Ghost Recon Wildlands Beta: Grafikkarten-Benchmarks des Hardware-Fressers [Update: CPU-Kernskalierung]
Update mit CPU-Kernskalierung von 2 bis 12 Threads: Die geschlossene Beta von Ghost Recon Wildlands ist seit Freitag, 12 Uhr, spielbar. PC Games Hardware hat die offene Spielwelt bereits erkundet und präsentiert Ihnen hier erste Benchmarks und Eindrücke mit Technikfokus. Weitere Messwerte sind in Vorbereitung, wir bitten noch um etwas Geduld.
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Seit dem 3. Februar 2017, 12 Uhr ist die geschlossene Betaversion von Ghost Recon Wildlands für Besitzer eines entsprechenden Keys spielbar. In Ghost Recon: Wildlands versetzt es die Beta-Teilnehmer in ein fiktives Bolivien der nahen Zukunft. Dort kämpfen die Ghosts gegen das Santa-Blanca-Drogenkartell und versuchen, die Organisation mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu zerschlagen. Laut Ubisoft handelt es sich bei dem Action-Adventure um den Titel mit der bisher größten offenen Spielwelt.
Beachten Sie die großartige Oberflächendarstellung: Tessellation und Parallax Mapping führen in Kombination mit den detaillierten Texturen zu wirklich sehenswerten Momenten.
Ubisoft hat kürzlich die Systemanforderungen für Ghost Recon Wildlands bekanntgegeben: Eine Geforce GTX 660 oder eine Radeon R9 270X stellen aufseiten der Grafikkarte das Minimum dar; das Shader Model 5 und 2 GiByte Grafikspeicher sind Pflicht. Der Prozessor sollte mindestens ein Intel Core i5-2400S mit 2,5 GHz oder ein AMD FX-4320 mit 4 GHz sein. Außerdem werden 6 GiByte RAM nahegelegt. Zur Installation werden außerdem 50 Gigabyte Speicherplatz benötigt. Wer mehr Anspruch an die optische Finesse von Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands hat, der sollte mindestens einen Core i7-3770 mit 3,5 GHz oder einen FX-8350 mit 4 GHz, 8 GiByte RAM sowie eine Geforce GTX 970/GTX 1060 oder Radeon R9 390/RX 480 auffahren.
Systemanforderungen: Ghost Recon Wildlands
- Betriebssystem: Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (64 Bit Versionen)
- Prozessor: Intel Core i5-2400S @ 2,5 GHz or AMD FX-4320 @ 4 GHz
- RAM: 6 GB
- Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 660 / AMD Radeon R9 270X (2 GiByte)
- Festplatte: 50 GB frei
- Eingabegeräte: Tastatur und Maus, Optional Gamepad
Empfohlene PC-Konfiguration: Ghost Recon Wildlands
- Betriebssystem: Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (64 Bit Versionen)
- Prozessor: Intel Core i7- 3770@ 3.5 GHz or AMD FX-8350 @ 4 GHz
- RAM: 8 GB
- Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 970/GTX 1060 / AMD R9 390/RX480 (4 GiByte)
- Festplatte: 50 GB frei
- Eingabegeräte: Tastatur und Maus, Optional Gamepad
Ghost Recon Wildlands Beta: Grafikkarten-Benchmarks
Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks führen wir gerade durch, sodass weitere Messwerte im Laufe der Zeit folgen. Für unsere GPU-Benchmarks nutzen wir nicht die maximalen Einstellungen, sondern das Preset "Sehr hoch". Die in Ghost Recon: Wildlands enthaltenen Gameworks-Effekte HBAO+ und die tessellierten "verbesserten" Nvidia-Godrays bleiben dabei aus. Wir nutzen außerdem die jeweils aktuellen Grafikkarten-Treiber, den Geforce 378.49 WHQL und die Radeon Software 17.1.2 Beta. Wir fahren von unserem Startpunkt mit dem Motorrad eine Straße entlang, eine unsere Testsysteme hart belastende, aber völlig praxisnahe Szene - zu Fuß geht bei der riesigen Spielwelt mit den kilomweterweit auseinander liegenden Zielen nichts.
Der große Hardware-Hunger ist offensichtlich: Wer die Beta mit maximalen Details spielen möchte, benötigt einen sehr mächtigen Computer, vor allem eine starke Grafikkarte.
Ghost Recon Wildlands Beta: Durchwachsene Performance
Optisch ist Ghost Recon Wildlands definitiv ansehnlich, insbesondere die hohe Weitsicht, die schicke Beleuchtung und Verschattung sowie der hohe Detailgrad können beeindrucken - die weitgehend knackigen Texturen inklusive Parallax Mapping nicht zu vergessen. Doch die Performance und vor allem die darin enthaltenen Streaming-Engine hinterlassen in unseren ersten Tests einen unschönen Eindruck. Auch wenn der Grafikspeicher noch lange nicht gefüllt ist, fällt die Beta von Ghost Recon Wildlands beim Fahren durch die hübschen und weitläufige Landschaften mit einem unausgegorenen Leistungsbild auf. Ständige Stocker und teils auch kräftigere Ruckler, eine Eingabe mit hoher Latenz sowie Streaming-Aussetzer bei der Texturdarstellung erinnern uns auf unschöne Weise an Far Cry 4 zu dessen Release.
Quelle: PC Games Hardware
Hier sehen Sie die Frametimes (Bildberechnungszeiten) der GTX 1080 OC in Full HD. Die Performance ist selbst mit der potenten Oberklasse-GPU und schon mit den eigentlich für diese Karte nicht gemäßen 1.920 × 1.080 Pixeln sehr unrund. Abgesehen von der Titan X ist das Spielerlebnis mit jeder anderen Grafikkarte nochmals schlechter. Hier sollte Ubisoft bis zum Release von Ghost Recon: Wildlands also definitiv noch ein wenig Feinschliff anbringen.
Die deutlich sichtbaren Brei-Texturen treten laut unseren Beobachtungen nur auf Geforce-Grafikkarten auf, Radeon-Chips reduzieren die Texturdetails nur unwesentlich. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine GTX 1060 mit 6 GiByte, eine GTX 1070/1080 mit 8 GiByte oder gar eine Titan X mit 12 GiByte verwendet wird. Mit höherer Auflösung werden die Symptome jedoch verstärkt; beispielsweise zeigt eine Titan X erst in Ultra HD karge Flächen, während sie bei einer GTX 1060/6G bereits in Full HD oft auftreten. Einige Beispiele der Streaming-Probleme sehen Sie hier; wir nutzen hier in Full-HD-Auflösung eine Geforce GTX 1060/6G OC, deren Speicher mit rund 4,5 GiByte belegt ist:
Die Gründe für die Leistungsprobleme sind auf die Schnelle nicht zweifelsfrei auszumachen: Der Grafikspeicher ist noch lange nicht voll, der Prozessor nur zu rund 50 Prozent ausgelastet (dafür aber gleichmäßig), Arbeitsspeicher ist mit 32 GiByte reichlich vorhanden, das Spiel liegt auf einer SSD, die Grafiktreiber sind aktuell. Eventuell handelt es sich um ein Overhead-Problem; ein Indiz für ein solches ist der Triumph der Radeon RX 480 über die Fury X. Erstere lässt sich aufgrund der moderneren Polaris-Architektur leichter auslasten, was vor allem geringe Auflösungen wie Full HD betrifft - das haben wir schon mehrfach in diversen Titeln beobachten können.
Ein Overhead lässt sich jedoch nicht eindeutig feststellen oder gar messen, es ist schlicht die System-Leistung, welche nur ineffizient genutzt wird. Die Entwickler von Ghost Recon: Wildlands haben bis zum Release noch etwas Zeit für Optimierungen, vielleicht können die Performance-Probleme bis dahin noch ausgeräumt werden. Immerhin: Schon jetzt wird das Ultrawide-Format sauber unterstützt:
[COLOR=textColor3]Ghost Recon Wildlands Beta: Prozessor-Performance und Kernskalierung
Nachdem uns der Kopierschutz von Ghost Recon Wildlands 12 Stunden lang von weiteren Benchmarks abhielt - zu viele Hardware-Änderungen, unter die auch abgeschaltete Prozessorkerne fallen, führen zu einer Sperrung des Spiels -, können wir Ihnen nun endlich auch eine Prozessor-Kernskalierung aus der Closed Beta liefern.
Zum Einsatz kommt diesmal ein Intel-Nvidia-PC, konkret bestehend aus dem beliebten Sechskerner Core i7-5820K nebst Geforce GTX Titan X (Maxwell). Der Prozessor arbeitet mit fixen 3,0 GHz auf allen sechs Kernen ohne variablen Turbo/Boost, während die Titan zum Erhalt eines vollständigen CPU-Limits auf 1.500/4.207 MHz übertaktet und im Treiber auf "Maximale Leistung bevorzugen" gestellt wurde. Die niedrige Testauflösung 1.280 × 720 sowie der Verzicht auf AA/AF/AO trägt ihr Übriges dazu bei, dass die Benchmarks nicht von der Grafikkartenleistung beeinflusst werden.
Wer einen Vierkern-Prozessor besitzt, ist optimal für das Spiel aufgestellt.
Die Messungen bestätigen, dass die Engine von Ghost Recon Wildlands im jetzigen Beta-Status die CPU-Ressourcen nicht optimal auszulasten weiß: Der Renderer ist eindeutig auf vier Threads ausgelegt und damit vollständig gesättigt. Ab vier CPU-Kernen läuft das Spiel auf unserem 3-GHz-Haswell-E mit Bildraten zwischen 63 und 64 Fps, Unterschiede zwischen 4 Kernen ohne SMT hinauf zu 6 Kernen mit SMT bewegen sich im Rahmen der Messtoleranz - ein minimales Plus beim Sprung auf 6 oder 8 Threads ist jedoch nicht zu leugnen. Das bedeutet: Wer einen Vierkern-Prozessor besitzt, ist optimal für das Spiel aufgestellt und sollte alles daran setzen, den Takt zu erhöhen, denn nur dieser führt zu fühlbaren Leistungssteigerungen.
Besitzer eines Zweikern-Prozessors oder Zweimodulers (AMD FX) müssen hingegen mit wesentlich geringeren Bildraten leben als Nutzer eines vollwertigen Vierkerners: Die Fps mit zwei Kernen plus SMT (4 Threads) fallen bei gleichem Takt um rund 29 Prozent hinter den Vierkerner (ebenfalls 4 Threads) zurück. Unspielbar ist Ghost Recon Wildlands (Beta) jedoch erst mit einem "echten" Zweikerner wie dem Pentium G3258 Anniversary Edition und seinen Artgenossen: Die Ladezeiten steigen von wenigen Sekunden auf etwa eine Minute und das Streaming kommt beim Navigieren durch die weitläufige Spielwelt nicht aus dem Stocken heraus.
Quelle: PC Games Hardware
Ghost Recon Wildlands (Closed Beta): CPU-Performance & Core Scaling mit Core i7-5820K
In der Bildergalerie finden Sie zahlreiche Screenshots aus der Beta von Ghost Recon Wildlands, welche in der Auflösung 4.096 × 2.160 mit maximalen Spieldetails entstanden sind - das betrifft auch HBAO+ und die Godrays. Damit die Grafik ihre volle Pracht entwickeln kann, haben wir außerdem das Heads-up-Display (HUD) in den Optionen deaktiviert. Beachten Sie vor allem die großartige Oberflächendarstellung: Tessellation und Parallax Mapping führen in Kombination mit den detaillierten Texturen zu wirklich sehenswerten Momenten. Ghost Recon Wildlands wird am 7. März 2017 für PC und Konsolen veröffentlicht. Mehr Informationen, Videos und Informationen finden Sie auf unserer Themenseite zu Ghost Recon: Wildlands.

Die machten ein "Survey" oder sagen wir mal so einen Fragebogen den man ausfüllen soll.
Bitte bitte , sagt denen die sollen die Steuerung am Heli ändern, am besten komplett über Board werfen!
Es ist erst gut wenn man fliegen kann wie in Battlefield3
Das Game ist doch sowieso nah an arkade wieso kann der Heli nicht auch leicht von der Hand gehen?
Anderer Map-Bereich kann auch nicht schaden. Hat man etwas Abwechslung und kann wieder mehr erkunden. Jetzt kann ich ja auch die Helis ordentlich fliegen. Wäre auch schön, wenn der Bereich in einer anderen Vegetationszone liegen würde.
Das Video von dir ist ja auch sehr aufwendig geworden.
Also in der mail steht nur was von "...ist bald spielbar" und eben "erkunde eine neue Provinz...". ^^
Anderer Map-Bereich kann auch nicht schaden. Hat man etwas Abwechslung und kann wieder mehr erkunden. Jetzt kann ich ja auch die Helis ordentlich fliegen. Wäre auch schön, wenn der Bereich in einer anderen Vegetationszone liegen würde.
Das Video von dir ist ja auch sehr aufwendig geworden.
Mir wurde per mail schon die open Beta angesagt
Open Beta hab ich auch vor ca. 2 Stunden bestätigt bekommen.
Allerdings dann wohl auf einen anderen Map Bereich.
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