The First Explorers: Siedlerspiel von Solo-Entwickler mit "riesigem Meilenstein"
Der Solo-Entwickler Sebastian Buchwald spricht im April-Update über die Fortschritte zu seinem Siedler-Spiel The First Explorers. Vor allem die Integration einer Bot-KI sei ein echter Meilenstein.
Sebastian Buchwald, der deutsche Entwickler von The First Explorers, hat ein neues Monatsreporting zu seinem Spieleprojekt veröffentlicht. Im neuen Entwickler-Update für April werden nun weitere Fortschritte auf Steam dokumentiert.
Arbeiten am Bot-KI-System
Im Februar und März lag der Fokus auf dem Kampfsystem und den Verbesserungen, die mithilfe der Unreal Engine 5.7 möglich sind. Im April ging es für den Entwickler darum, die Spielwelt "lebendiger und herausfordernder" zu machen. Das gelang unter anderem mit einer Bot-KI, die in der Lage ist, "eine komplette Siedlung aufzubauen, Soldaten zu rekrutieren und schließlich den Spieler anzugreifen". Damit habe er für The First Explorers den sogenannten Core Gameplay Loop vervollständigen können. Es sei ein "riesiger Meilenstein" gewesen und ein "unglaublich tolles Gefühl, die feindliche Siedlung mit der eigenen Armee dem Erdboden gleichzumachen".
Ferner wurde das Spiel auf eine "echte asynchrone Wegfindung" über Worker-Threads umgestellt. Das soll den Game-Thread entlasten, wenn sich Hunderte Charaktere gleichzeitig bewegen. Eine Optimierung erfuhr auch das Spawnen der Gebäudevorschau; das Wiederverwenden sogenannter Child-Actors spare demnach "extrem viel Performance beim Platzieren".
Am Ende der Aprilübersicht stellt Sebastian Buchwald etwas Besonderes für Ende Mai in Aussicht. Spieler können sich nach eigener Aussage sehr darauf freuen - ob damit die Patreon-Supporter gemeint sind oder alle Interessenten, wird sich zeigen. Zur Erinnerung: Seit über drei Jahren arbeitet der Solo-Entwickler bereits an The First Explorers. Es soll im Gegensatz zu anderen Siedler-Alternativen ohne Fantasy-Elemente auskommen und spielt stattdessen in der Antike, wo die Spieler als Römer, Karthager oder Gallier antreten. Versprochen wird eine Spielwelt mit "Aquarium-Effekt". Jede Ware und jeder Einwohner werden demnach grafisch dargestellt und man kann jeden Produktionsschritt verfolgen. Bei "Siedler-Gameplay wie in Siedler 3 und 4, einem Wegesystem mit Grenzsteinen und RTS-Elementen mit steuerbaren Soldaten" dürfte so manchem Fan warm ums Herz werden.
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Siedler 3 und 4 waren meine absoluten Lieblingsteile, solch ein entspanntes Gameplay ist heute eher selten.