The Witcher 4: CD Projekt Red vor einem hausgemachten Problem?
The Witcher 4 soll ein würdiger Nachfolger werden, doch CD Projekt Red muss mit dem Erbe des dritten Teils ringen. Die Erwartungen sind enorm, das Risiko hoch.
Die Entwicklung von The Witcher 4 läuft weiterhin unter hoher öffentlicher Beobachtung. Das liegt nicht zuletzt an der enormen Erwartungshaltung, die mit dem direkten Vorgänger verbunden ist: The Witcher 3: Wild Hunt wurde bei Release 2015 nicht nur von Kritikern gefeiert, sondern entwickelte sich zum kulturellen Fixpunkt unter den Rollenspielen.
The Witcher 4: Bald werden "noch viele, viele weitere Aspekte" von Ciri gezeigt
Dass dieser Erfolg für CD Projekt Red zur Belastung werden könnte, hat Narrative Director Philipp Weber bestätigt. In einem Interview mit Games Radar+ erklärt Weber, dass er sich dieselbe Frage stelle wie viele Fans: "Witcher 3 war eines der besten Spiele aller Zeiten und wie sollen wir das noch toppen?" Das Team sei sich der Diskussionen in der Community bewusst. Dennoch wolle man sich nicht an einer "mathematischen" Überbietung versuchen. Die Einschätzung, was ein gutes Spiel sei, bleibe subjektiv und gerade darin liege die eigentliche Herausforderung.
Laut Weber besteht das Ziel nicht darin, Witcher 3 zu kopieren oder zu übertreffen, sondern dessen kreative Philosophie weiterzuführen. Man wolle bewusst auf die Prinzipien zurückgreifen, die schon beim Vorgänger im Mittelpunkt standen: ein starker Fokus auf glaubwürdige Geschichten, konsequentes Worldbuilding und detailverliebtes Questdesign. Gleichzeitig betonte der Narrative Director, dass man neue Fragen aufwerfen und andere Schwerpunkte setzen werde, um The Witcher 4 als echte Fortsetzung und nicht als bloße Wiederholung zu etablieren.
Das Entwicklerteam greife dazu auf zahlreiche dokumentierte Designregeln aus dem dritten Teil zurück, etwa bei der Strukturierung von Quests. Diese Leitlinien würden intern an neue Teammitglieder weitergegeben, um erzählerische Kohärenz sicherzustellen. Die Philosophie des "Keine-Fetchquests"-Ansatzes bleibt ebenfalls bestehen - ebenso wie die Prämisse, das zu bewahren, was Fans mit einem Witcher-Spiel verbinden. Weber formuliert das intern offenbar deutlich: Bestimmte Dinge dürfe man schlichtweg "nicht kaputt machen".
Welche Risiken müsste The Witcher 4 eingehen, um sich wirklich vom dritten Teil abzuheben? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Wenn man noch die 30 bis 40-jährigen dazu nimmt, sind es mehr asl 50%
Bis 39 wird mehr auf PC und Konsolen gespielt, je älter der Spieler wird, desto eher ist er auf einer mobilen Plattform zu finden.
Vielleicht hab ich mich schlecht ausgedrückt. Nicht die Zielgruppe stirbt aus, denn die wird ja mit jedem Jahrgang und jedem Jahr das vergeht nachbesetzt. Aber veraltete Denkmuster und Ansprüche sterben aus.
Jemand, der heute mit 30 den Anspruch A auf ein Game haben wird, wird diesen auch noch in 30 Jahren erheben. Dazwischen sind aber zahlreiche Jahrgänge nachgekommen, die Anspruch B oder sogar C auf ein Game haben werden. Warum also B & C vernachlässigen, wenn A obsolet wird und die Marke davon nicht mehr profitiert?
Allen voran muss ein Unternehmen wirtschaftlich arbeiten. Das geht nicht, wenn man nur für eine, immer kleiner werdende Zielgruppe entwickelt.
Wenn man noch die 30 bis 40-jährigen dazu nimmt, sind es mehr asl 50%.
Genau diese Spieler sind es die die größte kaufkraft haben. Ob Spiele wie die Witcher Serie in 20 oder 30 Jahren noch eine Relevanz haben wäre hier die Frage.
Viele junge Gamer sind eher bei den kompetitiven Spielen mit Life Service anzutreffen.
Auch wenn hier einige den Teufel an die Wand malen und CDPR jetzt schon den Untergang wegen des Charakterwechsels prognostizieren, bin ich mir sicher das das Spiel bei den älteren Jahrgängen einen großen Anklang finden wird.
Auch wenn man nicht mit der Lore der Witcher Buchreihe vertraut ist, hat man doch so langsam mal Bock darauf die Storys erzählt zu bekommen die sich neben Geralt entwickelt haben.
Da sind noch so viele Lücken die gefüllt werden müssen.
Wenn sich die Entwicklung in der Gaming Landschaft nicht ständig weiterentwickeln würden, hätten wir immer die gleichen Games, mit den gleichen Mechaniken und den gleichen Protagonisten und Protagonistinnen.
Im fünften Teil kann CDPR gerne mal eine Erzählweise in Kapiteln anstreben, wo man in jedem Kapitel einen anderen Charakter im Witcher Universum spielt und am Ende laufen dann alle Fäden zu einem großen Ende zusammen.
Das wäre doch mal etwas neues.
Meinen persönlichen Standpunkt hab ich schon vor ~25 Posts geteilt.
Angesichts der Debatte möchte ich aber noch mit folgendem zum Denken anregen:
Überlegen wir uns, wie Filme vor vielen vielen Jahren erzählerisch aufgebaut waren und wie sie es jetzt sind.
Gleiches gilt für Games. Witcher 3 wird 10 Jahre alt, wenn Witcher 4 kommt, 12. Davor war das konzeptionelle Gerüst Jahre lang in Entwicklung. Sagen wir mal, das Konzept um Witcher 3 wird zu Release 15, 16, 17 Jahre alt.
Nicht nur technologisch im Sinne der Hardware hat sich viel verändert, auch was die Lehre betrifft.
Konzepte von damals sind nicht mehr marktfähig.
Weiters steht hier eine neue Generation an Spielern an, die mit jedem Jahr wächst, während die alte Generation Jahr für Jahr schrumpft.
Allen voran muss ein Unternehmen wirtschaftlich arbeiten. Das geht nicht, wenn man nur für eine, immer kleiner werdende Zielgruppe entwickelt.
Tldr: es mag für den einen oder anderen traurig sein, dass Witcher 4 fundamental anders sein wird. Das ist aber der Lauf der Zeit. Die Welt steht nicht still.
In den Büchern war Ciri nie ein Witcher, sie konnte sogar gar keiner werden. "Der Witcher" war Geralt. Das Spiel entfernt von der Lore bzw. ändernt diese. Aber warum? Keiner der Fans/Spieler hat danach gefragt...
Wie viele Superman (man = singular als Hinweis) gibt es in Superman und wie viele Witcher/Hexer gibt es in den Romanen und Büchern?
Davon abgesehen war es eine Antwort auf einen Beitrag der dem ganzen mehr Kontext gibt.