Radeon Vega Frontier Edition: AMD will Gaming-Performance von Vega 10 noch geheim halten [Update]
AMD hat einem US-amerikanischen Medium ein erstes Hands-On mit der Radeon Vega Frontier Edition in der luftgekühlten Variante erlaubt. Die Spiele-Performance durfte nur subjektiv ohne Fps-Anzeige betrachtet werden. Für Spiele optimierte Vega-Treiber wird es bis zur Veröffentlichung der Radeon-RX-Vega-Grafikkarten am 30. Juli nicht geben.
Update vom 28.06.17:
Mit der offiziellen Veröffentlichung der Radeon Vega Frontier Edition ist nun klar, dass die Grafikkarte zwischen einem Pro- und einem Gaming-Modus per physischem Schalter oder per Software wechseln kann. Zum Einsatz kommen dann die verschiedenen Treiber innerhalb des Frontier-Treiberpakets: Im Pro-Modus nutzt die GPU den für Anwendungen optimierten, allerdings nicht von den Herstellern zertifizierten ROCm-Treiber, wohingegen im Gaming-Modus die normale Desktop-Version inklusive Radeon Settings und Wattman eingesetzt wird.
AMD wird auch an dieser Stelle nicht müde zu betonen, dass der Gaming-Modus für Spieleentwickler zum Programmieren und Optimieren gedacht sei, die 3D-Leistung aber hinter jener einer kommenden Radeon RX Vega liege. Heißt: Der Desktop-Treiber ist noch nicht für Vega optimiert, sodass Nutzer nicht die besten Fps-Werte erwarten sollten.
Originalartikel vom 26.06.17:
Die US-amerikanische Webseite pcworld.com durfte bei AMD vorbeischauen und sich die Radeon Vega Frontier Edition in der luftgekühlten DHE-Ausführung (Direct Heat Exhaust) mit Radiallüfter und blauer Aluminiumabdeckung ansehen. Konkrete Benchmarks waren nur in professionellen Anwendungen erlaubt, etwa in Catia, Creo, Solidworks und Cinebench R15 OpenGL, wo die AMD-Grafikkarte rund 15 bis 50 Prozent schneller rechnete als die Titan Xp. Dabei handelt es sich allerdings um einen reinen Produktvergleich, denn die GP102-GPU rechnet in den Anwendungen mit Nvidias Profi-Treibern auf der teureren Quadro P6000 schneller.
Bei der Spiele-Performance von Vega 10 will sich AMD noch nicht in die Karten schauen lassen. Nach einiger Verwirrung hat sich der Chiphersteller nun dazu entschlossen, die Radeon Vega Frontier Edition mit den Radeon-Pro-Treibern auszuliefern. Das heißt, Nutzer bekommen ein auf Profi-Anwendungen hin optimiertes Gesamtpaket. Spielespezifische Optimierungen gibt es bisher noch nicht. Selbst wenn man auf einem System mit Vega FE einen normalen Radeon-Treiber installiert, gibt es noch keine Optimierung für die fünfte GCN-Iteration. Eine Ermittlung der Spiele-Performance wird damit schwierig. Es scheint so, als wollte AMD jeden verfügbaren Tag dazu nutzen, um den Treibern ihren Feinschliff zu verpassen.
Pcworld.com durfte derweil einige PC-Titel auf einem Monitor mit 3.440 × 1.440 Pixeln spielen, ohne sich die Fps anzeigen zu lassen. Subjektiv habe der Tester keinen signifikanten Unterschied zwischen einer Radeon Vega Frontier Edition und einer Titan Xp in Doom (Vulkan), Prey (DirectX 11) und Sniper Elite 4 (DirectX 12) feststellen können - bei allen drei handelt es sich um AMD-Kooperationen mit den Entwicklern, also mutmaßlich eher "best cases". Aussagen zur Lautstärke der DHE-Lösung gibt es übrigens keine. Den Launch-Termin hat AMD jetzt auf den 30. Juli 2017, dem ersten Tag der SIGGRAPH, konkretisiert.

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Im Bereich GPU-Score deckt sich die Leistung von RX Vega wohl mit einer GTX1080-Custom. Mal schauen, was kommende Treiber noch daran ändern werden. Mein Kärtchen taktete übrigens mit 2050MHz GPU (Boosttakt) & der VRAM mit 5600MHz, also eigentlich noch moderates OC & bissle Puffer gibt es noch....
Prozi taktete mit 4,5GHz bzw. siehe Sig.
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....und lt. GPU-Z ist TBR bei mir ebenfalls nicht am Start....
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Man möchte wohl keine Vorab Benchmarks, nur die Redaktionen und das Bios muss der Kunde dann selbst flashen ?
Hoffe doch nicht!