Stühlerücken bei Twitch: Senior Vice President verlässt das Unternehmen
Beim Führungspersonal von Twitch gibt es eine Änderung: Der Senior Vice President of Global Creators hört auf. Damit verlässt dieses Jahr schon die dritte Führungskraft das Unternehmen.
Im Führungspersonal von Twitch gibt es eine weitere Personaländerung. Nachdem dieses Jahr bereits der Chief Content Officer und der Chief Operating Officer dem Unternehmen den Rücken kehrten, verlässt mit Constance Knight nun auch ein Senior Vice President den Streaming-Dienst. Konkret war sie dabei für die "Global Creators" im Unternehmen verantwortlich - also für die Zusammenarbeit mit den Streamern.
(K)Eine Begründung?
Laut einem Bericht von Eurogamer gibt es von Knight zwar ein passendes Statement an die Mitarbeiter, aber keine handfeste Begründung für das Verlassen des Unternehmens. Stattdessen ist, wie so oft, von neuen Abenteuern im privaten und professionellen Leben die Rede, die dadurch angegangen werden sollen. Über handfestere Gründe für den Weggang kann damit nur spekuliert werden.
Falls der Wechsel aber mit Twitch-Interna zu tun hat, so wäre beispielsweise ein Zusammenhang mit kürzlichen Änderungen wie insbesondere der neuen Umsatzverteilung zwischen Twitch und den Streamern denkbar. Dadurch verdienen die Top-Streamer bei Twitch nun deutlich weniger, da Twitch ab einem Jahresumsatz von 100.000 US-Dollar künftig 50 Prozent des Geldes einbehält. Zuvor behielt Twitch bei Top-Streamern "nur" 30 Prozent, sodass die Änderung bei den Streamern für Umsatzausfälle und damit auch für einigen Unmut sorgen dürfte.
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Ob und wann die Position des "Senior Vice President of Global Creators" neu besetzt wird, ist bislang unklar. Knight selbst hat in ihrem Statement keinen Nachfolger benannt, und von Twitch gab es diesbezüglich ebenso noch keine Informationen. Auch die zuvor freigewordenen Stellen des Chief Content Officer und des Chief Operating Officers wurden bislang nicht neu besetzt. Das lässt Spekulationen zu, dass Twitch derzeit nicht nur einen Konflikt mit den Nutzern der Plattform, sondern auch Probleme beim Anwerben neuer Mitarbeiter hat.
Quelle: Eurogamer
