Wechsel von Twitch zu Mixer: Shroud verliert 67 Prozent seiner Zuschauer

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Wechsel von Twitch zu Mixer: Shroud verliert 67 Prozent seiner Zuschauer
Quelle: Esport Championship Series

Der populäre Streamer Michael "Shroud" Grzesiek wechselte Ende Oktober per Exklusiv-Vertrag von Twitch zu Mixer. Dieser Wechsel hat sich für ihn jedoch noch nicht ausgezahlt, denn dadurch verlor der Streamer etwa 67 Prozent seiner ursprünglichen Twitch-Zuschauer. Zahlt sich Microsofts Strategie mit Exklusiv-Deals für Mixer wirklich aus?

Microsofts Streaming-Dienst Mixer hat in der Vergangenheit immer wieder populäre Streamer mit Exklusiv-Verträgen auf seine Seite geholt. So auch bei Michael "Shroud" Grzesiek, welcher Ende Oktober von Twitch zu Mixer wechselte. Mit seinem Shooter-Können in PUBG, Apex Legends und Rainbow Six: Siege erreichte er auf Twitch zuletzt an die 718.000 "einzigartige Zuschauer". Wie TheLoadout berichtet, hat Shroud durch den Wechsel nun einen erheblichen Anteil seiner Zuschauer eingebüßt.

Hälfte der Shroud-Zuschauer auf Mixer kommen von Twitch

Shroud hat im November, seinem ersten Monat bei Mixer, ungefähr 67 Prozent seiner Zuschauer verloren. Insgesamt erreichte er im Monat nur noch 231.000 Zuschauer via Mixer. Etwa nur die Hälfte der Zuschauer bei Mixer haben den Wechsel von Twitch mitgemacht. Die andere Hälfte der neuen Zuschauer setzt sich aus Stamm-Mitgliedern von Mixer zusammen. Ob sich der Exklusiv-Deal von Shroud mit Microsoft letztlich wirklich auszahlen wird, dürfte aber erst die Zeit mit Gewissheit sagen. Doch die Zeichen stehen bislang noch nicht gut.

Mehr zum Thema: Twitch vs. Mixer: Twitch nun mit drei weiteren Exklusiv-Deals

Das Umwerben von populären Streamern mit Exklusiv-Verträgen durch die Streaming-Plattformen dauert nun bereits eine ganze Weile an. So hat Microsoft mit Ninja und Shroud zwei der populärsten Streamer exklusiv an die hauseigene Mixer-Platform gebunden. Twitch hat sich derweil Dr Lupo, TimTheTatman und Lirik gesichert.

Quelle: StreamMetrics, via TheLoadout

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DerRasierer
        Oh mist... Tut mir echt leid für ihn. Hoffe er kommt trotzdem irgendwie über die Runden. Kopf hoch & Stay Strong!
      • Von DerRasierer
        Oh mist... Tut mir echt leid für ihn. Hoffe er kommt trotzdem irgendwie über die Runden. Kopf hoch & Stay Strong!
      • Von Freakless08 Volt-Modder(in)
        Zitat von Cat Toaster
        Abgesehen davon: Wenn ich als Zuschauer nur eine andere URL/einen anderen Kanal für den Inhalt eingeben muss, der mich brennend interessiert, bin ich der Herausforderung gemeinhin gewachsen. Ansonsten sagt das wohl etwas über den Wert dieser "Quoten" aus sowie den Inhalt. Ob das eine oder das andere im Hintergrund dudelt oder RTL2-Werbeblöcke, spielt am Ende keine Rolle.
        Nicht wirklich. Wenn einem die Plattform nicht zusagt, dann ist man dort auch weniger bis garnicht unterwegs. VOD schau ich auch lieber auf YT und Live Sachen auf Twitch.
      • Von raumich Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Nightlight
        Na und ? Millionär ist er durch den Exklusivdeal trotzdem geworden - inzwischen wohl eher Multimillionär.
        Generell ist das "Geschäft" mit solchen Leuten und die Geldsummen, die ihnen hinten rein geschoben werden inzwischen in dermaßen unverhältnismäßige und absurde Dimensionen gedriftet, da kann man als normal denkender Mensch nur noch fassungslos den Kopf schütteln...
        Naja, ich sehe auf Twitch auch Leuten zu, die haben nur ein paar Zuschauer. Irgendwas scheint er richtiger zu machen als andere, wenn ihm mehr Leute folgen. Sicherlich kann man sich generell über gezahlte Gehälter unterhalten, die dem eigenen Empfinden widersprechen. Das ist aber kein neues Phänomen und keins, das sich eine bestimmte Personengruppe reduziert. Meistens sind es Leute, die auf ihre Art und Weise eine große Menge Anderer begeistern können.
      • Von Cat Toaster
        Abgesehen davon: Wenn ich als Zuschauer nur eine andere URL/einen anderen Kanal für den Inhalt eingeben muss, der mich brennend interessiert, bin ich der Herausforderung gemeinhin gewachsen. Ansonsten sagt das wohl etwas über den Wert dieser "Quoten" aus sowie den Inhalt. Ob das eine oder das andere im Hintergrund dudelt oder RTL2-Werbeblöcke, spielt am Ende keine Rolle.
      • Von raumich Freizeitschrauber(in)
        Mal abgesehen davon, das er den Zuschauerverlust sicher gut kompensieren kann (durch die Zahlungen von Microsoft) lag sein jährliches Einkommen bei geschätzt 2,5 Millionen USD inkl. Werbeverträge etc. Also egal wieviel er jetzt monatlich verlieren sollte (was ich nicht glaube) , er hat auf jedenfall längst ausgesorgt. Bzw. könnte längst ausgesorgt haben, falls er die ganze Kohle nicht sinnlos auf den Kopf haut.
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