Für macOS, Linux und Windows: "Weltweit erste" AMD-eGPU mit USB-3.0-Ansteuerung

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Für macOS, Linux und Windows: "Weltweit erste" AMD-eGPU mit USB-3.0-Ansteuerung
Quelle: AMD

Die Entwickler von Tiny Corp haben eine externe AMD-GPU in Tinygrad über USB 3.0 zum Laufen gebracht. Kompatibel ist das Ganze dank libusb mit Windows, Linux und sogar Apple-Geräten mit macOS.

Die Unterstützung externer GPUs auf Apple-Geräten wie Macs und MacBooks ist dank Tiny Corp nun scheinbar kein nennenswertes Problem mehr. Die Tüftler haben eine AMD-eGPU in Tinygrad über USB 3.0 zum Laufen gebracht. Dank libusb bekommen Anwender laut Tiny Corp damit jetzt auch PCI-E-Funktionalität über USB 3.0 für Windows, Linux und sogar macOS, einschließlich Geräten mit Apple-Chips.

Tiny Corp verbindet AMD-eGPU via USB 3.0 mit einem Mac

Traditionell werden Grafikkarten über PCI-E-Steckplätze oder Thunderbolt/USB4-Schnittstellen angeschlossen, die PCI-Express-Tunneling unterstützen. Externe GPU-Lösungen sind ebenso auf die genannten Schnittstellen angewiesen, was ihre Unterstützung für ältere Systeme und Laptops einschränkt. Laut Tom's Hardware unterstützen im Gegensatz zu Intel-basierten Macs/MacBooks Geräte mit Apple-Chips keine externen GPUs, hauptsächlich aufgrund fehlender Treiberunterstützung und architektonischer Unterschiede.

Tiny Corp hat hierfür nun eine Lösung gefunden und präsentierte via X "die weltweit erste AMD-GPU, die über USB 3.0 betrieben wird - von einem Mac aus!" Linux und Windows sollten auch funktionieren; der Zugriff auf USB-Geräte erfolge über libusb. Für den Betrieb einer eGPU über eine USB-3.0-Schnittstelle benötige man einen Adapter auf ASM2464PD-Basis und eine RDNA-3- oder -4-GPU, auf die die Funktionalität derzeit noch beschränkt ist.

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Für seine Tests verwendete Tiny Corp den ADT-UT3G-Adapter, der einen ASM2464PD-Chip verwendet, der standardmäßig nur mit Thunderbolt 3, Thunderbolt 4 oder USB 4 funktionieren soll. Tom's Hardware vermutet, dass das Team vermutlich eine benutzerdefinierte Firmware verwendet, um den USB-3.0-Modus zu aktivieren, der ohne direkte PCI-E-Kommunikation funktioniert.

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Gegenüber einer reinen PCI-E-Anbindung muss das System über USB 3.0 Geschwindigkeitseinbußen in Kauf nehmen. Tiny Corp erklärt, dass sie an der Performance arbeiten, und sobald sie damit fertig sind, die vollen 10 Gbit/s über USB 3.0 erreichen. Der Verlust betreffe allerdings nur das Copy-in/Copy-out, während die Kernels mit der gleichen Geschwindigkeit arbeiten. Die USB-3.0-eGPU-Funktionalität wurde in den Master-Branch von Tinygrad hochgestuft, sodass Interessenten mit einer AMD-GPU und entsprechendem Adapter einen Selbstversuch wagen können.

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Quelle: Tiny Corp via Tom's Hardware

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von tempeltyp Kabelverknoter(in)
        Zitat von mike23m
        Ich selber würde meine GPU nicht mit USB3 verbinden. Da muss definitiv eine schnellere Verbindung her.
        Die Schnellere Verbindung existiert bereits und heißt Oculink (Pcie 4.0x4), falls du keinen Port dafür hast, kannsde auch nen M.2 Slot (mit nem Adapter) dafür opfern.
        Alternativ gibt's auch die langsamere Anbindung über TB3/4 & USB4.
      • Von tempeltyp Kabelverknoter(in)
        Zitat von mike23m
        Ich selber würde meine GPU nicht mit USB3 verbinden. Da muss definitiv eine schnellere Verbindung her.
        Die Schnellere Verbindung existiert bereits und heißt Oculink (Pcie 4.0x4), falls du keinen Port dafür hast, kannsde auch nen M.2 Slot (mit nem Adapter) dafür opfern.
        Alternativ gibt's auch die langsamere Anbindung über TB3/4 & USB4.
      • Von mike23m Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich selber würde meine GPU nicht mit USB3 verbinden. Da muss definitiv eine schnellere Verbindung her.
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