der neuen Battlemage-Generation auf Xe²-Basis an, die etwas Schwung in die Verkaufscharts bringen könnten. Die genannten Grafikkarten an der aktuellen Spitze laufen ebenso Gefahr, im ersten Quartal 2025 durch Neuerscheinungen von Nvidia (Blackwell) und AMD (RDNA 4) abgelöst zu werden.

Passend dazu: Mainboards bei Mindfactory: Der Siegeszug von AM5 geht dank des 9800X3D immer weiter

Um die aktuelle "prekäre" Lage der Geforce RTX 4090 noch einmal zu verdeutlichen, liefert ein Blick in den PCGH-Preisvergleich Aufschluss. Das Flaggschiff ist mittlerweile nicht mehr unter 2.100 Euro zu haben, während derweil spekuliert wird, dass die RTX 5090 zum Start mit einem noch höheren Preis in den Handel gehen könnte. Bei Mindfactory findet sich nur noch ein Custom-Design der RTX 4090 ein. Es handelt sich um die Ventus 3X E OC von MSI. Dieses Modell ist aber für einen deutlichen Aufpreis erhältlich und kostet beim deutschen Onlinehändler 2.250 Euro.

Quelle: TechEpiphany auf X

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    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schara Software-Overclocker(in)
        Zitat von TausendWatt
        Schade, eine reduzierte 4090 hätte ich mir schon gegönnt nach 5090 Release.
        Davon hat sich Nvidia ja schon am Ende der 3000er verabschiedet, Rabattaktion am Ende einer Kartengeneration gibts nicht mehr.
      • Von Schara Software-Overclocker(in)
        Zitat von TausendWatt
        Schade, eine reduzierte 4090 hätte ich mir schon gegönnt nach 5090 Release.
        Davon hat sich Nvidia ja schon am Ende der 3000er verabschiedet, Rabattaktion am Ende einer Kartengeneration gibts nicht mehr.
      • Von ferrari2k Schraubenverwechsler(in)
        Gut, damit ist halt aber auch klar, dass Grafikkarten nicht mehr das sind, was sie immer waren: Spaßobjekt für Gamer. Sondern sie sind zum Spekulationsobjekt verkommen, dessen realer Wert nichts mehr mit dem zu tun hat, was dafür verlangt wird.
        Und Leute wundern sich, warum man sowas als Gamer kacke findet? Ernsthaft?
      • Von little-endian Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Da_Obst
        Dementsprechend richtet sich der Goldpreis nach Angebot und Nachfrage am Markt und hat kaum noch andere Einflussfaktoren.
        So letztlich auch die Preise von Grafikkarten und genau darauf zielte mein Vergleich auch ab.
      • Von Da_Obst BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von little-endian
        Aus einem ähnlichen Grund, weshalb man beispielsweise für die Unze Feingold aktuell gut 2500€ ausgeben kann und tut, die es anno Zwieback mal für 35 Dollar à la Bretton-Woods gegeben hat.

        Das Zeug ist absolutes Highend und reiner Luxus, der seinen Preis ganz offensichtlich auch eine ganze Weile hält, was aus Investorsicht durchaus positiv ist.

        Ich verstehe umgekehrt nicht, warum das in anderen Marktsegmenten völlig akzeptiert und verinnerlicht ist, bei Grafikkarten jedoch auf die heutzutage ja gerne ausgekostete Empörung und gar Skandalisierung stößt.
        Der Vergleich hinkt.
        Eine Unze Feingold, bleibt eine Unze Feingold.
        Es wird nie eine neue Iteration von Gold geben, welche das Gold noch besser und goldiger macht. Dementsprechend richtet sich der Goldpreis nach Angebot und Nachfrage am Markt und hat kaum noch andere Einflussfaktoren.

        Eine Grafikkarte unterliegt einem Alterungsprozess durch technischen Fortschritt. Würdest du heute noch 1000€ für eine RTX 2080Ti zahlen? Warum nicht?
        Dementsprechend ist es Unsinn eine GraKa als Anlage zu betrachten. Im besten Fall ist das Ding ein Objekt für kurzfristige Spekulationen, welches abgestoßen werden muss, bevor der Nachfolger auf den Markt kommt und das Ding obsolet macht.

        Der einzige Grund, weshalb die GraKas so teuer sind, ist die hohe Kaufbereitschaft der Leute im niedrigen, vierstelligen Bereich. NV hat sehr gutes Marketing, das darf man auch nicht unterschätzen. Huang hat den Leuten recht eindrucksvoll eingeprägt, dass gute Hardware teuer sein muss.
      • Von little-endian Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von ferrari2k
        Also ich werd nie verstehen wie man über 2k€ für ne Grafikkarte generell ausgeben kann.
        Aus einem ähnlichen Grund, weshalb man beispielsweise für die Unze Feingold aktuell gut 2500€ ausgeben kann und tut, die es anno Zwieback mal für 35 Dollar à la Bretton-Woods gegeben hat.

        Das Zeug ist absolutes Highend und reiner Luxus, der seinen Preis ganz offensichtlich auch eine ganze Weile hält, was aus Investorsicht durchaus positiv ist.

        Ich verstehe umgekehrt nicht, warum das in anderen Marktsegmenten völlig akzeptiert und verinnerlicht ist, bei Grafikkarten jedoch auf die heutzutage ja gerne ausgekostete Empörung und gar Skandalisierung stößt.
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