Exklusives Interview zu The Witcher 2: Die Technik hinter dem laut Entwickler bisher bestaussehendsten Rollenspiel

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The Witcher 2: Assassins of Kings steht ab dem 17. Mai für alle Rollenspieler bereit. PC Games Hardware hatte im Vorfeld die Gelegenheit, mit den Entwicklern über die Technik des Spiels zu sprechen. In Teil 1 des Interviews sprechen wir über die Engine an sich und die damit verbundenen Änderungen.

Schon bald steht das neueste Rollenspiel der Witcher-Macher, CD Projekt, im Handel. The Witcher 2 will auch bei der Technik auftrumpfen, wie Thomasz Gop, leitender Produzent des Spiels, in einem Interview mit PC Games Hardware ausführt. Teil 2 der Fragen mit weiteren spannenden Aussagen zur Engine präsentieren wir Ihnen nächste Woche.

PCGH: Wird der zweite Teil von "The Witcher" auf der selben Technologie basieren wie der erste Teil, oder programmieren / modifizieren Sie die Engine oder entwerfen Sie eine komplett neue?

CD Projekt: Auf jeden Fall haben wir komplett neu angesetzt. Es war eine der ersten Sachen, an die sich unsere Programmierer gesetzt haben, gleich nachdem wir The Witcher 1 veröffentlicht haben. Unsere Engine wurde vor allem neu geschrieben, um rollenspiel-spezifische Werkzeuge zu implementieren. Natürlich wurden wir stark von der Aurora-Engine inspiriert: Ideen, Lösungen, Herangehensweisen. Aber dennoch haben wir den ganzen Code geschrieben (einige wenige Middleware-Anwendungen ausgenommen).

PCGH: Sie haben gesagt, dass Sie für The Witcher 2 eine neue Engine von Grund auf neu entworfen haben. Könnten Sie unseren Lesern vielleicht einen Überblick darüber verschaffen, mit welchen Technologien die neue Engine aufwartet? Warum war eine neue Engine nötig, oder anders gesagt: Welche technischen Features von The Witcher 2 wären mit der Aurora-Engine nicht umsetzbar gewesen?

CD Projekt: In erster Linie lag es am nicht-linearen Storytelling des Rollenspiels, was uns zu einer neuen Engine bewog. Doch auch auf der Performance-Seite haben wir eine Menge interessante Sachen implementiert. The Witcher 2 wird nicht nur bahnbrechende Rollenspiel-Features bieten, sondern auch die Grafik wird richtig schön aussehen. Ich würde sagen, es wird das bestaussehendste RPG aller Zeiten. Mal sehen, wann das überboten wird...

Die grundlegende Idee, die wir hatten, war es, eine nicht-lineare Geschichte so nahtlos und natürlich wie möglich wirken zu lassen. Wenn nun eine Gameplay-Situation so erscheint, als könnte man an dieser Stelle einen Handlungszweig einläuten, so können wir das nun tun. Die üblichste aller Situationen ist ein Dialog; eine Auswahl an Möglichkeiten, was der Spieler sagen möchte - so funktioniert bei den meisten Rollenspielen das sogenannte Story-Branching (Verzweigen der Geschichte). Wir wollten da mehr Freiheit. Indem der Spieler Gerald in eine andere Himmelsrichtung bewegt oder bestimmte Alliierte auswählt, verändert er damit den Lauf der Geschichte, falls er es richtig angeht. Und dabei habe ich noch nicht einmal davon gesprochen, wie der erste und der zweite Teil von The Witcher miteinander verbunden sind und wie es mit der Möglichkeit aussieht, den alten Speicherstand zu importieren.

PCGH: Was sind die wichtigsten Features einer Engine, in Ihrem Fall der RED-Engine, wenn es um die Entwicklung eines Rollenspiels geht?

CD Projekt: Uns ging es mehr um die speziellen Werkzeuge, als um die Technik an sich. In erster Linie ging es uns gar nicht darum, die Grafik schöner als alles bisher Dagewesene zu machen. Aber dennoch gibt es sicherlich ein paar Punkte, die man bei der Entwicklung jeglicher Spiele-Engines beachten muss. Da haben wir beispielsweise den Multithreading-Ansatz: Auf der einen Seite haben wir Threads, die ganz bestimmte Jobs abarbeiten müssen (beispielsweise asynchrones Sammeln der GPU-Aufgaben oder Streaming) und auf der anderen Seite haben wir Jobs, die wir in beliebig viele Threads aufspalten können. Also können wir im Grunde so viele Rechenkerne nutzen wie wir wollen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer The-Witcher-2-Themenseite.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ATI fan Freizeitschrauber(in)
        Ja darauf kann man sich selten verlassen, meist ist es nicht sicher was Empfohlen bedeutet oder was für Settings Minimum sind.

        Für Crysis 2 steht auch, das man minimum eine 8800 GT braucht, aber diese langt locker für sehr hohe oder Extreme Settings, wenn man in einer niedrigen Auflösung bleibt (1280 x 1024 oder 1440 x 900). So auch bei mir, meine 9800M GTS (OC +100 MHz gerademal so schnell wie eine 8800GT) ist in Crysis 2 flüssig (40 FPS+) unterwegs mit der Sehr Hoch Setting.

        Also kann man sich auf diese Angaben selten verlassen, meist ist es anders (Positiv oder Negativ ist mal egal).
      • Von ATI fan Freizeitschrauber(in)
        Ja darauf kann man sich selten verlassen, meist ist es nicht sicher was Empfohlen bedeutet oder was für Settings Minimum sind.

        Für Crysis 2 steht auch, das man minimum eine 8800 GT braucht, aber diese langt locker für sehr hohe oder Extreme Settings, wenn man in einer niedrigen Auflösung bleibt (1280 x 1024 oder 1440 x 900). So auch bei mir, meine 9800M GTS (OC +100 MHz gerademal so schnell wie eine 8800GT) ist in Crysis 2 flüssig (40 FPS+) unterwegs mit der Sehr Hoch Setting.

        Also kann man sich auf diese Angaben selten verlassen, meist ist es anders (Positiv oder Negativ ist mal egal).
      • Von Rizzard Trockeneisprofi (m/w)
        Ich verlass mich auf die bestätigten Anforderungen:

        Zitat
        Empfohlene Systemanforderungen:
        CPU: Intel Quadcore oder AMD-Äquivalent
        RAM: 3 GB (Windows XP), 4 GB (Windows 7, Windows Vista)
        GPU: Nvidia Geforce 260 mit 1 GB oder AMD Radeon HD 4850 mit 1 GB
      • Von Tripplx Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Glaube ich nicht das das Spiel so extrem Hardware Hungrig ist, schließlich soll es ja auch auf Konsolen kommen. Eigentlich müsste PCGH doch was zu den Anforderungen sagen können?
      • Von ATI fan Freizeitschrauber(in)
        Mich wundert nur, das CHIP.de von sehr starken Hardware anforderungen redet und Gamestar eben von genau dem gegenteil redet:

        Spiele-Special: The Witcher 2: Assassins of Kings - Das Hexer-Rollenspiel im Grafikvergleich bei GameStar.de (gleich oben steht es)

        Zitat:
        Weil CD Projekt dereit noch optimiert, können wir zudem keine endgültigen Aussagen über die Hardware-Anforderungen von The Witcher 2 treffen. Auf einem Core 2 Quad Q6600 mit Geforce 8800 läuft das Rollenspiel allerdings jetzt schon weitgehend flüssig – auf der höchsten Detailstufe, versteht sich.

        Also sollte Ultra flüssig auf einer 8800 laufen und das in verbindung mit einem Q6600 von Intel. Ich denke nicht das die damit die höchste Auflösung meinen, eher 1280 x 720 oder was ähnliches.
      • Von ATI fan Freizeitschrauber(in)
        Der Test soll von 2011 sein und Chip ist nicht dafür bekannt fehler zu machen oder ich kenne von ihnen kaum Fehler. Naja HD 4870 für Low Grafik, das bei einem DX9 Spiel, ich kann das kaum glauben.

        Ich hätte das eher so, oder so hätte es schon Sinn:

        1280 x 720:
        Low = 7600 GT
        Mittel = 8600 GT
        High = 9600 GT
        Ultra = 9800 GTX

        1920 x 1080:
        Low = 7800 GTX
        Mittel = 8800 GT
        High = 9800 GTX
        Ultra = GTX 260²

        CPU:
        Low = Dual Core
        Mittel = 3GHz Dual Core
        High = Quad Core
        Ultra = Core i7/i5/Phenom II X4
        Und sobald AA/AF dazu kommt steigert sich das natürlich.
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