Windows 10: Microsoft bietet ein Jahr länger Updates - Umwelthilfe dennoch unzufrieden
Microsoft verlängert die Sicherheitsupdates für Windows 10 um ein Jahr. Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert das Vorgehen des Unternehmens dennoch.
Microsoft hat angekündigt, die Sicherheits-Updates für Windows 10 um ein weiteres Jahr zu verlängern. Damit können Nutzer in Europa und den USA ihr System bis zum 13. Oktober 2026 mit kostenfreien Aktualisierungen versorgen. Ursprünglich sollte der Support für Windows 10 bereits am 14. Oktober 2025 auslaufen. Mit der Entscheidung will das Unternehmen offenbar die Übergangszeit für Anwender erleichtern, die nicht auf Windows 11 umsteigen können oder wollen.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) äußert sich allerdings kritisch zu diesem Vorgehen. Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz erklärte, dass die einjährige Verlängerung nicht ausreiche, um die drohende Welle an Elektroschrott zu verhindern. Laut DUH seien weltweit rund 40 Prozent aller Computer nicht in der Lage, auf Windows 11 zu wechseln. Diese Geräte könnten nach Ablauf des Supports unbrauchbar werden. Hochgerechnet würde das bis zu 700 Millionen Kilogramm zusätzlichen Elektroschrott verursachen. Ein Problem, das durch die aktuelle Verlängerung lediglich hinausgezögert werde.
Aus Sicht der Umweltorganisation brauche es daher eine grundlegende Veränderung. Gefordert werden gesetzliche Vorgaben, die Herstellern und Software-Entwicklern langfristige Update-Zeiträume vorschreiben. Konkret fordert die DUH, dass Betriebssysteme mindestens 15 Jahre lang mit kostenfreien Sicherheits-Updates versorgt werden müssen. Diese Maßnahme solle nicht nur Computer, sondern alle softwareabhängigen Elektrogeräte betreffen.
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Quelle: Deutsche Umwelthilfe

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Zumal mehr Verbrennung von fossilen Energieträgern die Klimakrise weiter anheizt und so auch die Folgekosten weiter nach oben treibt aufgrund damit verbundener häufigerer Naturkatastrophen.
Zudem müssen im Gegensatz zu erneuerbaren Enrgien laufend fossile Energieträger importiert werden. Erneuerbare Energien benötigen Instandhaltung. Das brauchen fossile aber auch ...
Probleme sehe ich durchaus - bspw. wird ein Ersatz des Bestandes an Verbrenner-KFZ durch E-KFZ zum einen nicht funktionieren und wäre zum anderen auch ökologisch katastrophal. Deshalb müssen ja ÖPNV- und Fahrradinfrastruktur ja ausgebaut werden ...
Vorangetrieben wird der Trend nach Einschätzung der IEA durch die Entwicklung in China und den Ausbau der Photovoltaik. Bis 2030 falle 60 Prozent des Ausbaus Erneuerbarer Energien auf China. Am schnellsten wachsen sie unter den großen Volkswirtschaften aktuell in Indien.
Im Vergleich dazu fallen Europa und Deutschland zurück. - Hierzulande will mensch aktuell gar in Gaskraftwerke investieren bzw. haben sich recht viele Leute kürzlich noch aufgrund Medienkampagnen zum Einbau von Gasheizungen anstatt Wärmepumpen/Klimasplitanlagen verleiten lassen - und das trotz Gaskrise und Sanktionen gegen Russland!! Das hälst'e im Kopf nicht aus. -
Jedenfalls heißt es in der Tagesschau-Nachricht weiter, dass die Erneuerbaren die billigste Energieformen sind, was sie gerade für ärmere Länder attraktiv macht:
[QUOTE="4thVariety
Wo ein Heim PC nach 10 Jahren noch gut aussehen kann und vielleicht 5000h Benutzung gesehen hat, erreichen 5% der Geräte einer Firmenumgebung 25k Betriebsstunden. Je nach Location, ob Office, Lager, PointOfSale kann man sagen, dass die Geräte unterschiedlich viele Jahre gehalten haben, aber in Sachen Betriebsstunden geben die sich nicht viel.
Der Pc ist nun bald 9 Jahre alt.Ist also dennoch lange gehalten.Er mag zwar Probleme machen,aber er läuft sonst dennoch noch.Denke mal die lange Zeit wird wohl die Festplatten Probleme machen,weil sie so lange gelaufen ist,Ram gibt wohl Problem.
Windows neu Installiert und machte noch immer Probleme.Es kann ja nur eines von beiden oder beides das Problem sein.CPU und Mainbaord dürften es ja nicht sein.Aber wie man sieht,auch unter Privat gibt es welche die sehr lange durch laufen.Ist sowas normal unter Privat User oder nicht?
Daher sage ich ja, alles was man noch auf einer Intel 7th Gen Möhre jetzt macht, kann man genauso für weniger Watt auf dem Raspberry machen und die Alte Kiste wird eingeschmolzen und wieder verwertet.
...
Wenn man Geräte nur kurz nutzt und sie dann der "Wiederverwertung" zuführt, ist die Energiebilanz daraus katastrophal schlecht.
Und meistens sieht das Recycling so aus, dass der Müll nach Indien oder sonstwo geschickt wird, wo sie dann einfach auf offenem Feld verbrannt werden.
Oder in Fabriken von Kindern unter Einsatz ihres Lebens "recycelt" werden.
Selbst hier in der PCGH-Redaktion gehörten (privat: gehören) ältere Rechner zum Fuhrpark und was sich so aus anderen Firmen mitbekommen habe, läuft er auf 5 Jahre Durchschnittsalter, also Entsorgung nach 10 Jahren, hinaus. Auch die bis vor kurzem anhaltende Absatzschwäche in vielen PC-Segmenten, die erst durch den Windows-11-Zwang zurückgeht, wurde mit dem Vorkaufeffekt des ersten Corona-Jahres begründet, also gut fünf Jahre zurückliegende Käufe.
Quelle: Fallstudie zum Thema kommerzielle Wiederverwengung von Laptops von 2019. Also vor Corona und Dip Ende 2022/Anfang 2023 und dem Windows 11 Zwang in 2023?.
Klar, private Nutzung ist ein anderes Thema, aber privat sind wir ja nicht an den Windows-Updatezwang gebunden. Mein Laptop hätte danach ja theoretisch nach knapp 9,5 Jahren ausgedient gehabt. Aber da sind wir hier im Forum imho die Ausnahmen von der Regel. Die Menge an Computern, die immer noch nach 2-3 Jahren von Privatanwendern schon weggeworfen (nicht weiterverkauft oder verschenkt, sondern entsorgt) werden, ist immer noch zu hoch, vlt. nicht ein Drittel wie bei den Firmengeräten auch nicht sehr viel weniger. Und darunter sind nicht nur Billiggeräte, sondern auch Computer, die locker noch 5 oder mehr Jahre hätten genutzt werden können. Ich kenne selber einige Leute, die tatsächlich alle 2-3 Jahren neue Laptops gekauft und die Alten einfach weggeworfen haben. Mittlerweile konnte ich die Meisten davon überzeugen, direkt besser Geräte anzuschaffen, die Geräte länger zu Nutzen oder wenigstens ohne SSD zum Verkauf anzubieten, hat mich aber einige Jahre meines Lebens gekostet.
Gibt es aktuell genug Rohstoffe, dass Deutschland seine Energie mit Wind und Solar hochziehen kann und ist Deutschland reich genug sich das zu leisten? Darauf lautet die Antwort ja.
Gibt es weltweit genug Rohstoffe dass die gesamte Menschheit die fossilen Brennstoffe mit Wind und Solar ablöst? Darauf lautet die Antwort entscheiden Nein. Die Menge Öl die pro Tag/Monat produziert wird ist sehr gut dokumentiert und das muss man als Windpark/Solar erstmal global hinstellen können.
Daher sage ich ja, alles was man noch auf einer Intel 7th Gen Möhre jetzt macht, kann man genauso für weniger Watt auf dem Raspberry machen und die Alte Kiste wird eingeschmolzen und wieder verwertet.
Wo ein Heim PC nach 10 Jahren noch gut aussehen kann und vielleicht 5000h Benutzung gesehen hat, erreichen 5% der Geräte einer Firmenumgebung 25k Betriebsstunden. Je nach Location, ob Office, Lager, PointOfSale kann man sagen, dass die Geräte unterschiedlich viele Jahre gehalten haben, aber in Sachen Betriebsstunden geben die sich nicht viel.
Die Geräte aus der 8. Generation Intel werden Ende 2026 zwischen 8 und 9 Jahren alt sein. Das ist gar kein Thema, dass man die Geräte rausrotieren will. Wenn ein 1000€ Laptop bei einem Mitarbeiter sieben Jahre gelaufen ist, hat es 12€ pro Monat gekostet. Wenn es das spinnen anfängt und du brauchst die IT um das wieder hinzubiegen, dann kostet dich das schon beim ersten Einsatz mehr wie das Gerät im ganzen Jahr eigentlich. Verglichen was der Mitarbeiter sonst so an Lizenzkosten verursacht ist die Hardware der kleinste Teil. Verglichen mit dem Gehalt pro Monat sowieso. Wenn Microsoft auffordert wegen Win11 nach 7-8 Jahren die ganz alte Hardware rauszurotieren, dann ist das nichts was eine Firma nicht eh gemacht hätte. Wenn Firmen die Hardware alle 3-5 Jahre rotieren, dann werden die meist für Geld an einen Zweitverwerter verkauft und die Kosten pro Monat sind bestimmt keine 20€ pro Monat pro Mitarbeiter gewesen.