AMD Ryzen 3 1200: Asrock verrät Spezifikationen
Mainboard-Hersteller Asrock hat wohl eher versehentlich die Spezifikationen für den vorerst kleinsten Zen verraten, den Ryzen 3 1200, der Gerüchten zufolge auch als Pro kommen soll. Mit Preisen unterhalb von 169 Euro wird das Modell zwar sehr günstig, aber ein Anwendungszweck drängt sich nicht direkt auf.
In den Weiten des Internets sind die ersten Spezifikationen zum kleinsten bisher geplanten Ryzen aufgetaucht, dem Ryzen 3 1200. Der soll laut Asrock, wo die Daten wohl versehentlich an die Öffentlichkeit gelangten, eine TDP von 65 Watt haben und mit 3,1 GHz takten. Erwartungsgemäß hat die CPU vier Herzen, denen 2 MiByte L2-Cache beiseite stehen. Das geht auch aus der Produktnummer hervor. Allerdings ist nicht geklärt, ob auch "Doppelherz" vorhanden ist. Bei Summit Ridge sind das dann 512 Kibyte pro Kern. Die Größe des L3-Cache ist nicht bekannt geworden. Unklar ist auch, wie hoch der Turbo ausfällt.
Der Ryzen 3 1200 wird das untere Ende des Portfolios markieren, weshalb einige Features fraglich sind. Um sich von nächstgrößeren Ryzen 5 1400 abzusetzen, ist es wahrscheinlich, dass AMD auf SMT verzichtet. Das wäre dann auch zu rechtfertigen, denn der Ryzen 3 wird in der Preisskala unterhalb von 169 US-Dollar rangieren.
Der Einsatzzweck für die CPU dürfte damit auch eng und klar gesteckt sein. Als Pro soll es neuesten Gerüchten auch eine spezielle Version für Unternehmen geben. Davon abgesehen aber ist der Kleine eher eine CPU für Office- und Multimedia-Rechner. Das Problem bei letzterem ist aber, dass die Summit-Ridge-Prozessoren keine integrierte Grafikeinheit haben, was angesichts des restlichen Marktes ein Einsatz als besonders kompakter HTPC schwierig macht. Ähnliches gilt auch für Office-Rechner, wo eine IGP in aller Regel vollkommen ausreichend ist. Es wird sich also erst zeigen müssen, wie und wo sich er kleine Ryzen am Markt einsortieren wird.
Quelle: Asrock
Quelle: Asrock
Ryzen 3 1200: Asrock verrät Spezifikationen (1)
Man hätte wohl beim Design besser früher darauf geachtet oder aber MS und die Spiele-Hersteller rechtzeitig vor Release informiert. Denn es ist immer besser sich selbst anzupassen, statt es von den Anderen zu verlangen.
Das verbessert die eigenen Überlebenschancen deutlich. (Evolution funktioniert auch so...)
Das macht die CPU nicht besser oder schlechter, aber AMD hat ja lieber bis auf den letzten Drücker Geheimniskrämerei betrieben und wiederholt diese Fehler seit 10 Jahren immer wieder und wieder.
Das Vega-Poster lässt grüßen.
Am Ende wird wohl bei dem R3 eine spieletaugliche CPU herausspringen. Die R5 stehen aber vor dem Problem, dass sie erst gegen Ende des Jahres überall ihr volles Potential entfalten können.
Die genannten Derivate können aber kaum der Ambition eines waschechten Gamer gerecht werden, von daher wird die zu erwartende Leistung zu aufbauscht.
Der AMD Ryzen 3 1200 ist seiner Physik nach zu urteilend mit einem kleinen Intel Core i5 zu vergleichen, Gaming-Power ist also garantiert, trotz verringertem Taktsignal, welches vergleichend zum Intel-Vertreter variabel ist.
der R3 1200 (no SMT) wird sich mit Sicherheit am Ende mit nem i3 kloppen bzw. den neuen Pentiums (mit HT). Ich sehe den 1200er bei um die 100€ im best case bei 120€.
@efdev
Bis vor drei Jahren hätte ich mich dieser Hinterfragung voll und ganz angeschlossen. Vielmehr noch ... Zu besagter Zeit riet ich noch konsequent von dem Aufpreis von 100€ zu einen Intel Core i7 ab, weil das HyperThreading bisweilen noch keine nennenswerte Unterstützung in vielen Spielen gefunden hat. Das HyperThreading hat erst mit Titeln wie Battlefield 3 und Far Cry 3 seinen Einzug in das Gaming erhalten, mit der Ausnahme von früheren Titeln des Genre "Randerscheinung". Derweil unterstützt ein jedes Spiel das SMT - die Testberichte zeigen den Leistungszuwachs.
Zumindest meine ich mich zu erinnern das es in einigen Spielen auch da das selbe Problem gab