Schlechte Verkäufe von Bloodlines 2: Paradox muss 32,3 Mio. Euro abschreiben
Nur einen Monat nach dem Release von Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2 verbucht Paradox Interactive eine Abschreibung von rund 37 Millionen US-Dollar auf Entwicklungskosten und korrigiert seine Erwartungen deutlich nach unten.
Nach Jahren der Entwicklung, Studiowechseln und einem enormen Erwartungsdruck sollte Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2 die traditionsreiche World-of-Darkness-Marke in die Moderne führen. Nur gut einen Monat nach Verkaufsstart sieht die Realität jedoch anders aus: Die Verkäufe bleiben laut Publisher Paradox deutlich hinter den Prognosen zurück und können die Entwicklungskosten nach aktueller Einschätzung nicht ansatzweise wieder einspielen.
Hohe Abschreibung: 355 Millionen SEK auf Entwicklungskosten
In einer Mitteilung an Anleger übernimmt Paradox-CEO Fredrik Wester ausdrücklich die Verantwortung für die Fehlkalkulation und betont, dass die Entscheidung, das Projekt außerhalb der eigenen Kernsegmente zu platzieren, sich im Nachhinein als problematisch erwiesen habe.
Kern der Meldung ist eine Abschreibung auf die Entwicklungskosten von Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2. Paradox schreibt laut Mitteilung rund 355 Millionen schwedische Kronen (SEK) ab - umgerechnet etwa 32,3 Millionen Euro. Diese Summe entspricht dem Teil der Entwicklungsausgaben, den das Unternehmen nach einer aktualisierten Absatzprognose einen Monat nach Launch nicht mehr als realistisch einspielbar einstuft.
Nach Angaben von Paradox bleibt lediglich ein deutlich kleinerer Restbetrag von rund 40 Millionen SEK (rund 3,6 Millionen Euro), der voraussichtlich noch über die weitere Vermarktung des Spiels wieder hereingeholt werden kann. Die Abschreibung soll sich deutlich im anstehenden Quartalsbericht niederschlagen und das Ergebnis des vierten Quartals spürbar belasten.
"Die Verantwortung liegt vollständig bei uns als Publisher"
In seinen öffentlichen Statements betont Fredrik Wester, dass die Verantwortung für die Fehleinschätzung klar bei Paradox liege und nicht beim Entwicklerstudio The Chinese Room. Wörtlich hebt er hervor, Bloodlines 2 sei eine "starke Vampirfantasie" und man sei mit der Arbeit des Teams zufrieden; gleichzeitig entsprächen die Verkäufe einen Monat nach Launch nicht den ursprünglichen Projektionen, was die Abschreibung notwendig mache.
- Der springende Punkt: Bloodlines 2 lag nach Einschätzung des Managements außerhalb der klassischen Paradox-Kernsegmente wie komplexe Management-Simulationen. Genau das habe es dem Publisher im Nachhinein betrachtet erschwert, das tatsächliche Absatzpotenzial realistisch zu bewerten.
- Gleichzeitig betont Wester, dass die World-of-Darkness-Lizenz weiterhin als wertvolles Asset gesehen werde. Man wolle sorgfältig prüfen, in welcher Form sich diese Marken künftig weiterentwickeln lassen - ob erneut in Eigenregie als Publisher oder verstärkt über Lizenzmodelle mit externen Partnerstudios.
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Quelle: Paradox, Eurogamer, Gamesindustry

Man benötigt kein Wissen über Segmente und Strategien, wenn man sich einfach den vorigen Teil der Serie auf YouTube ansieht und in den Fanforen stöbert. Und dann holt man sich einen Berater ins Haus, der sich mit der Pen&Paper Vorlage und der PC Spiele auskennt. Alles kein Hexenwerk. Man muss schon ziemlich borniert sein, wenn man so ein Scheiss auf den Markt bringt und sich dann wundert, dass das Game komplett flopt...
Selber schuld!
Man benötigt kein Wissen über Segmente und Strategien, wenn man sich einfach den vorigen Teil der Serie auf YouTube ansieht und in den Fanforen stöbert. Und dann holt man sich einen Berater ins Haus, der sich mit der Pen&Paper Vorlage und der PC Spiele auskennt. Alles kein Hexenwerk. Man muss schon ziemlich borniert sein, wenn man so ein Scheiss auf den Markt bringt und sich dann wundert, dass das Game komplett flopt...
Selber schuld!
Die Kombi von ihnen war leider nicht selten dämlich, sondern klassisch dämlich. Enttäuschung auf Ansage halt.