Umfang, Technik und Multiplayer in Trials Evolution
Auf der Xbox 360 muss sich die Trials-Serie nicht mehr beweisen, immerhin verzückt sie dort schon seit einigen Jahren alle Arcade-Gamer. Vor wenigen Tagen erschien mit Trials Evolution Gold die lange erwartete PC-Version des Motocross-Titels und natürlich stellt sich sofort die Frage, ob die Verantwortlichen das packende Gameplay des Originals umsetzen konnten. PC Games Hardware hat in diesem Test einen Blick auf das neue Werk von Redlynx Studios und Ubisoft geworfen und beantwortet Ihnen die Frage, was Sie von Trials Evolution Gold erwarten können.
In diesem Artikel
Umfang und Inhalte der Trials Evolution Gold Edition
Trials Evolution Gold wird derzeit über Steam, Uplay-Store und als Retail-Fassung angeboten und kostet ungefähr 20 Euro. Bei diesem stolzen Preis für einen Arcade-Titel sollte nicht nur das Gameplay, sondern auch der Umfang stimmen. Was bringt das beste Gameplay, wenn es nach vier Stunden nichts mehr zum Spielen gibt? - Das dachten sich auch die Entwickler von Redlynx und spendieren mit Trials Evolution Gold den Fans eigentlich gleich zwei Titel in einem.
Quelle: pcgameshardware.de
Trials Evolution Gold Edition im Test (3)
Mehr als 120 Strecken stehen dem Spieler im Singleplayer zur Verfügung, Sie können nämlich auf alle Parcours aus Trials HD und Trials Evolution zurück greifen. Die Strecken wurden optisch verschönert, dazu fahren Sie nun sowohl in der bekannten Lagerhalle, als auch vor einer finnischen Panorama-Landschaft. Einsteiger müssen sich vor dem harten Schwierigkeitsgrad nicht fürchten: Ihnen werden in den Lizenzprüfungen die Feinheiten des Spiels näher gebracht, die ersten Levels fordern außerdem nicht viel mehr als simples Gas geben und Balance halten.
Nach den ersten Stunden zieht die Komplexität der Strecken aber merklich an, immer seltener erreicht man das Ziel gleich beim ersten Versuch. Spätestens wenn es auf den richtig schwierigen Strecken um die Platin-Medaillen geht, dürften sich dann auch alle Trials-Veteranen zu Hause fühlen. Die immer verfügbaren internationalen Bestenlisten, in denen die Profis um jede tausendstel Sekunde wetteifern, liefern weiteren Ansporn zur Perfektion. Uns motivierten allerdings bereits die normalen Rennstrecken, inklusive der gelungenen Jagd nach Medaillen, mit denen man immer neue Herausforderungen frei spielen konnte.
Quelle: pcgameshardware.de
Trials Evolution Gold Edition im Test (4)
Sollten Sie keine Lust mehr haben normale Rennen zu fahren, warten ganz besondere Challenges auf Sie: Durchgeknallte Herausforderungen wie Skifahren, mit einem Ufo auf Plattformen landen oder eine Flugshow lockern die harte Medaillenjagd auf und sorgen für etwas Entspannung abseits der Rennen. Dabei entpuppen sich die Herausforderungen als sehr abwechslungsreich, innovativ und bieten so eine gute Alternative zum normalen Trials-Gameplay. Neben der Karriere und den Herausforderungen haben Sie noch Zugriff auf zahlreiche Strecken der Community und können sich im Multiplayer direkt mit anderen Spielern messen.Allerdings gehen wir später im Artikel noch einmal gesondert auf diese zwei Features ein.
Der Umfang der Trials Evolution Gold Edition kann sich allerdings sehen lassen: Über 120 Strecken, abwechslungsreiche Herausforderungen, eine unendliche Masse an Community-Strecken, ein mitgelieferter Editor und der direkte Multiplayer-Modus ließ bei unserem Test selbst nach einigen Stunden noch das Gefühl entstehen, dass wir noch nicht alles erforscht und ausprobiert haben. Für 20 Euro fällt der Umfang der Trials Evolution Gold Edition keinesfalls zu klein aus: Der Inahlt von zwei Spielen sowie die zusätzlichen Online-Modi dürften Trials-Enthusiasten für einige Wochen beschäftigen.
Leveldesign, Technik und Performance der PC-Version von Trials
Quelle: pcgameshardware.de
Trials Evolution Gold Edition im Test (8)
Auch wenn die Trials-Serie für ihre konsequenten Anforderungen an die Spieler bekannt ist, sollten Sie nicht mit einer biederen oder langweiligen Präsentation des Spieles rechnen. Trials setzt bei seiner Gestaltung nicht auf nüchternen Realismus, sondern auf durchgeknallte und ausgeflippte Action: Überall auf dem Bildschirm explodiert etwas, teilweise schwirren Jets durch die Levels oder Feuer-Infernos schmücken die Wände.
Selbst in den Levels der Lagerhalle ist einiges an Action geboten, allerdings sorgen die Strecken von Trials Evolution für richtige Panorama-Ansichten. So erklimmen Sie mit ihrem Motorrad eine Burg, werden durch eine Achterbahn geschossen oder fahren von einem riesigen Tal ins Berg hinab. Dabei wechselt der Fahrer immer wieder die Richtung und die sture 2D-Ansicht wird kurzzeitig aufgebrochen. Langweilig wird es bei Trials Evolution Gold zu keiner Sekunde, die ganze Action abseits der Strecke behindert Sie sogar eher in Ihrer Konzentration, immerhin kann jeder Fehler tödlich enden.
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Trials Evolution Gold Edition im Test (6)
Herrlich skurril sind dann auch eben die Fallanimationen des Fahrers, der entweder mit dem Kopf an einem Vorsprung hängen bleibt, aus hunderten Metern in die Tiefe fällt oder als brennende Fackel durch die Luft geschleudert wird. Der Ärger über das eigene Versagen weicht so sofort der morbiden Schadenfreude. Natürlich muss der Fahrer auch nach dem Zieleinlauf noch einmal leiden, kaum ein Rennen wird ohne explodierenden oder verletzten Avatar beendet. Die Präsentation bringt durch seine völlig überzeichnete Action ein gutes Maß an Witz in Trials Evolution Gold und lockert den ansonsten angespannten Spieler etwas auf.
Der Dreiklang aus Action, überarbeiteten Texturen und schnellem Gameplay müsste eigentlich auch einiges an Leistung kosten, so meint man jedenfalls. Trials Evolution Gold ist zwar deutlich anzumerken, dass es sich bei dem Titel nur um einen Konsolenport handelt, dafür läuft der Titel aber auch mit allen zuschaltbaren Effekten auf einer GTX 460 konstant über 50 FPS. Ständiges Ruckeln oder plötzliche FPS-Einbrüche haben wir nicht erlebt, allerdings änderte sich das mit der Videoaufnahme.
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Trials Evolution Gold Edition im Test (29)
Mit Fraps im Hintergrund waren deutliche Ruckler zu erkennen, die Bildrate rutschte öfters unter die 30 Bilder pro Sekunde. Mit einem stärkeren System dürften allerdings auch diese Probleme der Vergangenheit angehören, insgesamt zeigt sich Trials Evolution Gold sehr bescheiden bei den Anforderungen. Diese positive Überraschung wird etwas durch die fehlenden Grafik-Einstellungen getrübt. Zwar wurden die Texturen und Effekte im Vergleich zur Xbox-Version verbessert, frei einstellbare Grafik-Settings hätten wir uns dennoch gewünscht.
Bestenlisten, Geister und direkter Wettkampf: Der Multiplayer von Trials Evolution Gold
In Trials Evolution Gold tritt der Spieler in erster Linie gegen die Strecke an. Diese in einer möglichst schnellen Zeit zu bestehen dürfte schon Ansporn genug sein, aber einige wollen zusätzlich gegen andere Motocross-Experten antreten. Der Multiplayer-Modus in Trials Evolution Gold bietet dafür reichlich Gelegenheit, entweder im direkten Vergleich oder im Zeitfahren.
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Trials Evolution Gold Edition im Test (16)
Sie können nämlich sowohl mit Ihren Kontrahenten gleichzeitig auf einer Strecke mit vier Spuren Kopf-an-Kopf-Rennen gestalten oder auf komplexeren Kursen nur gegen die Silhouette ihrer Mitstreiter antreten. Am PC gibt es dazu einen lokalen Multiplayer-Modus, bei dem Sie auf einem Bildschirm mit mehreren Controllern gegeneinander antreten können. Allerdings besitzt Trials Evolution Gold nicht nur einen klassischen Multiplayer, sondern selbst in den Singleplayer-Spielen greift die sozialen Komponente motivierend ein.
Die Bestenlisten der jeweiligen Strecke sind jederzeit zu sehen, dazu können Sie den Geist der einzelnen Fahrer zu sich auf den Parcours rufen, um gegen ihn anzutreten. So haben wir ein hoffnungsloses Rennen gegen den führenden in der Bestenliste geführt, das uns aber deutlich gezeigt hat, wo wir genau Fehler machen und Sekunden verlieren. Zusammen mit den Replays können Sie so ihre Fehler analysieren und mit viel Übung selbst ein Teil der Bestenliste werden. Der soziale Faktor im Singleplayer wird durch Facebook-Anbindung und jederzeit hochladbaren Youtube-Videos abgerundet. So können Sie nicht nur andere Racer in ihr Spiel integrieren, sondern selbst ihre Erfolge in die Öffentlichkeit tragen.

Mein erster Eindruck ist ganz ordentlich. Erstmal durch die ganzen Lizenzen grinden, danach gebe ich gerne nochmal Auskunft. Das Drumherum finde ich etwas verspielt mit z.B. explodierenden Fässern etc.
Ein paar ausgefallene Sachen hats aber.
Wenn man ein Logitech Rumblepad nutzt sind nur ein paar Handgriffe nötig um es zum laufen zu kriegen. Hier und da sind also noch ein paar Sachen zu fixen.
Vom Umfang her und der Tatsache das es wahrscheinlich immer wieder neue gute Strecken gibt durch dem umfangreichen editor eine Überlegung wert für Leute denen Trials SE/HD schon Spass gemacht hat.
edit1: naja, ganz so doll ist es dann doch nicht. Das Handling ist viel zu einfach. Trials SE gefällt mit besser vom Aufbau her..
edit2: ich war etwas zu voreilig bei meinem ersten edit. Das Streckenlayout hat mir erst nicht gefallen aber die Strecken werden immer besser und es macht doch wirklich riesig Spass.
MfG
Die Sportart heißt Trial wie auch das Spiel selbst die Mopeds sind normalerweise andere, hier im Spiel scheinen es aber Crosser zu sein, komisch.
Es gibt unterschiedliche Bikes in TEGE zum Auswählen, je nach track sind aber bestimmte ausgesperrt (wenn man z.B. einen Sprung mit den Anfängerbikes nicht schaffen kann):
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Rattler 125cc und Piranha 250cc - Anfängerbikes, mit denen man später eigentlich nur mehr wenig fährt (wenn aus Spaß, selten dass sich mal ein User-track auf diese beschränkt)
Scorpion 450cc - Supercrossbike hauptsächlich, auf Trials-tracks bis mittlerem Schwierigkeitsgrad(technisch wenig anspruchsvoll) noch gut einsetzbar aufgrund der Geschwindigkeit
Phoenix Evo 250cc - Trialsbike, wesentlich mehr Agilität aufgrund des niedrigeren Gewichts im Vergleich zur Scorpion; bestens geeignet ab schweren Trials-tracks jedoch wird es für absolute Topzeiten auch gerne schon vorher eingesetzt (je nach technischem Anspruch eben, bei viel freier Fahrt ist man auch Mal mit der Scorpion schneller wenn man z.B. durch weitere Sprünge Hindernisse überspringen kann)
Micro Donkey 60cc - Spaßbike mit absolut perverser Beschleunigung welches man per Achievement freischalten muss, wenn man sich nicht sofort nach vorne lehnt liegt man meist auch gleich auf dem Rücken; aufgrund des niedrigen Topspeeds sind oft Sprünge nicht schaffbar, außerdem hat es aufgrund der Radstandes oft Probleme mit Ninja-Tricks wie fender hook (Kotflügel an eine Kante einhängen und sich dran hochziehen) etc.
Von den Xbox-DLCs, welche hoffentlich noch am PC folgen werden:
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Gecko 520 (Origin of Pain) - BMX-Bike, super-leicht, wenig Topspeed aber hoher Grip und gute Beschleunigung sind gute Voraussetzungen für hoch technische tracks; für Topzeiten wird aber trotzdem meist die Phoenix vorgezogen
Banshee 350cc (Riders of Doom) - Mischung aus Phoenix und Scorpion, wohl das am wenigsten beliebte Bike in der Community da für hoch technische tracks die Phoenix der Liebling ist und für high speed-tracks die Scorpion bevorzugt wird
Ist zwar nur ne billige Kopie von Kickstart I und II, habs mir aber trotzdem gekauft.
MfG
fac3l3ss
Ne, bei Amazon bekommst Steelbook und die Preorder Sachen die es bei Steam gab.
24,44€ bei Amazon mit Steelbook, Soundtrack (auf CD), und dem "Nobel Bike Paket".
Und bei Steam halt 19,99€
Den Soundtrack finde ich nicht so gut, die Ingame Sachen sind eh nur Optisch und würde die eh nicht benutzen wie die aussehen. Bleibt also das Steelbook, dafür wären mir die 5€ zuviel das ich eine Metallbox im Regal hab, dazu hat man es dann nicht bei Steam.
Edit: Hab es mir jetzt bei Steam gekauft, gespielt wirds mit meinen Dualshock 3 über Bluetoch, emuliert als Xbox 360 Controller.
ich frage mich die ganze Zeit, wieso Motocross Spiel?
Die Sportart heißt Trial wie auch das Spiel selbst die Mopeds sind normalerweise andere, hier im Spiel scheinen es aber Crosser zu sein, komisch.