Be Quiet Light Mount im Test: Debüt mit leiser Mechanik, aber kleinen Kompromissen

Mit der Light Mount steigt Be Quiet in den Markt mechanischer Tastaturen ein. Das Modell kombiniert leisen Betrieb, RGB-Beleuchtung, Makros und solide Verarbeitung. Wir haben die Light Mount ausführlich getestet.

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Be Quiet Light Mount im Test: Debüt mit leiser Mechanik, aber kleinen Kompromissen
Quelle: PCGH

In den vergangenen Jahren zeigten sich mechanische Gaming-Tastaturen meist wenig innovationsfreudig. Statt grundlegend neuer Konzepte dominieren weiterhin bewährte Layouts, kombiniert mit RGB-Beleuchtung, austauschbaren Schaltern oder optionalem Zubehör. Auch Be Quiet stellt mit dem Einstieg in diesen Markt keine Ausnahme dar. Mit der Light Mount - und dem Schwestermodell Dark Mount - bringt der Hersteller seine ersten mechanischen Tastaturen auf den Markt. Der Test zur Be Quiet Dark Mount von PCGH erscheint erst am 30. April, aber Sie können den Test zur Dark Mount bereits jetzt im PCGH-Ratgeber lesen:

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Das Ziel von Be Quiet liegt klar auf der Hand: Eine mechanische Tastatur mit leiser Akustik, zurückhaltender Optik und solider Verarbeitung - passend zur bisherigen Markenphilosophie. Dementsprechend fällt das Design hauptsächlich funktional aus. Das Gehäuse besteht aus schwarzem Kunststoff mit Aluminium-Deckplatte. An der oberen sowie linken und rechten Seite befinden sich RGB-Streifen. Die beiden seitlichen Streifen sind sehr dezent und liefern nur Ambientelicht, während der Streifen über der F-Reihe schon prominenter, aber immer noch wenig aufdringlich wirkt. Auf auffällige Designelemente verzichtet Be Quiet vollständig.

Design, Materialien und Abmessungen

Mit Abmessungen von 461 × 44 × 132 mm (ohne Handballenauflage) oder 461 × 44 × 212 mm (mit Handballenauflage) liegt die Light Mount im typischen Bereich einer Fullsize-Tastatur. Der Formfaktor entspricht etwa einer Corsair K70 oder Logitech G815, das Gehäuse fällt allerdings weniger ausladend aus. Die magnetisch befestigte Handballenauflage ist weich gepolstert und unterstützt längere Schreib- und Spielsitzungen ergonomisch sinnvoll.

Die Tastatur ist zum aktuellen Zeitpunkt ausschließlich in Schwarz erhältlich und unterstützt sowohl ISO- als auch ANSI-Layouts. Unterschiede zwischen beiden Varianten betreffen unter anderem die Form der Enter-Taste und die Verteilung einiger Sonderzeichen - funktional ergibt sich für viele Nutzer kein spürbarer Vorteil, allerdings ist die Auswahl hilfreich für internationale Konfigurationen oder persönliche Präferenzen.

Beleuchtung der Light Mount

Die Tastenkappen bestehen aus mattem PBT mit leicht angerauter Oberfläche, was für ein angenehmes haptisches Gefühl sorgt und noch einmal für Geräuschreduktion sorgt. Die Beschriftung ist komplett ausgeleuchtet und auch sehr scharf. Die Verbindung zum PC erfolgt über ein vollständig abnehmbares USB-C-Kabel mit Textilummantelung - eine praktische Lösung, vor allem beim Transport. Auf der Unterseite sorgen breite Gummiflächen für Rutschfestigkeit. Die ausklappbaren Kunststofffüße bieten drei Anstellwinkel und wirken solide, bestehen jedoch - wie bei vielen anderen Herstellern - vollständig aus Kunststoff. Dadurch könnten sich bei unsachgemäßer Handhabung oder häufigem Ein- und Ausklappen bruchanfällig sein. Im Test zeigten sie sich stabil, dennoch empfiehlt sich ein vorsichtiger Umgang.

Mit rund 960 Gramm (ohne Handballenauflage) und ca. 1.190 Gramm (mit Handballenauflage) liefert die Light Mount ausreichend Masse, um auch bei intensiver Nutzung stabil zu bleiben. Die Konstruktion ist verwindungssteif, Knarzgeräusche oder Nachgeben der Deckplatte traten im Test nicht auf.

Be Quiet setzt bei Light Mount und Dark Mount auf mehrere Dämpfungsschichten zwischen PCB, Plate und Gehäuse. Sie tragen entscheidend zur leisen Akustik der Tastaturen bei. Quelle: PCGH Be Quiet setzt bei Light Mount und Dark Mount auf mehrere Dämpfungsschichten zwischen PCB, Plate und Gehäuse. Sie tragen entscheidend zur leisen Akustik der Tastaturen bei. Drei interne Dämpfungsschichten sowie ab Werk geschmierten Stabilisatoren tragen zur angenehmen Geräuschkulisse bei. Selbst bei schnellem Tippen oder intensiver Nutzung großer Tasten wie Leertaste oder Enter ist kein Klappern zu hören. Die Light Mount vermittelt ein sauberes Tippgefühl mit klarer Rückmeldung - ohne akustisch aufdringlich zu wirken.

In technischer Hinsicht erfüllt die Tastatur die Erwartungen ihrer Preisklasse. N-Key-Rollover (NKRO), Anti-Ghosting sowie eine Polling-Rate von 1.000 Hz gehören zum Standardumfang. Während des Tests traten keine Fehleingaben auf, auch gleichzeitige Tastenanschläge wurden zuverlässig registriert. Ghosting war nicht feststellbar.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt: Die offene Bauweise mit frei stehenden Tastenkappen erleichtert zwar die Reinigung von oben, begünstigt jedoch auch die Ansammlung von Staub und Schmutz. Die Farbe der Tastatur sorgt passend dazu auch dafür, dass Staub sofort sichtbar ist. Wer Wert auf ein dauerhaft sauberes Erscheinungsbild legt, sollte regelmäßig reinigen. Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf das RGB, Makros und die Software.

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  1. Seite 1 Überblick
  2. Seite 2 RGB, Makros und Software
  3. Seite 3 Fazit und Testtabelle
    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LDNV BIOS-Overclocker(in)
        Wer das Problem hat das die Grundeinstellung der Helligkeit nicht von der Software übernommen wird sondern „dunkel“ nach Rechner Neustart und ohne Software wieder Max.Helligkeit ist:

        Da scheint es einen bug zu geben.
        Man kann die Grund Einstellung der Helligkeit aber trotzdem ändern.

        Wenn du im Mainboard BIOS oder beim Start. (Also abseits von Windows oder irgendwelcher Software.) die Helligkeit per FN + Pfeil hoch/runter justierst wird diese als Grundeinstellung gespeichert.

        Mit FN + Pfeil links und rechts kann man auch ohne Software die Tastatur Effekte ändern.
        Mit FN + der mittlere Block. (Also Ende / Entf etc.) hat man Multimedia Tasten die man auch frei belegen kann.

        Insgesamt lässt sich so gut wie jede Taste um oder doppelt belegen.
      • Von LDNV BIOS-Overclocker(in)
        Wer das Problem hat das die Grundeinstellung der Helligkeit nicht von der Software übernommen wird sondern „dunkel“ nach Rechner Neustart und ohne Software wieder Max.Helligkeit ist:

        Da scheint es einen bug zu geben.
        Man kann die Grund Einstellung der Helligkeit aber trotzdem ändern.

        Wenn du im Mainboard BIOS oder beim Start. (Also abseits von Windows oder irgendwelcher Software.) die Helligkeit per FN + Pfeil hoch/runter justierst wird diese als Grundeinstellung gespeichert.

        Mit FN + Pfeil links und rechts kann man auch ohne Software die Tastatur Effekte ändern.
        Mit FN + der mittlere Block. (Also Ende / Entf etc.) hat man Multimedia Tasten die man auch frei belegen kann.

        Insgesamt lässt sich so gut wie jede Taste um oder doppelt belegen.
      • Von LDNV BIOS-Overclocker(in)
        Bin sehr beeindruckt.
        Habe bisher auf Mechanische Tastaturen verzichtet da meine Kiste mit im Wohnzimmer steht und sonst der Haussegen gefährdet wäre

        Jetzt hab ich die Light Mount hier und sehr positiv überrascht. Fühlt sich absolut wertig an und ist wirklich sehr leise. Habe die Taktile Version genommen und das tippen fühlt sich traumhaft an
      • Von Alter_Zocker Software-Overclocker(in)
        Als ehemaliger Nutzer einer Mountain Everest Max muss ich auch einräumen, dass hier zu einer Keychron/Lemokey HE-Tastatur mit den Gateron "Nebula"s von der Haptik als auch der LAutstärke Welten liegen. Evtl. hat man das aber unter der "Regie" von "BeQuiet" nun etwas besser hinbekommen (ich habe keine BeQuiet bisher testen können). Die KEychron-HE-Modelle sind aber auch schnell recht teuer, wenns bissl bessere Verarbeitung und Materialauswahl (Voll-Alu, diverse Wireless-Modi) sein soll...Lemokey (ist auch Keychron, nur günstiger) hat da evtl. nicht die selben Ausstattungsvarianten, wie "Mutter Keychron", aber da findet man sicher vergleichbare Haptik und Lautstärke (aber Achtung, es gab auch mal Keychrons mit "Steelplate", statt Alu-Plate, die sollen vom "Sound" her nicht jedem gefallen haben
      • Von Veoh Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Schori
        Hohl dir lieber ne anständige Tastatur.
        Wenns unbedingt HE Switches sein sollen ggf. Eine Lemokey.
        Gibt's mehr fürs Geld.
        Hab die Tastatur mittlerweile vom anderen Händler und kann dein Kommentar überhaupt nicht nach voll ziehen.
        Hast du schon eine besessen und getested?

        Die Tastatur fetzt richtig! So leise, stabile Tasten, kein kratzen nichts. Tolle RGB, einfache Keyboard Software, gute Haptik, guter Widerstands der Tactile Switches ohne das sie ansatzweise schwer gängig sind.
        Vlt. Für den angegebenen Preis was teuer ( Ich hab Sie 20€ günstiger bekommen), aber ich kann definitiv nichts aussetzen!
        Da gibt es für Teurere Modelle echt schlechtere, mit den vorhin besagten Fehlern.
        Sahnehäufchen wäre einzig das 8K Polling drin wäre.
      • Von TrueRomance Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Richie
        Was man machen könnte, wären Sound-Aufnahmen im Artikel als Datei; die wären aber eher für "Wie klingt das denn nun?". Mal schauen.
        Zur Einordnung reicht das vollkommen.
      Direkt zum Diskussionsende
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