Kaum jemand kauft noch Konsolen: US-Markt bricht völlig ein - Niedrigste Verkaufszahlen seit 1995
Traditionell ist der November mit dem Black Friday ein umsatzstarker Monat für die Videospielindustrie. Doch die neuesten US-Zahlen malen ein düsteres Bild. Verkäufe von Konsolen und physischen Spielen sind auf einem historischen Tiefstand.
Für gewöhnlich ist der November jedes Jahr einer der umsatzstärksten Monate für die Videospielindustrie. Getrieben vom Black Friday werden normalerweise viele Konsolen und Spiele verkauft. Doch scheinbar nicht in diesem Jahr. So zeigen die Daten des Marktforschungsunternehmens Circana, dass der November 2025 anscheinend einer der schwächsten Monate seit Beginn der Datenerfassung war. So wenig Hard- und Software wurde laut den Analysten seit 1995 nicht mehr verkauft. Der Gesamtumsatz der Gaming-Branche fiel den präsentierten Zahlen zufolge im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf insgesamt 5,9 Milliarden US-Dollar.
Einbruch bei Konsolen und physischen Spielen
Besonders dramatisch sei der Einbruch bei den Konsolen. Hier habe vor allem Microsofts Xbox eine harte Bruchlandung hingelegt. Im Vergleich zum selben Zeitraum im vergangenen Jahr verzeichneten Xbox Series X und S einen angeblichen Rückgang bei den Verkäufen von satten 70 Prozent. Die Playstation 5 von Sony stehe mit einem Minus von 40 Prozent ebenfalls schlecht da. Selbst Nintendo habe einen Rückgang bei seinen Konsolenverkäufen hinnehmen müssen, und das trotz des erfolgreichen Marktstarts der Switch 2 in diesem Jahr. Auch der Umsatz bei Gaming-Zubehör fiel den Marktforschern zufolge um ganze 13 Prozent.
Bei physischen Spielen sieht es nicht viel besser aus. Hier seien die Verkäufe im Vergleich zum November 2024 um 14 Prozent zurückgegangen, was das schlechteste Ergebnis seit über 30 Jahren darstelle, so Circana. Einziger Wachstumstreiber seien Gaming-Abos. Angebote wie der Xbox Game Pass, Playstation Plus und Nintendo Switch Online verbuchten den Daten zufolge einen Umsatzgewinn von 16 Prozent, was den Gesamtumsatz bei Software- und Content-Verkäufen um ein Prozent auf 4,8 Milliarden US-Dollar ansteigen ließ.
Hohe Preise drücken Verkaufszahlen
Als Grund für die Zurückhaltung der Käufer nennt Circana vor allem die gestiegenen Preise bei den Konsolen. In den letzten zwölf Monaten hatten sowohl Microsoft als auch Sony an den entsprechenden Schrauben gedreht. Und auch die Switch 2 ist deutlich teurer als ihre Vorgängerin. Durchschnittlich koste eine Spielekonsole dadurch mittlerweile 11 Prozent mehr als noch im Vorjahr, so die Analysten. Die Xbox sei mit einem Anstieg von über 30 Prozent der Spitzenreiter.
Quelle: Mat Piscatella, Circana
Verkaufszahlen bei Konsolen sinken, während die Preise steigen.
Die Lage könnte sich aufgrund der momentanen Speicherkrise und der dadurch steigenden Preise für Hardware-Komponenten noch weiter verschärfen. Das dürfte sich auch negativ auf die Softwareverkäufe auswirken. Das jetzige November-Ergebnis gilt daher als Warnsignal. Die entscheidenden Daten kämen laut der Marktforscher jedoch erst mit dem Jahresabschluss im Januar. Daher bleibt noch offen, ob das historisch schlechte November-Ergebnis ein einmaliger Ausreißer war, oder den Beginn einer schwierigen Phase für die Spieleindustrie darstellt.
Quelle: IGN

Dass keine XBOX VI gekommen oder in der Mache ist, die diese Lücke dann voll und ganz ausnutzt, tat ihr übriges.
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Hier mal aus der Sicht eines Familienvaters. Für Kids ist das Ding wohl der absolute Hammer. Während Nintendo vollkommen an der eigentlichen Zielgruppe vorbei entwickelt, haben die Entwickler hier das genommen, was früher erfolgreich war und haben es in die Neuzeit übertragen.
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Der Gründer hat einige Aussagen getroffen, die auch schmecken dürften.
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Für mich Elekteoschrott mit Abo Falle. Mehr ist das wirklich nicht. Daher passt es zur Bezeichnung Spielzeug und nicht Gaming Konsole. Denn Spielzeug ist meistens per se Schrott oder Plastikmüll, was die Kinder natürlich nicht stört.
1995 war es ok ein Gerät wie die Playstation zu haben, das nur eine Sache konnte, weil die Teenager wollten diese eine Sache (Gaming) und daher das Gerät. Das waren auch Zeiten in denen alles stark segmentiert war. Zum Musik hören hatte man einen Walkman/Discman, zum Lesen ein Buch, zum Telefonieren ein Telefon, zum Fernseher schauen einen Fernseher und Videorekorder. Du willst, eine Sache, du kaufst ein Ding, das macht nur diese Sache.
Versucht dieses Konzept überhaupt mal GenZ oder Gen Alpha zu erklären, die damit aufgewachsen sind, dass alles was ich aufgelistet habe und noch viel mehr als ein Tablet oder Smartphone zu haben ist.
Die Konsolen haben sich lange über Wasser gehalten, aber Corona hat die Gewohnheit gebrochen. Auf der anderen Seite wird von jedem Schüler erwartet, dass er Hausaufgaben digital macht und in jeder Lebenslage mit Computern klar kommt. Das gibt den Konsolen Raum sich neu zu erfinden, bzw. so ein Laptop mit Nvidia Karte ist im Prinzip schon das was für die älteren unter uns die Konsole war, nur dass das Laptop halt auch alles andere kann.
Wenn ihr alle heute 14 wärt und würdet zu Weihnachten ein neues Laptop für die Schule bekommen und Eure Eltern wären nicht super gewitzt mit Technik, dann würde doch jeder einzelne von Euch Minimum mit einem 4060 Laptop unter dem Baum enden. Das schlägt sich dann in Verkaufszahlen der Konsolen nieder.