VR-Support für tausende Unreal-Engine-Spiele: Gamechanger für Virtual Reality?
Ein Modder macht es möglich: Dank der UEVR-Mod können Gaming-Fans jetzt tausende Unreal-Engine-Spiele in Virtual Reality zocken. Wie gut das funktioniert, hat die Community bereits extensiv getestet.
Fans von Virtual Reality und Besitzer entsprechender VR-Headsets mussten sich in der Vergangenheit mit einer doch ziemlich begrenzten Auswahl an Spielen zufriedengeben. Der Hype, der die Gaming-Branche zeitweilig erfasst hatte, ebbte wieder ab, und kaum ein AAA-Titel erschien zusätzlich als VR-Fassung. Aber jetzt geht für VR-Enthusiasten ein kleiner Traum in Erfüllung, der die Enttäuschungen vergangener Jahre zumindest ein Stück weit wettmachen könnte.
Der Modder Praydog hat nämlich endlich seine seit einem Jahr in Entwicklung befindliche VR-Mod für die Unreal Engine veröffentlicht. Die sogenannte Unreal Engine VR Injector Mod (UEVR) erlaubt es Spielern, mit ein paar Mausklicks mehrere tausend Spiele, die auf der Unreal Engine 4 oder 5 basieren, zu Virtual-Reality-Games umzuwandeln. Der Shooter Returnal unterstützt dabei sogar eine Bewegungssteuerung.
Fast jedes UE-Spiel in VR mit nur wenigen Mausklicks
Um die Mod nutzen zu können, müssen Sie nach dem Download lediglich ihr VR-Headset und ein UE-Spiel starten, bevor Sie im Mod-Tool von UEVR das Spiel Ihrer Wahl für die "VR-Injektion" auswählen. Zwar funktioniert die Mod nicht mit jedem UE-Titel gleichermaßen gut, aber die Community hat bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Spiele ausprobiert.
Der Discord-Kanal "Flatscreen to VR Modding" beinhaltet im Forum ue-games (unter UNREAL ENGINE VR) eine Liste zahlreicher Spiele, die Mitglieder der Community bereits auf ihre Kompatibilität mit der Mod getestet haben. Die Discord-Mitglieder bewerten jedes Spie mit "Works poorly", "Works okay", "Works well" und "Works perfectly". Spiele, die gar nicht funktionieren, werden mit "Not working" markiert. Jeder Post beinhaltet zusätzliche Details und Empfehlungen zu den Einstellungen des Spiels.
Zu den besonders gut laufenden, aktuellen AAA-Titeln gehören unter anderem Returnal, Atomic Heart, Robocop und Lords of the Fallen. Für einige Spiele haben Fans sogar zusätzliche Config-Dateien für Bewegungssteuerung hochgeladen. DIese finden sich in den entsprechenden Threads zum jeweiligen Spiel.
Quelle: Eurogamer

und weiterhin viel Spaß beim zocken 😉
Bei mir ist der "ich bin Mittendrin"-Effekt viel wichtiger, als "sieht alles wie am Monitor aus". Da nehme ich sogar Pixelgrafik und auch spielerische Mängel in Kauf. Die Atmosphäre ist in VR fast immer einfach genial. Klar, ein beschissenes Spielkonzept verdirbt dann über kurz oder lang auch die Lust am Spiel, die Grafik aber nicht. Bessere Grafik sage ich auch nicht nein, hat für mich persönlich aber keine hohe Priorität.
Viele moderne non VR-Spiele sind einfach unglaublich schlecht optimiert, was man z. B. sieht, wenn man Horizon Zero Dawn und Hogwarts Legacy vergleicht. Grafisch ungefähr auf gleichem Niveau, aber auf meinem System läuft Horizon Zero Dawn ca. 2 bis 3x performanter und sieht dabei nicht wirklich schlechter aus. In Sachen Bildschärfe sogar ein wenig besser. Und übermäßig komplexe bzw. rechenintensive Spielmechaniken/Physik/KI oder Raytracing können da auch nicht die Ursache sein, da beide Spiele sowas nicht haben. Oft reicht es aber schon ein paar wenige Grafikdetails etwas zu reduzieren und man hat gleich deutlich besser Performance.
In Half-Life: Alyx, das grafisch wohl eines der schönsten VR-Spiele ist, ist das mit meiner RTX 4070 Ti problemlos in 2x 2000x2000 oder sogar mehr möglich. Und selbst meine alte RTX 2080 hatte da wenig Probleme, auch wenn da dynamisch Details und Auflösung manchmal runterreguliert wurden (was aber nicht wirklich auffällt).
Hab mir gedacht das du es falsch verstehst. Natürlich sehe ich die Pixel, die sehe ich aber bei allen Geräten wenn ich so nah ran gehe und dann noch lupenartige Linsen dran halte. Ich achte nur nicht drauf, denn die Immersion und das 3D gleichen das längst aus.
Wenn die Immersion hingegen ohnehin flöten geht, weil das Spiel dank VR Brille zwar stereoskopisch und mit weitem FOV wiedergegeben wird, aber die Steuerung sich nicht mit VR verträgt, dann überwiegen bei mir die Nachteile.
Das will ich dir aber garnicht unterstellen , eventuell nimmst du auch Räumlichkeit nicht gut war.
Das hat mit meinem ursprünglichen Punkt überhaupt nichts zu tun. Wenn ich die Instrumente im Cockpit nicht ablesen kann weil die Auflösung der Displays zu gering ist, dann macht das genau jene Immersion kaputt, die die VR-Brille eigentlich erzeugen soll.
Viele moderne non VR-Spiele sind einfach unglaublich schlecht optimiert, was man z. B. sieht, wenn man Horizon Zero Dawn und Hogwarts Legacy vergleicht. Grafisch ungefähr auf gleichem Niveau, aber auf meinem System läuft Horizon Zero Dawn ca. 2 bis 3x performanter und sieht dabei nicht wirklich schlechter aus. In Sachen Bildschärfe sogar ein wenig besser. Und übermäßig komplexe bzw. rechenintensive Spielmechaniken/Physik/KI oder Raytracing können da auch nicht die Ursache sein, da beide Spiele sowas nicht haben. Oft reicht es aber schon ein paar wenige Grafikdetails etwas zu reduzieren und man hat gleich deutlich besser Performance.
In Half-Life: Alyx, das grafisch wohl eines der schönsten VR-Spiele ist, ist das mit meiner RTX 4070 Ti problemlos in 2x 2000x2000 oder sogar mehr möglich. Und selbst meine alte RTX 2080 hatte da wenig Probleme, auch wenn da dynamisch Details und Auflösung manchmal runterreguliert wurden (was aber nicht wirklich auffällt).