Turok Origins auf der Gamescom: Zurück zu den Wurzeln, im Koop

Turok kehrt nach fast 17 Jahren zurück. Der Reboot der Serie stammt von Entwickler Saber Interactive, basiert auf der Unreal Engine 5 und bietet einen Koop-Modus. Wir haben Turok: Origins auf der Gamescom anspielen können.

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Turok Origins auf der Gamescom: Zurück zu den Wurzeln, im Koop
Quelle: Saber Interactive

Turok ist zurück und hat außerdem Verstärkung mitgebracht. Mit Turok Origins geht es wieder auf Dino-Hatz und auf fremde Planeten. Der Reboot stammt dieses Mal (der letzte Wiederbelebungsversuch war ein Turok-Reboot aus dem Jahre 2008) vom US-amerikanischen Entwicklungsstudio Saber Interactive, unter anderem bekannt für Spiele wie World War Z.

Auch aus diesem Grund ist es nicht völlig überraschend, dass Turok: Origins zwar auch als Einzelspieler-Titel spielbar ist, aber mit Koop-Modus für bis zu drei Spieler daherkommt. Wir konnten Turok: Origins auf der Gamescom ausführlich im Koop anspielen, mehrere der diversen Planeten erkunden und zuletzt einen Bosskampf bestehen.

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Überraschend ist, dass Entwickler Saber Interactive dieses Mal die Unreal Engine 5 statt der hauseigenen Saber-Engine (bekannt aus Mudrunner und Snowrunner) bzw. der davon abgeleiteten Swarm-Engine nutzt, die zuletzt in Space Marine 2 für einiges Aufsehen und obendrein schicke Grafik sorgte. Interessant: Wir können optional zwischen Ego- und Third-Person-Perspektive wählen, diese auch während des Spielens umschalten.

Auch einige weitere Neuerungen und Änderungen gibt es. So schlüpfen wir zwar auch dieses Mal in die Haut eines indigenen Turok, den oder die es in ein Sci-Fi-Szenario verschlagen hat, doch ist Turok in diesem Falle nicht der tatsächliche Name des Helden, den oder die wir spielen.

"Turok" in Turok: Origins sind menschliche Krieger, die mit hautengen, biomorphen Anzügen ausgestattet sind, welche ihren Trägern animalische Fähigkeiten verleihen. In der Demo standen "Raven", "Cougar" und "Bison" als Charaktere beziehungsweise spirituelle Tiere zur Verfügung. Die "Charakterklasse" bestimmt dabei unsere Fähigkeiten, Waffen und Spezialfähigkeiten. Oder eben der schnöde Anzug, den wir tragen. Crysis mit "Stammes"-Einschlag? An der "Romantik" könnten die Entwickler vermutlich noch etwas schleifen.

Je nach Charakterklasse beziehungsweise 'Spirit Animal' führen wir unterschiedliche Waffen ins Feld. Die Perspektive kann zwischen First- und Third-Person umgeschaltet werden. Quelle: Saber Interactive Je nach Charakterklasse beziehungsweise "Spirit Animal" führen wir unterschiedliche Waffen ins Feld. Die Perspektive kann zwischen First- und Third-Person umgeschaltet werden.

Dinosaur Hunters

Abseits dessen hält sich Turok einigermaßen treu an die (Spiel- wie Comic-) Vorlage: Mit abgefahrenen Waffen, fetten Effekten und brachialer Action geht es gegen die fiesen Xenia, eine echsenähnliche Alienrasse. Doch die wahren Stars bei Turok waren und sind natürlich die Dinosaurier, die Ihnen auch dieses Mal in vielfältiger Art und Form begegnen. Vom kleinen, hinterhältigen und giftspuckenden Dilophosaurus über gemeine Raptoren bis hin zum mächtigen Triceratops oder dem König aller Schreckensechsen, dem T-Rex, wird einiges geboten.

Böse Echsenmenschen streben nach Allmacht, wie wir alle wissen, doch die eigentlichen Stars bei Turok sind und waren schon immer die Dinos. Quelle: Saber Interactive Böse Echsenmenschen streben nach Allmacht, wie wir alle wissen, doch die eigentlichen Stars bei Turok sind und waren schon immer die Dinos.

Das gilt auch für die Umgebungen - die Turoks respektive unsere Helden und Heldinnen verschlägt es während des Spielgeschehens auf eine ganze Reihe unterschiedlicher Planetenoberflächen. Diese sind erfreulich abwechslungsreich gestaltet und boten bereits in der Gamescom-Demo deutliche optische Unterschiede. Wir durften insgesamt drei Umgebungen erkunden, wobei die letzte eine Bosskampf-Arena darstellte.

Die beiden "Level", in denen wir uns mit zwei weiteren Mitstreitern austoben durften, waren ein dunkler Alien-Sumpf bei Nacht sowie ein dezent an die Werke H. R. Gigers respektive die Alien-Filme erinnernde, verzierte alte Tempelanlage. Im offiziell zur Verfügung gestellten Bildmaterial sind allerdings bereits mehrere weitere Umgebungen zu erkennen.

Neben einem finsteren Alien-Sumpf mit photolumineszierenden Pflanzen (siehe Bild oben) durften wir einen dezent an die Alien-Filme erinnernden, außerirdischen alten Tempel erkunden. Quelle: Saber Interactive Neben einem finsteren Alien-Sumpf mit photolumineszierenden Pflanzen (siehe Bild oben) durften wir einen dezent an die Alien-Filme erinnernden, außerirdischen alten Tempel erkunden. Die Action ist zackig, launig, blutig und sehr effektgeladen. Wir hatten während des Anspielens viel Spaß, auch wenn wir den leisen Verdacht hegen, dass uns die Entwickler einen eher leichten Schwierigkeitsgrad vorgesetzt haben. Allzu schwer war die Gamescom-Demo jedenfalls nicht. Beim Besiegen von Gegnern können wir deren "Echos" aussaugen, um eine für jeden Charakter individuelle Spezialfähigkeit, die "Primal Form", aufzuladen. Obendrein stehen jedem Charakter unterschiedliche Waffen zur Verfügung, darunter jeweils eine besonders durchschlagskräftige. Die Munition für all diese liefern neben den Hinterlassenschaften der Gegner bestimmte, leuchtende Pflanzen.

Eine gewisse Bedachtsamkeit beim Einsatz der Waffen ist dabei angebracht, um nicht im falschen Moment ohne das richtige, durchschlagskräftige Kaliber dazustehen - doch im Großen und Ganzen spielte sich die GC-Demo locker und flockig. Ebenfalls erfreulich: Die Demo lief bereits ausgesprochen flüssig, fiel durch keinerlei nervige Shader-Ruckler oder lästiges Traversal-Stuttering auf. Die Performance machte schon auf der Gamescom einen sehr guten Eindruck.

Im fertigen Spiel soll es nicht nur weitere, vielfältige Umgebungen geben, wie diese eisige Gebirgslandschaft, sondern obendrein eine ausgefeilte Story - erlebbar sowohl als Einzel- wie auch im kooperativen Mehrspieler. Quelle: Saber Interactive Im fertigen Spiel soll es nicht nur weitere, vielfältige Umgebungen geben, wie diese eisige Gebirgslandschaft, sondern obendrein eine ausgefeilte Story - erlebbar sowohl als Einzel- wie auch im kooperativen Mehrspieler.

Summa summarum

Turok: Origins soll obendrein eine ausgefeilte Story bieten - sowohl im Koop als auch Singleplayer. Zu dieser können wir zum aktuellen Zeitpunkt allerdings wenig sagen. Es geht gegen eine böse Alien-Supermacht, vielmehr war bis zum aktuellen Zeitpunkt nicht herauszufinden. Ob die Handlung die Fans von früher motivieren kann, ob diese durch das Koop-Konzept nicht vielleicht eher abgeschreckt werden, wird sich wohl zeigen müssen.

Mit nahezu vollständiger Gewissheit lässt sich dagegen bereits heute sagen, dass Turok: Origins bereits zum aktuellen Entwicklungsstand wesentlich mehr Freude bereitet als der letzte Reboot-Versuch der Serie. Das Turok von 2008 - damals auf Basis der Unreal Engine 3 - war nicht nur spielerisch enttäuschend, sondern außerdem ein Grund, weshalb ein neues Turok erst heute in der Mache ist. Aktuell gibt es noch keinen offiziellen Release-Termin, doch wir freuen uns tatsächlich bereits, noch einmal Hand anzulegen und dann auch einige genauere, detailliertere Untersuchungen anzustellen.

Weitere Impressionen (offizielle Screenshots)

Wie ist Ihr bisheriger Eindruck von Turok: Origins, halten Sie den Koop-Modus für eine gute Idee, um die Serie wiederzubeleben? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mr.Floppy Freizeitschrauber(in)
        Uff. Sieht für mich so gar nicht nach Turok aus. Ich bin allerdings auch alt und hatte als Jugendlicher Turok 1 und 2 auf dem N64 gespielt.
      • Von Mr.Floppy Freizeitschrauber(in)
        Uff. Sieht für mich so gar nicht nach Turok aus. Ich bin allerdings auch alt und hatte als Jugendlicher Turok 1 und 2 auf dem N64 gespielt.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Das Wechseln zwischen strategie und egoshooter kann auch the Squad und ist auch ne Mischung aus den beiden .war nur leider sehr kompliziert und Speicherpunkte zu weit von einander entfernt und darum immer von vorne. Hoffe das ist bei dem Spiel nicht so hart gesetzt bei dem hier und so wie ich gezockt hatte dann nicht so wie ich es mir vorgestellt.
      • Von Tobi_bl85 Freizeitschrauber(in)
        Ich finde es gut, dass man zumindest in die Ego Perspektive wechseln kann, allerdings befürchte ich leider auch, dass diese nicht richtig funtkionieren kann, wegen dem Wegrollen usw. was man ja in der Third Person deutlich sieht. Ich bleib dabei, es könnte vielleicht im Koop Spaßig sein aber es ist kein Turok
      • Von MrFry-Day Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Für mich liest sich das auch sehr generisch, lässt mich als alter Turok Fan eher kalt. Und Coop brauch ich selber gar nicht.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Kommt mir auch etwas sehr bunt vor. Meine 1 und 2 kamen mir damals nicht so bunt vor.
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