Radeon RX Vega: 3D-Mark-11-Vergleich gegen Pascal
Wie üblich tauchen Grafikkarten früher oder später in Datenbanken von Benchmarks auf, und im Falle des 3D Mark 11 will man die Radeon RX Vega entdeckt haben, wie sie als Consumer-Karte Ende des Monats vorgestellt werden soll. Auch Ergebnisse gibt es samt Vergleichswerten.
In der Datenbank des 3D Mark 11 wurde die vermeintlich erste Radeon RX Vega entdeckt. Das lässt sich wie immer natürlich nicht 100 Prozent bestätigen, liegt aber nahe. Im Vergleich zur bereits erhältlichen Frontier Edition unterscheidet sich das Modell durch weniger Speicher - erwartungsgemäß 8 GiByte - und einen etwas höheren GPU-Takt.
Dass es sich um eine RX Vega handelt, wird von der Kennung 687F:C1 abgeleitet, die schon zuvor mit dem Prototyp von Vega 10 in Verbindung gebracht wurde. Alleine schon die Speicherausstattung legt eine Consumer-Karte nahe. Es hätte schon überrascht, wenn AMD die volle Speicherausstattung auf der Karte belässt - alleine schon aus Kostengründen des verhältnismäßig teuren HBM2. Natürlich bleibt es derweil nicht ausgeschlossen, dass auch Karten mit voller Speicherbestückung auf den Markt kommen - Zum Vega-Launch oder später. Die 30 MHz mehr GPU-Takt, die der Datenbankeintrag meldet, sind natürlich nett und bringen auch den einen oder anderen Frame, dürften aber alles in allem nicht der Rede wert sein.
Bleibt die Frage, wie die Karte gegen Nvidias Pascal-Line-up im synthetischen Benchmark abschneidet. Auf einem System mit einem i7-6700K kam die besagte Karte auf 31.873 Punkte Graphics Score im Performance-Preset. Vergleichbare Resultate mit Pascal-GPUs liefern 23.600 Punkte für die Geforce GTX 1070. 27.000 Punkte für die Geforce GTX 1080 und 38.000 Punkte für die Geforce GTX 1080 Ti. Nimmt man die Angaben ernst, sortiert sich Vega zwischen GP104 und GP102 ein.
Quelle: wccftech.com
Radeon RX Vega: 3D-Mark-11-Vergleich gegen Pascal
Allerdings, und nun kommt er Haken, wird nun darüber diskutiert, ob die Radeon übertaktet war. Davon geht unter anderem die renommierte Webseite Computerbase aus - und zwar noch über die angegebenen 1.630 MHz hinaus. Und die Auslegung ist auch nicht sonderlich abwegig, denn zuvor aufgetauchte Vega-Radeons mit 8 GiByte Speicher bewegten sich im Bereich von 27.800 bis 30.700 Punkten und stets hieß es, 1.630 MHz Takt hätten angelegen. Nicht ausgeschlossen ist, dass hier falsch ausgelesen wird. Derzeit jedenfalls geht man davon aus, dass die Ergebnisse am oberen Ende übertakteten Karten zuzuschreiben sind, die am unteren Ende eher mit Standardtakt laufenden Vega-Karte - auch aufgrund der Einschätzung der Frontier Edition mit 16 GiByte. Gewissheit hierüber erlangt man erst, wenn die Karten im Handel sind. Ende des Monats soll es dann langsam soweit sein.
Über Vega diskutiert wird seit vielen Monaten. Als besonders gutes Omen ist es sicher nicht zu warten, dass die Vega-Karten so lange haben auf sich warten lassen. Die Zeit konnte Nvidia auf jeden Fall nutzen, um weiter Karten zu verkaufen. Da mittlerweile die Chipgröße von 484 mm² bestätigt ist, stellt sich zudem die Frage, ob die Architektur im Vergleich zu Pascal nicht zu schwach ist. Eine GTX 1080 reichen 314 mm² für eine anscheinend ähnliche Leistungsklasse.




Wir haben schon lange Spass wärend AMD User noch lange warten müssen
Aber das tun manche AMD,ler ja gerne , denn so muss man sich ja nichts neues kaufen und kann immer weiter warten, das spart Geld und erklärt somit auch warum AMD günstiger ist
Das kommt allerdings eher nicht vor dem Release einer Karte vor.
....Ich war zufällig selbst in der Softwareentwicklung tätig .....
Die Release-Notes von AMD lesen sich auch wie ein kleines Bugfest, da scheint noch vieles nicht zu funktionieren, der TBR ist deaktiviert und auch der HBM scheint noch eher wie VRAM zu laufen, weil der HBCC umgangen wird. Und ja, sowas kann man de-/aktivieren und benötigt dazu nur ein paar Flags im Treiber (wenn es generisch designed wurde
Aber das tun manche AMD,ler ja gerne , denn so muss man sich ja nichts neues kaufen und kann immer weiter warten, das spart Geld und erklärt somit auch warum AMD günstiger ist
Manche Nvidianer sind wie Apple-Kunden, sobald die neue Generation raus kommt, wirft man die Alte weg weil sie schlecht scheint. Kann aber auch an Nvidias Treiberpolitik liegen, da werden ältere Architekturen eher stiefmütterlich behandelt
Wir haben schon lange Spass wärend AMD User noch lange warten müssen
Aber das tun manche AMD,ler ja gerne , denn so muss man sich ja nichts neues kaufen und kann immer weiter warten, das spart Geld und erklärt somit auch warum AMD günstiger ist
Dafür das die Firma angeblich so irrelevant ist machst du dir aber ganz schön Gedanken.
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Aber das tun manche AMD,ler ja gerne , denn so muss man sich ja nichts neues kaufen und kann immer weiter warten, das spart Geld und erklärt somit auch warum AMD günstiger ist
Das ist doch kein Feature, welches man einfach nur per Treiber "einschalten" muß, sonst würde man es gleich per BIOS einschalten und komplett auf Treibersoftware verzichten^^
Das stimmt, aber es gab immer wieder mal Beispiele, die "sowieso" eigentlich "in Hardware" vorhanden waren, der Renderpfad auch durchlaufen hat, aber aus Gründen dennoch forciert wurde, diese Ergebnisse zu verwefen.
HSR war so etwas (wobei: damals in Software).
T&L Einheit bei der Savage.
Es ist also möglich, dass der Fallback-Modus forciert wird. Sei es, weil das TBR noch nicht fehlerfrei funktioniert, oder sei es (das hoffen hier wohl die meisten), weil man die Performance noch nicht zeigen möchte.
Du kannst bei vielen GPUs ja auch gerne einzelne Features (etwa Texturkompression) gezielt ausschalten.