Street Fighter IV: Das Beat-em-up im PCGH-Test

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Test Daniel Waadt Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Am 20. Februar ist das lang ersehnte Prügelspiel Street Fighter IV für Playstation 3 und Xbox 360 erschienen. PC-Spieler müssen sich dagegen noch bis zum 30. März gedulden. Wir haben uns dennoch schon mal die PS3-Version angesehen.

Im März erscheint Street Fighter IV auch für den PC. Quelle: Capcom Im März erscheint Street Fighter IV auch für den PC. Zehn Jahre mussten Fans der Street-Fighter-Serie auf einen neuen Teil warten. Kultstatus hat Street Fighter in den 90er Jahren auf diversen Konsolen wie dem Super Nintendo erlangt. Street Fighter IV ist seinen Wurzeln treu geblieben. Zwar wurde ein Schritt von 2D zu 3D vollzogen, doch der Spieler kann sich nach wie vor nur von links nach rechts bewegen und wird so nicht von einer 3D-Spielwelt irritiert.

Der Endgegner Seth kopiert die Fähigkeiten anderer Spieler. Quelle: Play3 Der Endgegner Seth kopiert die Fähigkeiten anderer Spieler. Zeitgemäße Technik
Street Fighter IV glänzt mit Comic-Grafik und ist nett anzuschauen, setzt aber keine neuen Maßstäbe. Sehr gelungen sehen auch die Effekte aus, die vor allem Spieler oft zu Gesicht bekommen, die spezielle Tastenkombinationen der Charaktere kennen. Sehr liebevoll wurden auch die vielen hochauflösenden Zwischensequenzen gestaltet, die im Arcade-Modus zu sehen sind - allein diese Kurzfilme sind es Wert, die Kampagne mit jedem Charakter durchzuspielen. Bei älteren Street-Fighter-Spielen hatte jeder Charakter einen eigenen Schauplatz. Das ist dieses Mal leider nicht der Fall und der Spieler muss sich mit 16 Kampfarenen zufrieden geben. Im Optionsmenü konnten wir bei der PS3-Version die Spieldateien auf die Festplatte kopieren - die Ladezeiten wurden dadurch erheblich beschleunigt.

Die Steuerung wurde größtenteils so beibehalten, wie man diese von älteren Street-Fighter-Spielen kennt. Etwas einfacher lassen sich nun allerdings einige Spezialaktionen ausführen. Dafür ist es nun komplizierter geworden Wurftechniken auszuüben. Weiterhin beherrschen die Spieler nun ein paar neue Techniken.

Zwischensequenzen motivieren den Arcade-Modus zu spielen. Quelle: Play3 Zwischensequenzen motivieren den Arcade-Modus zu spielen. Einzel- oder Mehrspieler?
Insgesamt stehen Ihnen bei Street Fighter IV 25 Kämpfer zur Verfügung. Allerdings müssen einige Kämpfer erst freigeschaltet werden, bevor Sie sich mit diesen in den Kampf stürzen können. Daher sollten Sie den Arcade-Modus vor allem mit Ryu, Bison, Chun Li, Abel, Sekura und Viper durchspielen, um neue Kämpfer zu sehen. Der Schwierigkeitsgrad ist leider etwas zu hoch angesetzt, um den Endgegner Seth zu besiegen. Hier hilft also oft nur ein Durchspielen auf der Stufe "Kinderleicht", wodurch aber die anderen Gegner keine Herausforderung mehr sind - schade. Der Solo-Modus bietet des Weiteren noch diverse Herausforderungen. So müssen Sie beispielsweise in einer vorgegebenen Zeit Gegner besiegen oder Spezial-Attacken ausführen, um weitere Bonus-Features zu erhalten.

Das Herzstück von Street Fighter IV ist jedoch der Multiplayer-Modus. Wer nicht gerade Freunde eingeladen hat, um diese virtuell zu verprügeln, kann nun auch online gegen Spieler aus der ganzen Welt antreten. Der Netzwerk-Code wurde ordentlich optimiert und so reicht meistens bereits ein DSL-1000-Anschluss aus, um ohne Ruckler spielen zu können.

Daniel Waadts Meinung
„Der Urvater ist zurück!“

Egal ob Tekken, Dead or Alive oder Soul Calibur – für mich gibt es keine Alternative zu Street Fighter. Hier zählt nämlich nicht nur wildes Gedrücke auf dem Gamepad, sondern vor allem System. Auch Genre-Neulinge kommen hier nicht zu kurz und finden recht schnell einen Einstieg. Wer noch etwas günstiger an Street Fighter rankommen möchte, greift zum kürzlich erschienen Download-Spiel Super Street Fighter II Turbo HD Remix, welches für rund 15 Euro erhältlich ist und nahezu genauso viel Spaß macht wie der große Bruder.


Bildergalerie

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von McLee
        Also egal was ist .... Street Fighter als Pc Version wird gekauft. Ob es nun gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle D
      • Von McLee
        Also egal was ist .... Street Fighter als Pc Version wird gekauft. Ob es nun gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle D
      • Von squarepants Kabelverknoter(in)
        Ich werde hier nicht explizit pro oder contra eines der genannten Spiele schreiben, da beide irgendwie Halbgötter des Genre sind - nur zur Verteidigung der Tekken-Serie soviel: Der erste, und teilweise auch noch der zweite Teil waren wirklich unausbalanciert und eher stupides Gekloppe!
        Aaaaaaaber - mit Erscheinen des dritten Teils hat sich das deutlich geändert und die Taktik rückte stärker in den Vordergrund der Kämpfe!
        Das ging soweit, dass nach einiger Zeit keiner meiner Bekannten mehr gegen mich antreten wollte da sie keinen Blumentopf mehr gewinnen konnten (ich war hochgradig süchtig und zockte extrem viel Tekken). Um wieder Gegner zu bekommen mußte ich unter Vorwänden schlechter spielen, so dass es niemandem auffiel!!!
        Soviel dazu, dass Noobs mit Button-mashing gegen Pro´s großartige Chancen hätten.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Killer-Instinct
        Das hat bis Tekken 3 gestimmt, die Balancing war schlecht. Ab Tekken 5 ist das nicht mehr so. Am meisten unbalanced von den bekannten Spielen ist Soul Calibur, da gibt es klar starke und schwache Charaktere.Absolut balanced ist Tekken nicht, Virtua Fighter ist da besser, aber mit Rumgebashe auf den Tasten kommst du heute in Tekken 5 gegen einen Pro nicht weiter.
        Na immerhin
      • Von Killer-Instinct
        Zitat von Incredible Alk
        Hmmm... ich bin zwar schon länger nicht mehr in der "Szene" aber eine kleine Anekdote muss ich zu dem Thema schon loswerden:

        Als ich noch recht jung war und viel zu viel Zeit zum spielen hatte war ich ziemlich gut in Street Fighter 2 (Turbo usw...) für das extrem moderne SNES damals. Nachdem nach unzähligen Übungsstunden der höchste Schwirigkeitsgrad im Schlaf gewonnen wurde hielten es meine Freunde für eine gute idee, doch mal an einem Turnier teilzuehmen - was ich dann auch tat.
        Das Ergebnis war, dass ich mich erst im Halbfinale gegen den späteren Gewinner knapp geschlagen geben musste. Was das Ganze jetzt mit dem Thema zu tun hat? Naja, nach dem Turnier gabs natürlich ein längeres gemütliches Beisammensein mit anderen "Sportlern" zum Beispiel aus der Playstation-Fraktion, die damals eben parallel ein Tekkenturnier veranstaltet hatten - und für Spaß an der Freud spielten die eben mit uns mal SF und wir mit denen Tekken.
        Für mich selber erstaunlich war dabei, dass ich - obwohl NIEMALS vorher Tekken gespielt - ich tatsächlich einige Runden gewinnen konnte (wie oben beschrieben eben durch wildes Padgedrücke), und das teilweise gegen Gegner aus den Top10! Die ihrerseits haben soweit ich das mitbekommen habe KEINEN EINZIGEN Kampf gegen die SFler gewonnen.

        Ich bin ums noch mal hervorzuheben weder ein Fan der einen noch ein Fan der anderen Reihe und habe auch schon seit geschätzten 5-6 Jahren kein SF mehr gespielt aber ich war schon sehr überrascht wie gering doch der Taktikanteil bei Tekken sein musste wenn man duch Amok-Finger wie ichs nenne gegen einen sehr guten Spieler gewinnen kann - ich hoffe das hat sich seit dem geändert
        Das hat bis Tekken 3 gestimmt, die Balancing war schlecht. Ab Tekken 5 ist das nicht mehr so. Am meisten unbalanced von den bekannten Spielen ist Soul Calibur, da gibt es klar starke und schwache Charaktere.Absolut balanced ist Tekken nicht, Virtua Fighter ist da besser, aber mit Rumgebashe auf den Tasten kommst du heute in Tekken 5 gegen einen Pro nicht weiter.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Hmmm... ich bin zwar schon länger nicht mehr in der "Szene" aber eine kleine Anekdote muss ich zu dem Thema schon loswerden:

        Als ich noch recht jung war und viel zu viel Zeit zum spielen hatte war ich ziemlich gut in Street Fighter 2 (Turbo usw...) für das extrem moderne SNES damals. Nachdem nach unzähligen Übungsstunden der höchste Schwirigkeitsgrad im Schlaf gewonnen wurde hielten es meine Freunde für eine gute idee, doch mal an einem Turnier teilzuehmen - was ich dann auch tat.
        Das Ergebnis war, dass ich mich erst im Halbfinale gegen den späteren Gewinner knapp geschlagen geben musste. Was das Ganze jetzt mit dem Thema zu tun hat? Naja, nach dem Turnier gabs natürlich ein längeres gemütliches Beisammensein mit anderen "Sportlern" zum Beispiel aus der Playstation-Fraktion, die damals eben parallel ein Tekkenturnier veranstaltet hatten - und für Spaß an der Freud spielten die eben mit uns mal SF und wir mit denen Tekken.
        Für mich selber erstaunlich war dabei, dass ich - obwohl NIEMALS vorher Tekken gespielt - ich tatsächlich einige Runden gewinnen konnte (wie oben beschrieben eben durch wildes Padgedrücke), und das teilweise gegen Gegner aus den Top10! Die ihrerseits haben soweit ich das mitbekommen habe KEINEN EINZIGEN Kampf gegen die SFler gewonnen.

        Ich bin ums noch mal hervorzuheben weder ein Fan der einen noch ein Fan der anderen Reihe und habe auch schon seit geschätzten 5-6 Jahren kein SF mehr gespielt aber ich war schon sehr überrascht wie gering doch der Taktikanteil bei Tekken sein musste wenn man duch Amok-Finger wie ichs nenne gegen einen sehr guten Spieler gewinnen kann - ich hoffe das hat sich seit dem geändert
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