Valheim: Updates erscheinen langsamer als Spieler wünschen

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Valheim: Updates erscheinen langsamer als Spieler wünschen
Quelle: Iron Gate

Valheim-Updates erscheinen langsamer als viele Spieler erwarten. Entwickler Iron Gate erklärt die Gründe: kleines Team, komplexe Mechaniken und Fokus auf Qualität. Version 1.0 ist für 2026 geplant, Call to Arms liefert erste Neuerungen.

Valheim gehört seit seinem Early-Access-Start 2021 zu den erfolgreichsten Survival-Titeln der letzten Jahre. Millionen Spieler haben sich in die nordisch inspirierten Biome gestürzt, Basen errichtet und Bosse bekämpft. Ein wiederkehrender Kritikpunkt unter anderem auf Reddit betrifft jedoch die Geschwindigkeit, mit der neue Inhalte erscheinen. Die Community empfindet den Rhythmus der Updates als zu langsam, Iron Gate ist sich dessen bewusst und benennt die Ursachen offen.

Auf der Gamescom erklärten Produzent Andreas Tomasson und Creative Lead Robin Eyre, warum neue Inhalte deutlich mehr Zeit benötigen, als man es von größeren Studios gewohnt ist. Iron Gate arbeite bewusst mit einem kleinen Team, da eine schlanke Struktur aus ihrer Sicht die kreative Vision besser schützt. Größere Entwicklungsabteilungen könnten Features schneller umsetzen, doch das Risiko, die klare Linie des Spiels zu verwässern, wäre höher.

Spielmechanik ist komplex

Ein weiterer Faktor liegt in der Spielmechanik selbst. Neue Ausrüstung entsteht nicht isoliert, sondern ist in komplexe Abläufe eingebunden. Wer eine neue Rüstung hinzufügen möchte, muss auch eine Ressource implementieren und ein Monster, das diese fallen lässt. Jede Ergänzung zieht somit eine Kette von Anpassungen nach sich. Dieser Anspruch auf interne Konsistenz sorgt zwar für längere Entwicklungszeiten, aber auch für ein durchdachtes Spielerlebnis, so die Entwickler.

Das langfristige Ziel sei die Version 1.0, deren Veröffentlichung für 2026 vorgesehen ist. Bis dahin soll ein stabiles Fundament entstehen, auf dem Valheim über Jahre hinweg erweitert werden kann. Die Entwickler wollen außerdem auf die Balance zwischen Transparenz und Überraschung achten. Zeige man der Community zu früh zu viele Details, gehe der Effekt des eigentlichen Updates verloren. Gleichzeitig möchte man auf Rückmeldungen hören und das Vertrauen der Spielerschaft erhalten. Ob sich dieser Ansatz auszahlt, wird die Zukunft zeigen, denn für einige Spieler ist der Titel bereits vom Radar verschwunden und wurde durch Sons of the Forest oder Palworld ersetzt.

Spielstände bleiben erhalten

Iron Gate betont, dass Spielstände auch nach 1.0 erhalten bleiben sollen. Niemand müsse seine Welt verlieren oder von vorn anfangen, außer aus eigenem Wunsch. Gleichzeitig hoffen sie, dass viele zum Release eine neue Reise starten, um die Biome erneut mit frischem Blick zu erleben. Aktuell läuft mit Call to Arms eine Testversion, die das Kampfsystem überarbeiten, neue Ausrüstung integrieren und einen besonders gefährlichen Bären ins Spiel bringen soll. Iron Gate bleibt damit seiner Linie treu, kleine, aber tief verankerte Neuerungen behutsam in die Welt von Valheim einzufügen.

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Quellen: via Pcgamesn

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ulathar Freizeitschrauber(in)
        Ich hab auch etwa 1.000 Std mittlerweile in Valheim, 3/4 davon im Solo Play mit diversen QoL Mods (Valheim+ und "HD" Texturen allen voran).

        Aber seit einigen Wochen ist ASKA mein neuer Crush.
        Valheim fehlt ein NPC System wie es ASKA hat. ASKA wiederum fehlt die riesige Insel Welt und das freie Bauen wie in Valheim. ASKA sieht dafür um Welten besser aus als Valheim. Valheim ist ohne Texturmods echt ne Bestrafung für die Augen.

        Würde man beide verschmelzen wäre das quasi die Erfüllung meiner feuchten Viking Survival Träume .
      • Von Ulathar Freizeitschrauber(in)
        Ich hab auch etwa 1.000 Std mittlerweile in Valheim, 3/4 davon im Solo Play mit diversen QoL Mods (Valheim+ und "HD" Texturen allen voran).

        Aber seit einigen Wochen ist ASKA mein neuer Crush.
        Valheim fehlt ein NPC System wie es ASKA hat. ASKA wiederum fehlt die riesige Insel Welt und das freie Bauen wie in Valheim. ASKA sieht dafür um Welten besser aus als Valheim. Valheim ist ohne Texturmods echt ne Bestrafung für die Augen.

        Würde man beide verschmelzen wäre das quasi die Erfüllung meiner feuchten Viking Survival Träume .
      • Von bynemesis Software-Overclocker(in)
        noch langsamer? geht das überhaupt?
      • Von theGucky Volt-Modder(in)
        Die lange Entwicklungszeit im EA ist auch nicht das was Steam will.
        Valheim hat schon mehrmals!! das geschätzte Releasedatum verschoben. Das letzte genannte 1.0 Datum vom Januar 2023 ist 2 Jahre im EA-FAQ auf der Steamseite. Da sind wir also wieder 7+ Monate drüber.
        Davor waren es auch 2 Jahre.

        Es gibt auch keine klare Roadmap auf Steam.

        Enshrouded macht es da viel besser.
      • Von JTRch Software-Overclocker(in)
        Ich habe schon fast 1000 Stunden in Valheim aber im letzten Jahr kaum mehr gespielt. Ich warte auf die finale Version und fange dann nochmals von vorne an. Wahrscheinlich wie jetzt mit den Kollegen auf einem Server. Ich habe die Erfahrung mit Fortnite (PVE) gemacht, wo ich Alpha und Beta wie verrückt gespielt habe, und dann final keine Lust mehr hatte. Diesen Fehler will ich in Zukunft vermeiden. Aber leider ist es oft so, dass Spiele in den frühen Phase roher und meist für mich ein besseren Eindruck machen, als wenn sie später mit Features überhäuft sind. Simpel kann manchmal auch seine Charme haben. Gerade bei Valheim ist das auch so etwas was ich beobachte. Den beeindruckensten Bau habe ich nur aus Holz und Stein gebaut ganz am Anfang, ohne die höheren Materialien. Und es war eben ohne die neuen Baumöglichkeiten genau die Herausforderung um die Ecke zu denken und mit den beschränkten Möglichkeiten gewisse Strukturen trotzdem zu realisieren. Das machte den Fun beim Bauen aus.
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