Netflix wechselt zu TLS 1.3: Das sind die Änderungen

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Netflix Streaming Dienst
Quelle: PC Games Hardware

In der Corona-Krise gab es seitens der Streaming-Anbieter eine Reduktion der ausgelieferten Bitrate, um die Infrastruktur des Internets zu schonen. Netflix wechselt nun zusätzlich auf TLS 1.3, um seinen Beitrag zu leisten.

In der Corona-Krise hatten Video-Streaming-Anbieter die Bandbreite reduziert, um die Infrastruktur des Internet zu schonen. Netflix wechselt zudem nun auf TLS 1.3 (Transport Layer), um in gut ausgelasteten Netzwerken schnelleres Streaming zu ermöglichen. Das macht man natürlich auch im Eigeninteresse, denn Streaming-Dienste sind einer der wenigen Profiteure aus der weltweiten Corona-Pandemie, die zur Aufforderung führte, lieber zuhause zu belieben - ob freiwillig oder nicht. Um sich zu beschäftigen, kam auch Streaming in Frage und erste Zahlen gehen davon aus, dass in den USA alleine bald ein Drittel des geschauten Contents über Streaming-Dienste kommt. Für die kommenden Quartalszahlen bei Netflix erwarten Analysten eine positive Überraschung.

Mit TLS 1.3 soll aber auch die Contentverbreitung sicherer werden. Der Handshake soll nicht nur schneller sein, sondern auch weniger Angriffsfläche bieten. Verbindungen können auch unterbrochen werden und müssen bei einer Neuaufnahme je nach Umstand nicht zwingend neu ausgehandelt werden. Das verbessert unter anderem die Startzeit von Videos beim Wechsel der Folge. Allerdings profitiert nicht jeder gleichermaßen und vor allem spürbar. Die Handshakes unter TSL 1.3 sind gerade für langsamere Verbindungen deutlich angenehmer. Wer schnelles Internet hat, wird nicht viel merken. Bei einem Testlauf habe man einen Mittelwert von 3,5 Prozent schnellerer Bearbeitung ermittelt.

Spürbarer sind schon eher neue Puffervorgänge im Video, die durch das zu langsame Verarbeiten der CPU entstehen. Das kann auch gerne mal bei Endgeräten entstehen, die nicht moderne x86-Technik verwenden und aus Kostengründen einen kleinen ARM-Chip haben. Mehr zu TLS gibt's bei Wikipedia; zur Implementierung bei Netflix.

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lucdec Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von MiezeMatze
        Beim durchzappen muss ich leider feststellen das es so viele Sinn-/Ideenlosen Endlosserien gibt die einfach immer weiter erzählen.
        Bei den ganz neuen wird man dann auch noch mit halbunterschwelligen Erziehungsmaßnahmen & political correctness zugeschissen ... ganz schlimm & ganz schlecht.
        Beides fällt mir auch auf! Gut, es gab immer Serien, die über 14 Staffeln laufen obwohl schon nach 2 Staffeln die Luft raus war - da hat sich halt einfach nichts geändert.

        Aber der zweite Punkt fällt mir seit einiger Zeit auch auf und das stört mich auch sehr! Frauen tough, Männer alleine aufgeschmissen, wenn fünf Leute in einem Team sind, muss jede Hautfarbe und sexuelle Orientierung vertreten sein, u.s.w...
      • Von lucdec Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von MiezeMatze
        Beim durchzappen muss ich leider feststellen das es so viele Sinn-/Ideenlosen Endlosserien gibt die einfach immer weiter erzählen.
        Bei den ganz neuen wird man dann auch noch mit halbunterschwelligen Erziehungsmaßnahmen & political correctness zugeschissen ... ganz schlimm & ganz schlecht.
        Beides fällt mir auch auf! Gut, es gab immer Serien, die über 14 Staffeln laufen obwohl schon nach 2 Staffeln die Luft raus war - da hat sich halt einfach nichts geändert.

        Aber der zweite Punkt fällt mir seit einiger Zeit auch auf und das stört mich auch sehr! Frauen tough, Männer alleine aufgeschmissen, wenn fünf Leute in einem Team sind, muss jede Hautfarbe und sexuelle Orientierung vertreten sein, u.s.w...
      • Von Namaker Software-Overclocker(in)
        Zitat von Stern1710
        Was mich eher wundert -> Wird der Stream selbst mittels Verschlüsselung durchs Netz gejagt oder wird "nur" beim Login und allen EIngaben auf dem Interface über eine verschlüsselte Verbindung abgewickelt?
        Streaming ist meines Wissens nach eher eine Domäne von UDP, welches Verbindungslos ist und daher eine Verschlüsselung zwischen zwei Endpunkten für mich gerade als ein Widerspruch erscheint? Oder verdrehe ich gerade was hinten und vorne?
        Bis auf Teile von WebRTC ist im Browser eigentlich alles TCP. UDP kann für Echtzeitstreaming Vorteile bringen (vor allem bei der Latenz), bei statischem Content ists aber (wie Rakyr schon schrub) nicht vönnoten.
        Aber auch mit UDP kann natürlich eine verschlüsselte Übertragung stattfinden, wie zB bei einem VPN.
      • Von RNG_AGESA
        das bild bei dunklen szenen ist verpixelt, sonst sehr körnig. qualität erinnert an alte überspielte VHS.

        das abo ist vorerst auf eis gelegt
      • Von criss vaughn Volt-Modder(in)
        So, das wars, nun bin ich auch bei 7 Mbit angelangt - hätte es nicht beschreien dürfen^^
      • Von RNG_AGESA
        Zitat von Malkolm
        Nutzt Netflix damit auch certificate-pinning nach TLS 1.3? Sprich kann ich nach der Umstellung kein Netflix mehr durch einen ALG schauen?
        weder ALG I noch II ist für Netflix vorgesehen. eine sonderreglung gibt es aber für GEZ
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