Nvidia Titan RTX: Mit Übertaktung 31.862 Punkte im 3DMark Fire Strike
Die Nvidia Titan RTX bietet eine komplette TU102-GPU und 24 GiByte GDDR6-RAM an einem 384 Bit breiten Speicher-Interface, kostet allerdings auch enorme 2.699 Euro. Ein aktuelles Ergebnis im 3DMark Fire Strike zeigt, dass der Vorsprung in Spielen im Vergleich zu einer Geforce RTX 2080 Ti wohl nicht sehr hoch ausfallen wird.
Die neue Nvidia Titan RTX ist nicht unbedingt für Spieler gedacht, das zeigt schon der Preis von 2.699 Euro, trotzdem ist natürlich die Leistung in Spielen oder Spiele-ähnlichen Benchmarks interessant. Mit einer voll ausgebauten TU102-GPU, 24 GiByte GDDR6-Videospeicher und einem 384 Bit breiten Speicher-Interface ist die neue Grafikkarte auch der Geforce RTX 2080 Ti überlegen.
Nvidia Titan RTX: Wassergekühlt und übertaktet im 3DMark Fire Strike
Doch wie ein aktuelles Ergebnis einer Nvidia Titan RTX im 3DMark Fire Strike zeigt,
ist der Vorsprung zumindest in diesem Benchmark recht gering. Es handelte sich dabei laut Videocardz um eine Titan RTX, die auch noch übertaktet und mit einer Wasserkühlung ausgestattet war. Die GPU lief mit 2.070 MHz, der GDDR6-Speicher mit 2.025 MHz und erreichte so eine Bandbreite von 778 GiByte/s statt den üblichen 672 GBiyte/s.
Die Titan RTX erreicht damit einen Graphics Score von 41.109 Punkten und insgesamt 31.862 Punkte im Fire-Strike-Benchmark. Eine kurze Suche in der Datenbank von 3DMark zeigt, dass eine Geforce RTX 2080 Ti mit 2.130 MHz GPU-Takt und 2.000 MHz VRAM-Takt mit 40.544 Punkten im Graphics Score und 30.128 Gesamtpunkten nur wenig langsamer ist.
Mehr zum Thema: Die Titan RTX von Nvidia ist... - das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Allerdings ist der Fire-Strike-Test inzwischen recht alt und vielleicht nicht die beste Art, die Leistung einer Grafikkarte wie der Nvidia Titan RTX zu testen. Wie echte Spiele mit der Titan RTX umgehen, bleibt also noch abzuwarten, den Aufpreis zur selbst schon teuren Geforce RTX 2080 Ti dürfte das Leistungsplus für Gamer aber kaum wert sein. Aber laut Nvidia sind Gamer auch nicht (unbedingt) die Zielgruppe der neuen Grafikkarte.

Bei Spielen ist Auflösung/Bombastgrafik eben nicht alles.
Ich kann mich jedenfalls noch gut an Zeiten in 1024x768/1280x1024 erinnern. Das musste auch gehn und fetzte
Gruß
Ausser grosse Hitzeentwicklung seit Jahren, die durch hunderte von Watt entstehen weil die Grafikhardware am Stromlimit laufen lassen, um 4k/Ultra 55 FPS zu schaffen, sehe ich in Wahrheit keinen Fortschritt. Im Gegenteil, man musste bei Highend bis zur 1080Ti, um das versprochene zu bekommen noch mehr investieren damit es auch besser gekühlt läuft.
Heutige Hardware wird künstlich um bis zu 50% ausgebremst Dank Spectre und Meltdown und zukünftigen die da noch kommen. Wenn das so weitergeht laufen die 3000,00€ Systeme nur noch mit 30% Rechenleistung.
Dazu kommt das hochpreisige Grafik- Hardware überhaupt nicht ausgereift funktioniert und noch schlimmer, das Defekte anscheinend zum akzeptabelen Maß gehören. Viel Hardware, viel Geld, viel Gewinn steht beim Kunden mit viel Frust durch viel Unausgereiftheit, Ärger entgegen.
Viel Zeit muss investiert werden damit es überhaupt läuft und den entgegen stehen dann auch Schnüffeltools die angeblich nur helfen sollen.
Durch Windows10 wird es nicht besser und könnte Wetten, das 3-10 % unserer Rechner an Leistung nur dafür verbrauchen, dass von uns Anwendern Konsumverhalten konstruiert werden kann. Im Prinzip ist man der Wirtschafft zu 100% ausgeliefert, das fängt mit der Kreditkarte und dem Smartphone an.
Und wenn man das weiß, hat man schon von vornherein eine negative Einstellung dazu, in 10 Jahren von sauberen 30 auf 60 FPS vieleicht mit Ultra Einstellungen die ruckeln und Framedroops mit Hängern produzieren. Schaut mal in anderen Foren rein, nur HW Luxx, dort suchen die Anwender in der neuen Hardware nach Fehlern und das geht soweit, dass man von Fehlkonstruktionen bei Markenherstellern bei Mainboards, CPUs, Grafikkarten ausgeht. Ich nenne keine Namen.
Wie lange ich das noch mitmache weiß ich nicht aber Spass macht es für das schwer verdiente Geld immer weniger.
Hier läuft etwas gewaltig schief und wir machen das alles so mit, ohne uns wehren zu können, es sei denn man lässt es sein. Vieleicht macht das mehr Spass.
Aber die Titanen waren ja auch nie wirklich zum spielen gedacht.
Ich kann mich jedenfalls noch gut an Zeiten in 1024x768/1280x1024 erinnern. Das musste auch gehn und fetzte
Gruß
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Ich habe aber ernsthaft Zweifel an der Eingangsprämisse, dass die Leute weniger Geld zum Leben haben. Bitte dies untermauern und nicht einfach als gegeben hinstellen, siehe Nettolohn/ Nettogehalt im Jahr je Arbeitnehmer in Deutschland bis 2017 | Statistik
Zum Thema Vega bessere Alternative: es kommt drauf an.
- Die aktuell verfügbaren RTX Karten spielen nicht in der gleichen Liga wie Vega, sondern darüber, sowohl preislich wie leistungstechnisch; WENN man schon vergleichen will, sollte man die 2070 für aktuell 489€ mit der 64er in den Ring werfen, nicht die 2080
- die Effizienz ist schlechter, einige Vega Spezifika schafften es bis heute nicht zur Marktreife (Architektur der Radeon RX Vega untersucht - ComputerBase) und generell ist einzig Bethesda vorhanden, der sich als enger Partner die Mühe macht, für die Nische Vega die API abzuändern. Vulcan lässt ähnlich bis heute auf sich warten
- die wohl in wenigen Wochen erscheinende 2060 wird den Vega Markt prognostisch durchrütteln, siehe tomshw.de Einschätzung mit Leistung um die 1070Ti
- das Spiele-Bundle gibts erst seit Erscheinen der 590 und läuft auch bald schon wieder aus, das Argument ist also befristet gültig und auch Nvidia gibt Spiele (allerdings nur eins afaik) gratis dazu
- bis vor wenigen Monaten waren sämtliche AMD Karten durch Mining überdurchschnittlich teuer und deutlich schwerer betroffen als die Produkte der Konkurrenz
- steht man gleichzeitig vor der Entscheidung, einen Monitor mit zu kaufen, kommts drauf an, wie zukunftssicher man das machen möchte und ob freesync/g-sync mit eine Rolle spielen soll. Für mich persönlich würde ich auf das länger laufende Pferd setzen, allerdings kaufe ich auch Grafikkarten alle 2-3 Jahre, ein Monitor hingegen hält länger. Es ist offen, wann und wie AMD ihre GPU Leistung steigert, weshalb Freesync für mich erst dann Attraktivität gewinnen wird, wenn Intel 2020 in den Ring steigt (gleichzeitig kann man mMn 2/3 der Freesync Angebote in die Tonne treten, denn was ist an freesync Spannen von z.B. 48-60hz praxistauglich?).
In jedem Fall würde ich mit einem Grafikkartenkauf noch den Launch der 2060 abwarten, denn AMD respektive der Handel muss (so prognostiziert von Igor) dann reagieren. Es steht zudem im Raum, ob dann die teure Produktion einer Vega mit HBM überhaupt noch wirtschaftlich sein dürfte. Auch habe ich große Skepsis, dass Navi als eierlegende Wollmilchsau tatsächlich alle Baustellen adressieren kann zu einem günstigen Preis, da muss es Raff schon in seinen Händen halten und mit 3dfx-Tasse in der Hand bestätigen
Heutzutage kann man fast alles bezahlen, auch wenn man kein Geld hat. Meine Frau hätte vieleicht dafür Verständnis aber ihre zukünftgen sonderbaren Blicke könnte ich auf Dauer nicht verkraften.
Für mich ist das eher eine Frage von Prinzipien, wer jetzt kaufen würde, unterstützt zukünftig diese immer noch höheren Preisentwicklungen. NVIDIA hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es auch bis 1300,-€ funktionieren kann. Ich lasse auch einen RTX-Aufschlag gelten.
Aber die Titanen waren ja auch nie wirklich zum spielen gedacht.