Netflix reagiert auf Umsatzrückgang: 150 Mitarbeiter müssen gehen
Der Streaming-Dienst Netflix musste infolge des diesjährig eingesetzten, rückläufigen Umsatzwachstums 150 Mitarbeiter entlassen, um Kosten einzudämmen. Betroffen sind rund zwei Prozent der gesamten Belegschaft in den USA. Zudem verwarf das Unternehmen auch einige Produktionen.
Das Jahr 2022 könnte besser laufen für den Streaming-Riesen Netflix. Das erste Quartal des Jahres brachte dem Unternehmen praktisch nur Pleiten und Pannen ein: 200.000 Abonnenten wendeten Netflix den Rücken zu, was den ersten Rückgang seit über einem Jahrzehnt markierte. Weiterhin verlor das Unternehmen am 20. April 54 Milliarden US-Dollar an Wert, während der Aktienkurs um mehr als 60 Prozent einbrach.
Wie Netflix mit den jüngsten Ereignissen umgeht
Daher musste die Führungsetage von Netflix nun Konsequenzen ziehen und entschied sich dazu, 150 Mitarbeiter in den USA zu entlassen, was zwei Prozent der dortigen Belegschaft ausmachen soll. Mit dieser Maßnahme möchte das Unternehmen infolge des stockenden Umsatzwachstums Kosten eindämmen. Die Leistung der einzelnen Mitarbeiter soll für diese Entscheidung keine Rolle gespielt haben. Bei der Entlassung der 150 Vollzeitmitarbeiter bleibt es allerdings nicht, denn auch 70 Teilzeitstellen im Animationsstudio und freiberufliche in der Social-Media- und Verlagsgruppe von Netflix sollen gestrichen worden sein.
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Neben entlassenen Mitarbeitern stellte das Unternehmen zusätzlich mehrere Animationsprojekte ein, darunter "Wings of Fire", "Antirascist Baby" und "With Kind Regards From Kindergarten". Dieses Jahr trägt es sich allerdings nicht das erste Mal zu, dass Netlix Mitarbeiter freigestellt hat. Schon im April mussten 25 Angestellte die Marketinggruppe des Unternehmens verlassen, darunter viele im Fan-fokussierten Content-Team "Tudum". Das Angestelltenverhältnis soll im Jahr 2021 noch so ausgesehen haben, dass bei Netflix 11.300 Vollzeitbeschäftigte gearbeitet haben, 76 Prozent davon in den USA und Kanada.
Quelle: Variety

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