Roccat Sova: Lapboard zum Couch-Gaming kommt im August ab 150 Euro
Roccat hat die Sova nach über zwei Jahren Entwicklungszeit offiziell für den kommenden August angekündigt. Das "Lapboard" stellt ein Brett dar, in das eine Tastatur eingelassen und Platz für ein Mauspad sowie Handballenauflage bietet. Mit einem Kabelmanagement und integrierten USB-Hub soll man mit dem Sova gemütlichen auf dem der Couch spielen können. 150 bis 200 Euro kostet der Spaß.
Über zwei Jahre seit der ersten Ankündigung auf der E3 2014 bis zur Veröffentlichung im kommenden August hat es nun gedauert, bis Roccat seine erste finale Version der Sova vorgestellt hat. Äußerlich wurde das Design ein bisschen abgerundet, große Änderungen scheint es in den letzten zwei Jahren aber nicht gegeben zu haben. Die fest integrierte Tastatur sitzt weiterhin oben links. Rechts daneben findet ein großes Mauspad seinen Platz, darunter eine ausgiebige Handballenauflage. Beide Flächen können ausgewechselt werden. Die Tastatur ("Board") kann man auf seinem Schoß ("Lap") absetzen, sodass man gemütlich auf einer Couch mit Tastatur und Maus spielen können soll - daher der Name "Lapboard".
Im Sova integriert ist ein USB-Hub für eine Maus und zwei weitere Geräte, beispielsweise ein USB-Headset. In der ersten Iteration muss das Lapboard über ein vier Meter langes Kabel mit einem PC verbunden werden, wobei eine kabellose Variante später folgen soll. Für den Anfang ist jeweils eine Rubberdome- (Sova) und mechanische Version (Sova MK) geplant, die 150 beziehungsweise 200 Euro kosten. Zusammen mit Amazon hat Roccat eine Vorbestelleraktion gestartet, bei der man eine Kova Performance im Wert von 60 Euro ohne Aufpreis dazu bekommt. Die Auslieferung soll ab dem 17. August beginnen.
Bei der mechanischen Version kommen im Gegensatz zu früheren Prototypen mit Cherry-Technik Schalter von dem eher unbekannten Hersteller Trantek Electronics alias TTC zum Einsatz, der erst vor Kurzem in das Geschäft der mechanischen Tastaturschalter eingestiegen ist. Schon seit 1998 stellt TTC als großer Konkurrent von Omron Mausschalter her. Laut einem älteren Bericht von tomshardware.com ähneln die TTC-Switches den Vorbildern von Cherry, wobei Roccat keine Angaben zu den Schaltertypen oder den Charakteristika macht. Wir haben diesbezüglich bereits bei dem Hersteller nachgefragt.

Bei 90-100€ hätte ich über einen Kauf nachgedacht.