Splinter Cell Conviction: Die Tops und Flops der Grafik
Der Stealth-Shooter Splinter Cell Conviction bietet eine über weite Strecken sehr gute Optik; aber wie so oft trüben kleinere Ausfälle das Bild: PC Games Hardware zeigt die Tops und Flops der Grafik.
Auf den ersten Blick wirkt Conviction äußerst stimmig, einzig die flimmernden Schatten fallen sofort ins Auge. Die Animationen von Sam Fisher und die der NPCs sind prinzipiell sehr weich und flüssig. Da Splinter Cell jedoch eine Art 3D-Schulter-Kamera nutzt, wirken die Bewegungen teils wie auf Schienen - vor allem in den Verhören fällt dies negativ auf, diese sind dafür superb inszeniert. Die Tiefenunschärfe ist im Vergleich zu manch anderem Titel sehr gut gelöst und wird nur selten übertrieben eingesetzt. Insbesondere die Stealth-Kills sind aus technischer Sicht ansprechend in Szene gesetzt - die Art der Darstellung ist jedoch bedingt durch Headshots in Slow-Motion je nach Standpunkt fragwürdig.
Sehr gelungen sind die Projizierungen der Missionen, auch das schlichte HUD ist erfreulich - dem gegenüber steht die rote, gar mit einem Pfeil ausgestattete "Entdeckt"-Einblendung. Hier wäre weniger mehr gewesen. Weitere optische Highlights sind das Spielmenü, Sams Silhouette in Kämpfen sowie die grandiose Level-Ausleuchtung. Das LoD allerdings lässt teils zu wünschen übrig.
Beispiele für Tops und Flops der Grafik in Splinter Cell Conviction finden Sie in der folgenden Bildergalerie.
Splinter Cell Conviction: Hintergrund
Der aktuelle Teil der Splinter-Cell-Serie verwendet eine modifizierte Engine namens "Lead", welche auf der nominell veralteten Unreal Engine 2 basiert. Dank Ambient Occlusion, Spherical Harmonics sowie Spherical Harmonics Lighting für die Charaktere sieht Conviction erfrischend aus, die Cascaded Shadow-Maps sind aber selbst auf sehr hoher Stufe flimmeranfällig - dafür ist der Übergang zwischen unterschiedlich hoch aufgelösten Maps sauber gefiltert. Diverse Post-Process-Filter wie Color Grading um zwischen verschiedenen (Farb-)Stimmungen zu wechseln und cineastische Effekte wie Depth of Field lassen Conviction realistisch erscheinen.
Mehr zum Thema erfahren Sie im exklusiven Interview zu Splinter Conviction sowie im Technik-Check von Conviction.
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Zum kotzen schlecht, Crysis läuft mit mehr FPS bei gleicher Konfiguration.
Vorallem im Koop, trotz HDR, AF, AA aus und Details mittel, spackt die FPS Anzeige auf schon mal 18 runter, und wenn man 25 hat ist das schon eine seltenheit
Also ehrlich, unterirdische Performance + (fast schon beleidigender) Kopierschutz. Das Game is gestorben für mich.
Story kurz und nicht bindent, nicht intensiv, einfach nur noch Solo/Koop Shooter! Die Exikutierfunktion find ich dabei gar nicht mal schlimm, aber Schlößer knacken, Computer hacken, Informationen sammeln und Co. fehlen.
Im Grund ist es ein: "Zum einzelnen Gegner hinrenen, Nahkampf umbringen, 4 weitere Markieren, Exikution drücken, Entgegner Verprüggeln" Spiel :/
Eigentlich schade, ich habe zwar die Teile davor nicht intensiv gespielt (nur mal angezockt), aber man merkt den Unterschied.
Die Leistung:
Zum kotzen schlecht, Crysis läuft mit mehr FPS bei gleicher Konfiguration.
Vorallem im Koop, trotz HDR, AF, AA aus und Details mittel, spackt die FPS Anzeige auf schon mal 18 runter, und wenn man 25 hat ist das schon eine seltenheit
Aber Okay, für umsonst mecker auch ich nicht.
EDIT: Wo war denn Bild 10 o_O Erinner mich gar nicht an die Stelle!
XD