The Legend of Zelda: Ocarina of Time mit Unreal Engine 5.5 als spielbare Demo erschienen
Das legendäre The Legend of Zelda: Ocarina of Time soll eine Neuauflage erhalten, die auf Basis der neuesten Unreal Engine 5.5 entwickelt wird. Jetzt ist eine spielbare Demo erschienen, in der Spieler den Fluss der Zora erkunden können.
Im Jahr 1998 veröffentlichte Nintendo mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time den ersten Teil der Serie seines erfolgreichen Fantasy-Franchise im 3D-Grafikstil und damit das mit einem Metascore von 99 Punkten im Durchschnitt aus insgesamt 22 Tests auf der Bewertungsplattform Metacritic bis heute am besten bewertete Videospiel aller Zeiten. Der bis dato nicht gekannte Detailgrad sowie die offene Spielwelt revolutionierten dabei nicht nur das gesamte Genre der RPGs für immer.
Quelle: Metascore
Doch während Nintendo bislang kein Remake des Klassikers in Aussicht gestellt hat, hat sich der Entwickler "CryZENx", der sich selbst als "größten Fan" der Zelda-Reihe bezeichnet, diesem riesigen Mammutprojekt angenommen und jetzt abermals den aktuellen Entwicklungsstand anhand einer beeindruckenden Demo präsentiert.
Als ein Fan der mit dem legendären Zelda: Ocarina of Time aufgewachsen ist, wollte ich schon immer sehen, wie die Umgebungen mit den heutigen Technologien wie etwa 4K-Auflösung und DLSS aber auch den neuen Features der Unreal Engine 5 [...] aussehen könnten.
- CryZENx -
Neben vielen Technologien aus dem Featureset der Spiele-Engine von Epic Games soll die Neuauflage später einmal DLSS, FSR, Frame Generation und Echtzeit-Raytracing unterstützen. Vieles davon konnte "CryZENx" schon in diversen spielbaren Builds präsentieren, sodass beispielsweise DLSS 3 mit Frame Generation und echtes Raytracing bereits jetzt zum Funktionsumfang dieses Fan-Remakes zählen.
Neuauflage befindet sich seit 10 Jahren in der Entwicklung
Bereits 2015 veröffentlichte der Entwickler seine ersten Arbeiten an einem Remake, seinerzeit noch auf Basis der Unreal Engine 4. Im vergangenen Jahr dann wurde das gesamte Projekt auf die aktuelle Unreal Engine 5 portiert, zum Einsatz kommt die neueste Version 5.5.3 mit ihren zahlreichen Assets. Das Remake macht dabei insbesondere großflächig von "Lumen" Gebrauch. Die neueste Demo wird unentgeltlich über Patreon zum Download angeboten und zeigt den Entwicklungsstand des äußerst ambitionierten Fan-Projekts.
Hintergrund: Hinter Lumen ("Fully Dynamic Global Illumination Solution") verbirgt sich eine neue Technik für dynamische Leuchteffekte in der Engine, die unmittelbar auf entsprechende Szenen- und Lichtänderungen reagiere.
Die kostenlose Demo lässt den Spieler den Fluss der Zora erkunden, wobei dieser bereits jetzt mit den NPCs, Gegnern und Gegenständen interagieren kann. Während die kostenlose Version auf 30 Bilder pro Sekunde limitiert ist, steht für Abonnenten auch eine Version mit maximal 60 Bildern pro Sekunde zum Download bereit. Der Entwickler stellt außerdem regelmäßig neue Builds zur Verfügung, welche die mittlerweile fertiggestellten Gebiete und neue Funktionen enthalten. Viele Spielmechaniken sind ebenfalls schon implementiert, so können auch Gebrauchsgüter gesammelt und im Inventar aufbewahrt werden.
Bereits vor rund einem Jahr demonstrierte der YouTube-Kanal Digital Dreams anhand einer Demo, welche im Tempel der Zeit und an einem Küstenabschnitt spielt, dass das ambitionierte Remake dank DLSS in bis zu 8K/UHD-II mit Frameraten von bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf einer Geforce RTX 4090 läuft. Der aktuelle Stand der Entwicklung ermöglicht sieht folgendermaßen aus ...
- Unreal Engine 5.5.3
- DLSS 3, FSR 2 und Raytracing
- 8K/UHD@60 Hz und 4K/UHD@120 Hz*
- Lumen ("Fully Dynamic Global Illumination Solution")
*) eine entsprechend leistungsfähige Grafikkarte vorausgesetzt.
In Full HD ("1080p") und WQHD ("1440p") ist der neueste Build des Remakes trotz Unreal Engine 5.3 vergleichsweise genügsam, so der Entwickler. Die aktuellen Demos sind als Showcase konzipiert und nutzen daher auch alle verfügbaren Effekte und Technologien, um zu zeigen, was gegenwärtig technisch möglich ist. Mit einem vollständigen Durchlauf, welcher noch auf der Unreal Engine 5.3 basiert, veranschaulicht "CryZENx" den riesigen Umfang seiner Arbeiten.
Unterstützer auf der Plattform Patreon sollen über die regelmäßig Veröffentlichung neuer Builds schrittweise ein vollständiges Remake des legendären Originals aus dem Jahre 1998 erhalten. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat auch Nintendo keinerlei Vorbehalte gegen das Fan-Projekt geäußert, was durchaus überraschend ist.
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P.S.: Kann bitte jemand Nintendo stecken, dass PC-Ports wie Gelddrucken sind...