The Division 2 Open Beta: Zwischenfazit zur Technik - DX12 mit glatten Frametimes, Pascal rehabilitiert
Ubisofts The Division 2 ist beinahe fertig, in wenigen Tagen erscheint der bildhübsche Shooter als finale Version. Die gerade beendete Open-Beta-Testphase erlaubt eine gute Vorschau auf das, was uns am 15. März erwartet. PC Games Hardware erkundete erneut das virtuelle Washington, D.C. und hat dabei viele Verbesserungen gegenüber der Closed Beta entdeckt.
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Tom Clancy's The Division 2 erscheint offiziell am 15. März, für Vorbesteller ab der Gold-Version am 12. März. Die Entwickler haben folglich noch sieben bis zehn Tage Zeit, ihr Spiel auf die Welt vorzubereiten. Damit das möglichst reibungsfrei vonstattengeht, lancierte man mehrere Testphasen mit ansteigender Last. Die just abgeschlossene Open Beta von The Division 2 war das Finale: Jeder Interessierte konnte das Spiel herunterladen und probespielen. Auch PC Games Hardware war erneut auf den Servern, für eine letzte Performance-Prognose vor dem Launch. Was sich seit der Closed Beta getan hat und welche Last PC-Spieler am 15.03. zu erwarten haben, erfahren Sie im Folgenden.
Interessant ist, wie die Entwickler von The Division 2 mit Reflexionen umgehen. Bei den meisten davon handelt es sich um Screenspace Reflections (SSR), welche nur spiegeln können, was auf dem Bildschirm - dem Screenspace - sichtbar ist. Einige Spiegelungen sind jedoch auch zu sehen, wenn das zu spiegelnde Objekt aus dem Sichtfeld genommen wird:
The Division 2: Nvidias Pascal rehabilitiert
In der Closed Beta stand The Division 2 noch auf Kriegsfuß mit Nvidias Pascal-GPUs, Grafikkarten der Geforce-GTX-10-Reihe konnten ihr Potenzial nicht entfalten. Unser Fokus bei der Open Beta von The Division 2 lag daher auf Pascal und dessen Performance. Der Test hat sich gelohnt, denn nun haben wir gute Nachrichten für die zahlreichen Pascal-Besitzer: The Division 2 läuft inzwischen auch mit diesen Grafikkarten "rund". Diesen Schluss lässt zumindest eine Performance-Stichprobe in einem detaillierten Außenbereich bei gutem Wetter zu:
Interessant ist, dass die DX12-Schnittstelle dabei konsequent bessere Ergebnisse erzielt. Die Frametimes fallen wesentlich regelmäßiger aus, womit sich The Division 2 flüssiger anfühlt. Sieht man sich eine Protokolldatei genauer an, kommen diese Frame-Verläufe zum Vorschein:
The Division 2: Speichervöllerei unter DX12
Geblieben ist der enorme Hunger auf Grafikspeicher. Dabei muss jedoch klar zwischen DX11 und DX12 differenziert werden: DirectX 11 schont die Grafikkarten, DirectX 12 geht in die Vollen. Ausnahms- und löblicherweise geschieht dies jedoch nicht aus Faulheit der Entwickler, sondern hat sichtbare Auswirkungen. Wer The Division 2 unter DX12 spielt und über ausreichend Grafikspeicher verfügt, bekommt seltener Texturmatsch zu sehen als unter DX11. Die Unterschiede bei der Speicherallokation sind jedoch größer als die sichtbaren, sodass Besitzer speicherarmer Grafikkarten (6 GiByte und weniger) besser unter DirectX 11 spielen sollten.
In Ultra HD unter DX12 [...] genügen phasenweise nicht einmal die 12 GiByte einer Titan X Pascal.
Übrigens genügen in Ultra HD unter DX12 mit maximalen Details phasenweise nicht einmal die 12 GiByte einer Titan X Pascal, 16 GiByte sollten es für absolut ruckelfreie Performance sein - ein Schelm, wer hier Optimierungen für die Radeon VII im Rahmen der AMD-Partnerschaft vermutet. Da The Division 2 über zahlreiche feine bis sehr hochauflösende Texturen verfügt - man beachte in der nachfolgenden Bildergalerie unter anderem die Flyer, Poster oder U-Bahn-Karten sowie deren Vielfalt insgesamt -, ist der große Speicherbedarf jedoch naheliegend. Fortschritt kommt nicht durch Stillstand.
Bildergalerie
The Division 2 ist auch in Sachen Rechenleistung extrem anspruchsvoll für die Grafikkarte, sobald alle Details inklusive des volumetrischen Nebels aktiviert werden. Der meist subtile, das heißt nicht besonders gut sichtbare, Effekt senkt die Bildrate um mehr als ein Viertel und ist daher nur für Besitzer absoluter High-End-Grafikkarten eine Option. Weitere Informationen zu The Division 2 finden Sie in den folgenden Artikeln. PC Games Hardware wird das Spiel selbstverständlich zeitnah testen, sobald der finale Release vonstattengegangen sein wird.

das halte ich für sehr bedenklich weil nicht jede maus hat stufenlose Usb poling
Wäre da ein schalter für direct input (ältere ansprechverhalten von HiD) wärs Ok obwohl mittlerweile ist das schwammige Mausverhalten nicht mehr so schlimm bei win 10.
Das hängt aber stark vom Maustreiber ab.
das halte ich für sehr bedenklich weil nicht jede maus hat stufenlose Usb poling
Wäre da ein schalter für direct input (ältere ansprechverhalten von HiD) wärs Ok obwohl mittlerweile ist das schwammige Mausverhalten nicht mehr so schlimm bei win 10.
Das hängt aber stark vom Maustreiber ab.
Es bringt ja nichts eine Textureinstellung einzupflegen die keine Karte in den Speicher packen kann.
MfG,
Raff
Da kenne ich mich aber auch zuwenig aus, vielleicht geht/ging das einfach nicht richtig und es ist erst mit den neuen LL-APIs wirklich umsetzbar.