Tumult um Subnautica 2: Die Ereignisse überschlagen sich
Es gibt eine erste Gerichtsentscheidung im Rechtsstreit zwischen Krafton und der ehemaligen Führungsriege von Unknown Worlds. Für die Erfinder der Subnautica-Reihe gibt es Grund zur Freude.
Im Rechtsstreit zwischen Publisher Krafton und den ehemaligen Top-Managern von Unknown Worlds, dem Studio hinter der Subnautica-Reihe, gibt es jetzt eine unerwartete Wendung. Denn nachdem die Verantwortlichen bei Krafton im Sommer 2025 die Vorwürfe aus der Klage der Ex-Studioleitung zurückgewiesen und die Abweisung der Klage beantragt hatten, läuft es jetzt gar nicht gut für das Unternehmen.
Ex-CEO darf bei Kontrolle über Early-Access-Release nicht begrenzt werden
Jetzt hat nämlich ein Schiedsgericht im US-Bundesstaat Delaware angeordnet, dass der ehemalige CEO von Unknown Worlds, Ted Gill, seinen alten Posten wiederbekommen soll. In der Urteilsbegründung des Gerichts heißt es, Krafton habe "die Schlüsselangestellten [i.e. Gill und die Mitgründer von Unknown Worlds, Charlie Cleveland und Max McGuire] ohne triftigen Grund entlassen und unvorschriftsmäßig die Kontrolle über die Betriebsabläufe von Unkown Worlds übernommen".
Dementsprechend sei der Beschluss des Vorstands vom 01. Juli 2025 über die Entlassung von Ted Gill ungültig in Hinblick darauf, wie er Gills Kontrolle über die Betriebsabläufe einschränke. Das Gericht ordnete an, dass Gill seinen alten Posten zurückerhalten müsse und Krafton seine Kontrolle über den Early-Access-Launch von Subnautica 2 nicht beschneiden dürfe.
Darüber hinaus erweiterte das Gericht den Zeitraum, in welchem das Team von Unknown Worlds den ausgelobten Bonus von 250 Millionen US-Dollar für die Veröffentlichung von Subnautica 2 kassieren kann. Subnautica 2 müsste dazu bis zum 15. September 2026 erscheinen, wobei eine weitere Verlängerung der Frist möglich ist.
Der Rechtsstreit zwischen Krafton und der ehemaligen Führungsriege von Unknown Worlds ist damit allerdings noch nicht beendet. Derzeit steht noch eine Entscheidung darüber im Raum, ob die ehemaligen Angestellten ein Recht auf Schadensersatz haben, der aus der gesamten Affäre resultiert.
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Quelle: Urteilsbegründung Court of Chancery Delaware via Kotaku

Und Krafton damit zum Erfolg verhelfen?
Dann lieber rippen und den Developern eine Privatspende zusenden.
Below Zero hat aber nur ~3 Millionen.
Aber es gibt auch Konsolenversionen die nicht dabei gerechnet sind.