Auch in Deutschland: Europol zerschlägt gigantisches illegales Streaming-Netzwerk
Europol feiert einen Erfolg gegen illegales Streaming: Im Zuge der Operation "Taken Down" wurde ein Netzwerk zerschlagen, das monatlich mehr als 250 Millionen Euro an Einnahmen generiert haben soll und mehr als 2.500 Sender unrechtmäßig zur Verfügung gestellt hat.
Der internationalen Strafverfolgungsbehörde Europol ist ein großer Schlag gegen ein illegales Streamingnetzwerk gelungen. Wie Europol in einer offiziellen Mitteilung zur Operation "Taken Down" verlauten lässt, wurde gegen insgesamt 102 verdächtige Personen ermittelt, von denen elf Personen verhaftet wurden. Diese sollen mehr als 22 Millionen Nutzer weltweit illegal mit Filmen, Serien und weiteren TV-Angeboten bedient haben.
So wurden etwa unter anderem in Deutschland tätige Pay-TV-Sender wie Sky oder Dazn innerhalb des illegalen Angebots verbreitet. Insgesamt seien mehr als 2.500 TV-Sender ohne die Einwilligung der Rechteinhaber auf diese Weise zur Verfügung gestellt worden. Gegen Bezahlung wurden diese Dienste anschließend über illegale Webseiten verbreitet, konkretere Angaben hierzu finden sich nicht in der Mitteilung wieder. Dafür erklärt die italienische Polizia Postale, dass dieses Streamingnetzwerk monatlich rund 250 Millionen Euro an Einnahmen generiert hat.
Zudem sind laut der Europol-Mitteilung mehr als 112 Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Innerhalb dieser wurden diverse Drogen und Waffen beschlagnahmt; auch 100 Domains und mindestens 29 Server seien vom Netz genommen worden. Zudem wurden Kryptowährungen im Wert von rund 1,6 Millionen Euro sowie weitere 40.000 Euro an Bargeld sichergestellt.
Neben Europol war auch Eurojust - die EU-Agentur für justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen - sowie die AAPA ("Audiovisual Anti-Piracy Alliance") an der Zerschlagung des Streamingnetzwerks beteiligt. Mitgewirkt haben indes unter anderem Strafverfolgungsbehörden aus Deutschland, Frankreich, Schweiz und den Niederlanden, die am Tag der Operation in Kroatien, Italien und dem Vereinigten Königreich aktiv wurden.

Ich glaube das ist falsch, dann stünden die Nutzungslizenzen nicht im richtigen Verhältnis zum Gegenwert. Dass der hoch ist scheint erkennbar zu sein an dem lebendigen Schwarzmarkt hier. 10-20€ für ein Abo ohne Sport ist normal und nicht zu teuer.
Dass da 80% eh nicht kaufen würden könnte stimmen, als ehrlicher Entgeltzahler will ich dann aber auch nicht, dass die House of the Dragons oder was auch immer sehen dürfen.
Kein Medienkonsum für Geringverdiener!
Also wenn Du gern Sport schaust und jemand für alles nur 20, 30, 50 Taler (keine Ahnung was es tatsächlich kostet und beinhaltet) haben will, kannst Du kräftig sparen.
Ich hoffe nur, das wird dann auch im LAN nur entsprechend isoliert betrieben... *grusel*
Also wenn Du gern Sport schaust und jemand für alles nur 20, 30, 50 Taler (keine Ahnung was es tatsächlich kostet und beinhaltet) haben will, kannst Du kräftig sparen.
Da teilen sich die "Organisationen" auch den Markt auf, um den ganzen Markt abfischen zu können.