30 Jahre Ultima: Die legendäre RPG-Reihe von Richard Garriott - jetzt mit tollem Retro-Video

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Zwischen 1981 und 2006 veröffentlichten Richard Garriott und Origin Systems respektive später Electronic Arts insgesamt neun Teile der Ultima-Serie. Diese RPGs gelten zu Recht als richtungsweisend und Klassiker der Rollenspielgeschichte.

Richard Allen Garriott, auch bekannt als Lord British (aufgrund seines Akzents), entwickelte schon früh Computerspiele - sein erster Titel Akalabeth gilt als Vorreiter der Ultima-Serie, die er ab dem dritten Teil mit seinem Studio Origin Systems entwickelte; die Ultima-Macher wurden 1992 von Electronic Arts aufgekauft. Die Serie gliedert sich in drei Trilogien, ergo gibt es insgesamt neun Teile: Unter Age of Darkness werden die ersten drei Titel einsortiert (1981, 1982, 1983), Age of Enlightenment bildet das Mittelstück (1985, 1988, 1990) und Age of Armageddon den bisher letzten Teil (1992, 1994, 1999); auch bekannt als The Guardian Saga. Außerdem gibt es diverse Ableger, etwa die beiden Ultima Underworld und zwei Worlds of Ultima. 1997 startete zudem Ultima Online und seit 2010 existiert ein Browser-Titel namens Lord of Ultima. Die Titel im Überblick:

• Ultima (1981)
• Ultima II - The Revenge of the Enchantress (1982)
• Ultima III - Exodus (1983)
• Ultima IV - Quest of the Avatar (1985)
• Ultima V - Warriors of Destiny (1988)
• Ultima VI - The False Prophet (1990)
• Ultima VII - The Black Gate (1992)
• Ultima VII Part Two - Serpent Isle (1993)
• Ultima VIII - Pagan (1994)
• Ultima IX - Ascension (1999)

• Ultima Underworld - The Stygian Abyss (1992, Looking Glass)
• Ultima Underworld II - Labyrinth of Worlds (1993, Looking Glass)
• Ultima Online (1997)
• Lord of Ultima (2010)

In der folgenden Galerie finden Sie Screenshots und Box-Artworks, nach der Galerie kommen noch einige Hintergrundinfos.

Bildergalerie

Die Ultima-RPGs gelten als richtungsweisend und Klassiker der Rollenspielgeschichte, so prägten die drei Trilogien viele heute bekannte RPG-Mechaniken. Der neunte Teil ist aufgrund seines Hardware-Hungers (wobei die Glide-Version deutlich besser lief als die mit Direct 3D) und seiner Bug-Dichte ein bisschen als Vorläufer heutiger Patch-Orgien zu verstehen, nichtsdestotrotz erhielt Ascension gute bis sehr gute Kritiken - die tolle Grafik etwa war seinerzeit grandios. Letzteres trifft auch auf Ultima Underworld zu, welches noch vor einem bekannten id-Shooter auf dreidimensionale Grafik inklusive Texturen setze. Ultima Online dagegen machte MMORPGs saloonfähig, wenngleich erst World of Warcraft ab 2004 ein Milliarden-Projekt in diesem Bereich wurde.

Nachdem sich Richard Garriot ab 2000 von Electronic Arts trennte, gründete er Destination Games und veröffentlichte das mäßige Tabula Rasa; außerdem arbeitete das Studio mit an den Lineage-Teilen von NC Soft. Seit 2010 werkelt Lord British mit seinem neuen Studio Portalarium unter anderem an einem "Ultimate Role Playing Game", welches auch mit sozialen Netzwerken interagiert. Sein Erbe, die Ultima-Serie, erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, der folgende Vergleich etwa zeigt einen Nachbau von Ascension als Mod von The Elder Scrolls 4: Oblivion.

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