The Blood of Dawnwalker: "Böser" Durchlauf möglich - NPCs töten verändert Story und Enden
In The Blood of Dawnwalker lassen sich fast alle NPCs töten. Das Spiel reagiert darauf mit veränderten Story-Verläufen und alternativen Enden, wie Creative Director Mateusz Tomaszkiewicz bestätigt.
Nach der Enthüllung des Releasedatums von The Blood of Dawnwalker, dem kommenden Action-RPG des aus Witcher-Veteranen bestehenden Teams von Rebel Wolves, touren die Entwickler mit immer mehr Details durch die Medien.
So bestätigte Creative Director Mateusz Tomaszkiewicz in einer Fragerunde auf YouTube, dass "vollständig böse Durchläufe" möglich sind: Wer als Protagonist Coen NPCs tötet, verändert damit nicht nur die unmittelbare Umgebung, sondern auch den Verlauf der Hauptgeschichte und die verfügbaren Enden.
"Evil Coen": Wie weit geht Rebel Wolves beim Töten von NPCs?
Demnach könne die überwiegende Mehrheit an NPCs in The Blood of Dawnwalker getötet werden. Nur in einzelnen, begründeten Ausnahmefällen habe das Studio aus Gründen der narrativen Kohärenz Einschränkungen eingebaut.
Die Hauptgeschichte von The Blood of Dawnwalker berücksichtigt dabei unterschiedliche Ausgangssituationen: Verschiedene Handlungsstränge führen zu verschiedenen Ausgängen - je nachdem, welche Figuren noch am Leben sind.
- Tomaszkiewicz beschrieb die Entwicklungsdiskussion intern als Tauziehen zwischen der Handlungsfähigkeit der Spieler und erzählerischer Glaubwürdigkeit der Hauptfigur.
- Die zentrale Frage im Studio sei demzufolge gewesen, ob solche Handlungen zum Charakter Coen passen würden. Am Ende habe man sich beim "Narrative Sandbox"-Ansatz des Spiels zugunsten der Entscheidungsfreiheit entschieden.
Tomaszkiewicz hatte das Konzept "Narrative Sandbox" bereits im Januar 2025 in einem Interview mit PC Gamer beschrieben; gemeint sind den Entwicklern zufolge "maximale Entscheidungsfreiheit sowie hochwertiges Storytelling", was man eben auch mit der Freiheit eines "Genocide-Runs" à la Undertale liefern will.
The Blood of Dawnwalker erscheint am 3. September 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X/S zum Preis von 70 Euro; Publisher ist Bandai Namco. Die PC-Systemanforderungen wurden jüngst ebenfalls veröffentlicht und fallen ganz schön happig aus: Wer das Spiel in 4K mit 60 Fps spielen möchte, benötigt laut dem Studio eine RTX 5090.
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