Titan V im Nachtest: Raytracing: Geht das?
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Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Doch was passiert, wenn man eine alte Architektur mit dem modernen Workload konfrontiert? Das kommt auf die Architektur an. Während Radeon-Grafikkarten der Generation RX 5000 und älter überhaupt kein Raytracing berechnen können, bietet der Nvidia-Treiber einen Software-Fallback für die Architekturen Pascal (GTX 10), Turing Minor/Light (GTX 16) und Volta (Titan V) an. Dieser stellt Raytracing-Funktionalität in allen Spielen sicher, die nicht in die Vollen gehen - laut unseres Kenntnisstands wird nur die Spezifikation gemäß DXR 1.0 erfüllt. Wir haben uns mit der Titan V durch unseren kompletten Raytracing-Parcours gefräst und präsentieren Ihnen jene Spiele, die funktionieren.
Nvidia Titan V: Raytracing-Benchmarks
Beim Turing-Launch gab Nvidia zu Protokoll, dass die neue Generation ungefähr zehnmal so schnell bei Raytracing-Aufgaben sei wie ältere Architekturen. Wir haben den Referenzpunkt nicht überprüft (Annahme: GTX 1080 Ti vs. RTX 2080 Ti), die Aussage ist jedoch eindeutig: Grafikkarten ohne Raytracing-Einheiten arbeiten sich sehr langsam durch die Datenstruktur, es wird mit Ansage ruckelig. Wir haben die Titan V daher nur mit maximaler Übertaktung durch die Tests gescheucht und beschränken uns außerdem auf Full HD/1080p. Volta nutzt in allen Fällen FSR-2-/3-Upsampling, da Nvidia trotz vorhandener Tensor-Kerne kein DLSS auf der Titan V freischaltet. Die Ergebnisse:
Sie sehen das richtig: Die Titan V ist nicht bloß zu Software-Raytracing, sondern sogar zu Software-Pathtracing fähig! "Software" bezieht sich auf die Art der Abarbeitung: Es kommen keine sogenannten Fixed-Function-Einheiten (RT-Cores) zum Einsatz, alles läuft auf den Multifunktionseinheiten, den Shader-ALUs. Dabei werden mitunter spielbare Ergebnisse erzielt, angesichts von rund 19 TFLOPS Arithmetikleistung ist jedoch klar, weshalb moderne Grafikkarten über spezielle Rechenwerke für die Strahlenverfolgung verfügen.

Edit: lief durch, aber 88.1% Stabilität ist jetzt nicht der Knaller. Muss ich mir morgen noch genauer ansehen. Gute Nacht erstmal
Hier übrigens der Film zum Buch.
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MfG
Raff
Heute siehts so aus:
- Mittlerweile sind ~20-30% Leistungszuwachs beim Generationswechsel die Norm (wie bei CPUs schon lange)
- Mittlerweile ein FPS-Paygap von gut ~350% zwischen ner 5060 und ner 5090
- Selbst die 60Ti sowie 9060XT schlagen in 2025 gerade so eben eine fünf Jahre olle 3070
FRAGE: In welchem Jahrhundert wird die 60er Klasse die 5090 einholen? Die 4090? 5080? 4080? Wann kommt der Mainstream samt Steam also in den Premium-Gamer-Hochgenuss, Borderlesslands in Extreme-Settings 4K nativ spielen zu können? Wenn Borderlands 8 raus ist? 9? 9000? Wetten werden akzeptiert. Und Schummeln gilt nich'!
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