Mit Akkulaufzeit für (mehr als) einen Schultag: Amazon schmeißt Surface Pro mit und ohne OLED raus
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Im Rahmen der aktuell laufenden "Back to School"-Angebote hat Microsoft das Surface Pro reduziert. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle mit und ohne OLED-Touchscreen, aber immer mit einer Akkulaufzeit von mehr als 15 Stunden.
Im Vergleich zu Intel-/AMD-Prozessoren sind SoCs auf ARM-Basis deutlich stromsparender unterwegs, weshalb es auch eine längere Akkulaufzeit gibt. Diesen Umstand macht sich auch Microsoft zu Nutze und stattet die 11. Generation seines Surface Pro mit Snapdragon-X-Chips des amerikanischen Herstellers Qualcomm aus. Derart gerüstet, kann das Surface Pro 11. Gen. Mit einer Verdoppelung der Akkulaufzeit aufwarten. Neben 12 Zoll gibt es die aktuelle Iteration des Surface Pro auch mit 13 Zoll großem OLED-Touchscreen. Nun gibt es das große 2-in-1-Tablet für kurze Zeit im Angebot bei Amazon zum Sparpreis mit Gratisversand.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die 11. Generation des Surface Pro gibt es wahlweise mit 13 Zoll oder 12 Zoll großem Touchscreen. Wer sich für das größere Modell entscheidet, kann zudem den stärkeren Snapdragon X Elite wählen.
- Dann erhält man nicht nur (teilweise) mehr Performance als beim Macbook Air 13 mit Apple M3, sondern auch ein OLED-Panel mit 120 Hz.
- Der genutzte Qualcomm-Chip sorgt für eine Akkulaufzeit von ca. 16 Stunden bei der Videowiedergabe und mehr als 11 Stunden beim Websurfen.
- Im Rahmen der aktuell laufenden Back to School-Aktion offeriert Amazon das Surface Pro 13 Zoll (11. Gen) zum Sparpreis mit Gratisversand.
- Gar zum Tiefstpreis wird der kleine Bruder mit 12 Zoll bei Amazon verkauft. Dabei werkelt das Surface Pro 12 Zoll lüfterlos und bietet mit rund 15 Stunden Akkulaufzeit beim Websurfen sogar eine längere Laufzeit als der große Bruder.
Was hat das Surface Pro 13 (11. Gen) zu bieten?
Das Surface Pro 11. Gen von Microsoft bringt frischen Wind in die erfolgreiche 2-in-1-Serie. Das Tablet ist mit einem 13-Zoll-Display ausgestattet, das Käufer erstmals wahlweise als LCD-Touchscreen oder als OLED-Panel mit 120 Hz erhalten können. Beide Varianten bieten eine hochauflösende Darstellung mit 2.880 × 1.920 Pixeln im 3:2-Seitenverhältnis, wodurch besonders viel Arbeitsfläche geboten wird. Unter der Haube setzt Microsoft beim Surface Pro 11 auf die Snapdragon X-Serie. Zur Auswahl stehen der Snapdragon X Plus oder der noch stärkere Snapdragon X Elite.
- Die Elite-Version bietet 12 CPU-Kerne, darunter 8 Performance-Kerne mit bis zu 4,2 GHz und 4 Effizienz-Kerne mit 3,8 GHz. Surface-Modelle mit Snapdragon X Elite kommen immer mit einem OLED-Panel daher.
- Laut Microsoft ist das neue Surface Pro mit Snapdragon X Elite bis zu 90 Prozent schneller als das Surface Pro 10 mit Intel Core i7-1255U.
Auch bei den Anschlüssen hat Microsoft aufgerüstet:
- Neben dem proprietären Surface-Connector stehen 2x USB4-40 Ports zur Verfügung. Damit lassen sich nicht nur Daten mit bis zu 40 Gbit/s übertragen, sondern auch externe Monitore per DisplayPort Alt-Mode verbinden oder das Tablet selbst aufladen.
- Für maximale Geschwindigkeit im Netz sorgt Wi-Fi 7, das Übertragungsraten von über 1.200 Mbit/s ermöglicht, wie Tester bestätigen.
Tester, etwa von Notebookcheck.com, bestätigen, dass der Apple M3 im Multi-Core-Test des Cinebench 2024 geschlagen wird. Statt 576 Punkte, wie im Macbook Air 13 mit M3-Chip kommt das Surface Pro 13 (11. Gen) auf 893 Punkte und liegt damit auf dem Niveau eines Apple M3 Pro (11 Core) Chips. Intel Core Ultra 5 CPUs der Meteor-Lake-Baureihe oder der Intel Core i7 der 12. Gen aus dem Vorgänger-Surface werden ebenfalls hinter sich gelassen. Lediglich die Grafikeinheit fällt vergleichsweise schwach aus. Zu jeder Zeit fühlte sich das System im Arbeitsalltag flüssig an, so die Tester. Allerdings erfordert der Snapdragon X Elite einen Lüfter zur Kühlung, der jedoch nur bei hoher Last anspringt.
Der OLED-Touchscreen von Samsung strahlt im erweiterten Farbmodus HDR bis zu 770 cd/ m² im Test. Somit fällt nicht nur der Kontrast hervorragend aus, auch die Farbdarstellung weiß zu gefallen. Da der OLED-Bildschirm jedoch spiegelnd ist, lässt er sich leider nicht ideal im Freien unter Sonneneinstrahlung nutzen. Ein schattiges Plätzchen ist Pflicht. Wer möchte, kann die kompakte M.2-2230-SSD einfach auswechseln, da eine Serviceklappe unter dem Standfuß zugänglich ist. Mit Transferraten von rund 3.500 MByte/s handelt es sich bei der verbauten Samsung-SSD um ein Mittelklasse-Modell mit PCI-Express-4.0-Anbindung.
Knapp 16 Stunden Akkulaufzeit
Die große Stunde des Snapdragon X schlägt bei der Akkulaufzeit. So konnten Tester fast 16 Stunden Akkulaufzeit ermitteln, wenn ein lokales Video in Full-HD abgespielt wird. Selbst, wenn man nur im Web surft, muss man mehr als 11 Stunden lang keine Steckdose aufsuchen. Ein voller Arbeitstag mit nur einer Akkuladung sind möglich. Von derartigen Laufzeiten kann der Intel-basierte Vorgänger nur träumen. Nach 85 Minuten hat man 80 Prozent mit dem Surface-Netzteil oder via USB-C nachgeladen.
Für kurze Zeit im Angebot
Das 870 Gramm leichte Surface Pro (11. Gen) gibt es derzeit bei Amazon im Angebot. So zahlen Kunden nur 1.119,90 Euro. Im Vergleich zum Median von rund 1.200 Euro lassen sich so rund 80 Euro sparen. Bei Amazon selbst gab es dieses Modell jedoch im Mai kurzzeitig mit 1.049 Euro jedoch nochmals günstiger zu kaufen. Das aktuelle Angebot gilt nur für kurze Zeit und gehört zur laufenden Back-to-School-Aktion. Zwar verfügt die offerierte Modellversion nur über 256 GByte große M.2-2230-SSD, doch lässt sich diese einfach vom Nutzer selbst gegen eine SSD mit mehr Speicher tauschen.
Lüfterloses Surface Pro 12 (11. Gen)
Das kompakte Modell ist mit einem 12,3-Zoll-IPS-Display ausgestattet, das eine Auflösung von 2.196 × 1.464 Pixeln und eine Bildwiederholrate von 90 Hz bietet. Mit bis zu 500 cd/m² Helligkeit bleibt der Bildschirm bei Tageslicht gut ablesbar, auch wenn eine Entspiegelung für die Nutzung bei direkter Sonneneinstrahlung empfehlenswert wäre. Dafür verzichtet die automatische Helligkeitsregelung auf Pulsweitenmodulation, sodass Nutzer, die auf PWM-Flimmern empfindlich reagieren, hier besser aufgehoben sind. Microsoft verzichtet beim Surface Pro 12 auf den proprietären Surface Connect-Anschluss und setzt stattdessen ausschließlich auf 2x USB-C. Diese bieten:
- 10 Gbit/s Datentransfer,
- Ladefunktion,
- sowie DisplayPort-Modus zur Ansteuerung externer Monitore.
Im Inneren arbeitet der Qualcomm Snapdragon X Plus (X1P-46-100), ein achtkerniger ARM-Chip, der laut Tests im Alltag eine ähnliche Performance wie das Surface Pro 13 mit Snapdragon X Elite liefert. Nur in Benchmarks zeigt sich der Elite-Chip mit seinen 12 Kernen etwas schneller. Dafür werkelt der Snapdragon X Plus im Surface Pro mit 12 Zoll lüfterlos.
Laut der Tester von Notebookcheck.com hält das Surface Pro 12 Zoll mit fast 15 Stunden beim Websurfen sogar länger durch als der große Bruder. Im Arbeitsalltag sind mindestens 12 Stunden Akkulaufzeit zu verbuchen. Zwar kann der Speicher nicht vom Nutzer selbst aufgerüstet werden, doch der UFS-3.1-Speicher ist in Testberichten so schnell wie eine PCI-Express-4.0-SSD.
Nie günstiger
Das kleine Surface Pro 12 Zoll gibt es bei Amazon zum Tiefstpreis von nur 899 Euro. Noch nie gab es dieses Modell mit 256 GByte Speicher günstiger zu kaufen. Im Vergleich zur UVP kann man so 80 Euro sparen. Übrigens gibt es das kleine Surface Pro preisgleich auch bei Coolblue zu kaufen. Die Deutschland-Niederlassung des niederländischen Shops liefert zudem eine Jahreslizenz von Norton 360 Antivirus gratis mit. Wer doppelt so viel Speicher wünscht, muss bei Amazon hingegen 1.035 Euro auf den Tisch legen und erhält dann 512 GByte Speicherplatz.
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