512-GB-Speicherchip von Samsung: Wasserverbrauch von 310 Litern und 13,4 kg CO2-Ausstoß
Die britische Organisation Carbon Trust hat einen Speicherchip von Samsung zertifiziert und den Ressourcenverbrauch bei der Produktion des 512-GB-Flash-Speicher aufgeschlüsselt. Andere Hersteller wie Apple, Dell, Fujitsu und Lenovo haben ebenfalls Bilanzen zur Umweltbelastung erstellt.
Es gibt nur diese eine Erde und der Schutz der Umwelt rückt immer mehr in den Fokus. Nicht nur beim Konsum kann man umweltbewusst handeln, auch die Produktion von Gegenständen sollte umweltfreundlich ablaufen. Der südkoreanische Hersteller Samsung hat nun die Produktion seines aktuellen UFS-3.0-Speichers für Smartphones von der britischen Organisation Carbon Trust zertifizieren lassen. Hierbei hat sich die Vereinigung die Herstellung des 512-GB-Speichers angesehen und die Umweltbelastung ermittelt. Die Produktion eines Speicherchips verschlingt nach dem Zertifikat 310 Liter Wasser und stößt insgesamt 13,4 Kilogramm CO2 aus.
Umweltbelastung durch hochreine Fertigung
Bei Halbleitern findet eine hochreine Fertigung statt. Die für den Speicherbaustein genannten 13,4 Kilogramm CO2 entsprechen in etwa fünf Litern Diesel. Weniger CO2 stößt laut einem weiteren Zertifikat die Produktion der SATA-SSD 850 Evo mit 250 GB aus. Hier fallen nur 9,4 Kilogramm an. Diese Zertifizierung hat das Umweltministerium in Korea erstellt. Das sogenannte Environmental Product Declaration System ist nach den ISO-Standards 14025, 14040s, 14046, 14046s und ISO/TS 14067 entwickelt.
Eine selbst vom Hersteller veröffentlichte Umweltbilanz bietet Apple an. So verursacht die Produktion, eine Nutzung von drei Jahren und die Entsorgung eines iPhone 11 mit 128 GB Speicher 77 Kilogramm CO2. Diese Zahl beziehen sich auf ein einzelnes Smartphone. Laut dem Hersteller fallen mit 79 Prozent die meisten Emissionen während des dreijährigen Lebenszyklus bei der Produktion an, die Nutzung soll hingegen nur 17 Prozent des CO2-Ausstoßes ausmachen. Auch die PC-Hersteller Dell, Fujitsu und Lenovo bieten eigene Zertifikate rund um die Umweltbilanz ausgewählter Produkte an.
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Fakten zum ermittelten Ressourcenverbrauch bei der Produktion von Technik:
- Samsung hat sich von der britischen Organisation Carbon Trust eine Umweltbilanz zur Produktion des Smartphone-Speicherchips mit 512 GB erstellen lassen. Laut den ermittelten Daten soll die Herstellung eines Speicherbausteins 310 Liter Wasser verbrauchen und 13,4 Kilogramm CO2 ausstoßen.
- Apple hat eine eigene Umweltbilanz erstellt und betrachtet dabei die Produktion, Nutzung und Entsorgung der eigenen Produkte. So verbraucht etwa ein iPhone 11 mit 128 GB 77 Kilogramm CO2.
Quellen: Apple, Carbon Trust, Dell, EPD, Fujitsu, Lenovo, Samsung

Zumindest gibt immer wieder große personelle Überschneidungen zwischen Anwohnerinitiativen, die sich erst wegen "Verspargelung der Landschaft" und erst später wegen "Vogelschutz" gegen Windräder engagieren. Eher selten ist dagegen Personalunion mit denjenigen, die sich schon Jahrzehnte vorher gegen Flurbereinigung, Pestizideinsatz, Holzeinschlag, Glasfassaden und für Tempolimits in der gleichen Region eingesetzt haben, obwohl diese eine viel größere Wirkung auf Vogelpopulationen haben. Zufälle gibt's...
Außerdem ist, bei aller Tierliebe, das Risiko einer leicht höheren Sterberate von Vögeln (welches, verglichen mit dem was ganz normale Fensterscheiben anrichten, vernachlässigbar klein ist übrigens) absolut dem Risiko von nicht mehr kontrollierbarer Mengen an praktisch ewig strahlender Abfallprodukte, vorzuziehen.
Ich versteh gar nicht, wie Menschen das eine gegen das andere aufwiegen können. Das ist nur absurd.
Ich kann das nur erklären, dass das eine (die Atomabfälle) weitestgehend unsichtbar ist, und das andere (die Windräder) eben jeden Tag ins Auge fällt.
Für Entwicklungsländer ist maximal Photovoltaik interessant, allerdings für Privathaushalte die ihren Diesel/Benzingenerator ersetzen wollen. Ich habe meine Zweifel das ein Entwicklungsland wie Südafrika das selbst mit simplen Kohlekraftwerken nicht in der Lage ist 24/7 Strom für Haushalte UND Industrie zu garantieren mit Windkraft, Photovoltaik und Pumpspeichern das besser hinbekommt.
Was Südafrika (was übrigens, als eines der fortschrittlichsten Länder Afrikas ein Schwellenland ist) angeht, die Kohle muss abgebaut und zum Kraftwerk transportiert werden, bei Photovoltaik, Windkraft und den Speichertechnologien (Pumpspeicher, Batteriespeicher etc.) habe ich nichts, was ich regelmäßig zum Kraftwerk transportieren muss, d.h. ein Kohlekraftwerk ist aufwendiger zu betreiben (Wartung findet ja (hoffentlich) bei jedem Kraftwerk statt). Zumal viele Kohlekraftwerke Wassergekühlt sind und das Wetter in Südafrika heißt zur Zeit "Dürre", eher schlecht bei Wasserkühlung von Kraftwerken.
So wie man beim Ausbau der Windkraft hinnehmen muß das vom Aussterben bedrohte Großvögel geschreddert werden und Menschen durch den Infraschall krank werden so muß man eben auch die Risiken von Atomkraft und Gentechnik hinnehmen.
"Where is no life on a dead Planet" X
Die haben ja schon berechnet das der Planet sterben wird wenn wir nicht um jeden Preis Freisetzung von CO2 vermeiden, und Nukleartechniker haben eventuell die Lösung.
Auch für die Risiken von genmanipulierten Pflanzen sind Genetiker die besseren Experten.
Die haben es nämlich sogar ohne Gentechnik schon hinbekommen unerwartet giftiges Zeug zu produzieren:
Tifton 85f - Wikipedia
Ausserdem haben wir einen Klimanotstand.
So wie man beim Ausbau der Windkraft hinnehmen muß das vom Aussterben bedrohte Großvögel geschreddert werden und Menschen durch den Infraschall krank werden so muß man eben auch die Risiken von Atomkraft und Gentechnik hinnehmen.
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