The Witcher auf Netflix: Darum hat Staffel 3 zwei Teile

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The Witcher auf Netflix: Darum hat Staffel 3 zwei Teile
Quelle: Netflix

Staffel 3 von The Witcher auf Netflix wurde in zwei Ausgaben aufgeteilt, die mit einer Pause zeitlich getrennt voneinander veröffentlicht werden. Doch warum besteht Staffel 3 aus zwei Teilen? Die Antwort liefert eine andere Netflix-Erfolgsserie.

Staffel 3 von The Witcher wurde von Netflix in zwei Teile gesplittet. Die erste Ausgabe (mit den ersten fünf Episoden) ist bereits gestartet, konnte bislang jedoch nur schwache Quoten erzielen. Auch wenn der Abschluss der dritten Staffel erst mit Ausgabe 2 (mit den restlichen drei Episoden) am 27. Juli erfolgt, darf die Frage gestellt werden, warum Staffel 3 überhaupt aufgeteilt werden musste und ob es überhaupt sinnvoll war.

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Vierte Staffel von Stranger Things gab Inspiration

Die zwei vorherigen Staffeln von The Witcher wurden jeweils als Gesamtpaket mit allen Episoden veröffentlicht - in klassischer Netflix-Binge-Manier. Doch warum gibt es ausgerechnet jetzt bei Staffel 3 eine Aufsplittung der Folgen? Die Antwort liefert eine andere Erfolgsserie, die Netflix zu diesem Zeitplan verführte. Die Rede ist von der vierten Staffel von Stranger Things.

Eigentlich war geplant, The Witcher Season 3 ganz normal als eine Staffeleinheit herauszugeben. Doch wie Produzent Steve Gaub in einem Interview mit Inverse preisgibt, war allen Beteiligten bewusst, dass es eine wichtige Schlüsselstelle innerhalb des Plots der neuen Staffel gebe, die wie eine Art Cliffhanger funktionieren könnte. Gerade als die Serie in Produktion ging, brachte Netflix dann Staffel 4 von Stranger Things heraus - aufgeteilt auf zwei Parts. Und schon ward die Idee geboren, es bei Staffel 3 von The Witcher auch so zu machen.

Netflix versucht sich von Binge-Modell zu entfernen

Netflix lebt mitunter von der Binge-Idee. Die Episoden einer Serienstaffel wurden stets gleichzeitig veröffentlicht, sodass Zuschauer ihren eigenen Zeitplan zur Serientilgung verfolgen konnte. Doch damit geht für Netflix auch das Problem einher, dass durch die gleichzeitige Komplettveröffentlichung einer Staffel die Medienaufmerksamkeit schnell schwindet. Der Marketing-Buzz für eine Serie kann so schnell schon nach einer Woche versanden. Zweigeteilte Staffeln wie bei Stranger Things oder The Witcher lassen durch eine mittige Pause in der Veröffentlichung den Zuschauern aber Zeit, das bereits gesehene lang und ausgedehnt in Internetforen auszudiskutieren und dadurch Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu generieren.

Steve Gaub vermisste zudem den klassischen Cliffhanger in der Welt des Streamings: "Man drückt einfach wieder Play, sobald eine Episode endet." Und weiter: "Man bekommt nicht die Befriedigung durch die Vorfreude, die Diskussionen und den Online-Austausch. Wir wollten das den Fans also schenken, und die Story hat es hergegeben, es auch umzusetzen."

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Quelle: Inverse

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Ich habe jetzt spontan mal Netflix wieder für ein Monat aktiviert und fand die Staffel wesentlich schlechter als die Vorgänger und das Henry nun bald geht, erscheint mir angesichts der Erzählstruktur und dem Inhalt auch immer klarer. Alleine bei der letzten Folge war ich knapp drauf und dran in der Mitte abzudrehen. Dass die letzten Folgen die Staffel jetzt noch retten werden, bezweifle ich. Schaut mir eher danach aus als wolle man die Leute durch die Trennung einfach animieren, das Abo aufrecht zu erhalten. Geld wäre damit der Hauptgrund, sich vom Binge-Modell zu entfernen. Nur dass man nicht auf wöchentliche, sondern auf monatliche Veröffentlichungen zurückgreift.

        Was ich hingegen wirklich cool fand, waren die ersten beiden Folgen der der neuen Black Mirror Staffel. Herrlich schräg! Genau mein Humor. Den Rest der Staffel fand ich dann eher so lala.
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Ich habe jetzt spontan mal Netflix wieder für ein Monat aktiviert und fand die Staffel wesentlich schlechter als die Vorgänger und das Henry nun bald geht, erscheint mir angesichts der Erzählstruktur und dem Inhalt auch immer klarer. Alleine bei der letzten Folge war ich knapp drauf und dran in der Mitte abzudrehen. Dass die letzten Folgen die Staffel jetzt noch retten werden, bezweifle ich. Schaut mir eher danach aus als wolle man die Leute durch die Trennung einfach animieren, das Abo aufrecht zu erhalten. Geld wäre damit der Hauptgrund, sich vom Binge-Modell zu entfernen. Nur dass man nicht auf wöchentliche, sondern auf monatliche Veröffentlichungen zurückgreift.

        Was ich hingegen wirklich cool fand, waren die ersten beiden Folgen der der neuen Black Mirror Staffel. Herrlich schräg! Genau mein Humor. Den Rest der Staffel fand ich dann eher so lala.
      • Von BOMBER2
        Um die Frage schnell zu beantworten : GELD.
      • Von Noofuu Software-Overclocker(in)
        Für mich hat das nur einen Grund um die länger bezahlen zu lassen die nur für die Serie netflix abonniert haben, ich denke bzw gehe zu 100% davon aus, dass das keinen anderen Grund hat.
        Billig finde ich es zugleich von netflix aber auch nicht verwundert es ist eben netflix...
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Schwache Quoten? Wer konnte das nur ahnen. Netflix hätte den Shitstorm bezüglich Henry und den Showrunner ernster nehmen sollen. Ich sage jetzt schon voraus. Staffel 4 wird richtig hart abstürzen.
      • Von AMG38 Software-Overclocker(in)
        Naja, die Finanzabteilung wird schon wissen, was lukrativer für Netflix ist. Ich denke die Salamitaktik bei wöchentlich ausgestrahlten Folgen bringt mehr Geld ein, da der kurzfristige Abonnent so auch mal länger am Stück zahlt, je nachdem, wie viele Folgen die Serie dann hat.

        Mir als Zuschauer geht das natürlich auf den Keks, wobei das manchmal dennoch gut ist, da man sonst bei einigen Serien zu lange vor der Glotze sitzt.
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