Netflix: Funktion für Livestreams wohl in Arbeit

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News Oliver Jäger Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Laut dem Magazin "Deadline" plant Netflix eine Livestreaming-Funktion zu implementieren. Wofür könnte diese genutzt werden?
Quelle: Netflix

Wie das Magazin "Deadline" von Netflix erfahren haben will, plant der gebeutelte Streaming-Dienst die Einführung einer Funktion für Livestreams. Diese könnte dann für Stand-up-Specials, Reunion-Shows oder die Übertragung von Comedy-Festivals herhalten und es Zuschauern ermöglichen, an Live-Abstimmungen teilzunehmen.

Wird es bald Livestreaming bei Netflix geben? So will es jedenfalls das Branchenmagazin "Deadline" erfahren haben. Bisher zeichneten sich Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ dadurch aus, fertiggestellte Produktionen ihren Kunden im Abonnement anzubieten. Mit Livestreaming würde Netflix den nächsten logischen Schritt wagen und stärker in Konkurrenz zum linearen Fernsehen treten.

Livestreams bei Netflix - Dafür könnten sie Anwendung finden

Die Funktion für Live-Übertragungen soll sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden, wie Netflix selbst bestätigt habe, und ein Zuhause für seine zahlreichen Stand-up-Specials und Sendungen ohne Drehbuch bieten. Auch liefert das Livestreaming für den mit sinkenden Abozahlen kämpfenden Dienst die Möglichkeit, die Zuschauer an Live-Abstimmungen teilhaben zu lassen, bei Wettbewerben und Talentshows etwa. In zweiterer Kategorie wäre beispielsweise die kommende Tanzshow "Dance 100" anzusiedeln.

Passend dazu: Netflix: Werbe-Abo und Password-Sharing sollen noch 2022 kommen

Netflix könnte die Funktion laut Deadline aber auch dafür nutzen, Comedy-Festivals wie "Netflix is a Joke" live zu übertragen. Bei dieser Veranstaltung sollen um die 300 Stand-up-Darbietungen präsentiert worden sein, unter anderem von den Comedians Dave Chapelle, Larry David oder Pete Davidson. Viele dieser Events wurden Daedline zufolge mit dem Plan aufgenommen, zwölf von ihnen mittels Livestreaming zu übertragen. Weiterhin sollen auch Reunions infrage kommen. So fand für die Immobiliensendung "Selling Sunset" erst kürzlich ein Reunion-Special zur fünften Staffel statt.
Bestimmte Uhrzeiten für das Live-Streaming-Programm sollen von Netflix noch nicht festgelegt worden sein. Zudem hat der Streaming-Dienst bislang nicht bestätigt, wann die besagte Funktion eingeführt werden wird. Klar ist laut Deadline, dass eine kleine Gruppe bei Netflix derzeit mit der Entwicklung im Anfangsstadium beschäftigt ist.

Quelle: Deadline

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von SilentHunter
        Sowas wird keinen der aktuellen Streaminganbieter retten. Der Markt mit seiner zunehmenden fragmentierung wird sie alle richten.
        Netflix kann sich retten, wenn sie sich einfach sinnvollere Stufen ausdenken:
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Was sind die großen Kritikpunkte, die an Netflix bzgl. Monetarisierung immer wieder angebracht werden?

        der SD-Tarif sei ein schlechtes Angebot
        der UHD-Tarif sei nur dann ein gutes Angebot, wenn auch die mehreren Profile genutzt werden
        die Bitrates, besonders bei Material, das nur in LowRes vorliegt, seien zu niedrig. Bei den teureren Tarife gibt es kein Upgrade für LowResMaterial.


        Alle diese Kritikpunkte und das ganze mit dem Accountsharing könnte Netflix ganz einfach angehen:
        Nicht mehr Auflösungen, sondern Bitrates machen die einzelnen Stufen aus. Und jede Stufe gibt es nur noch mit einem Profil. Genau ein Profil, genau ein gleichzeitiger Stream ist möglich, mehr nicht.*

        Auflösung (und Farbtiefe) erhält man immer das Beste, was Netflix bieten kann. Die neue Bitrate beim Mini-Abo liegt dann vielleicht bei 4Mbit, Medium bei 16Mbit, High bei 64Mbit.
        Das Miniabo ist dann aber auch wirklich günstig, mit dem langfristigen Ziel, "jeden" abzuholen. (genau wie heute die inoffiziell geteilten Abos) Es erzeugt schließlich auch für Netflix wenig Kosten, liefert aber gleichzeitig eine erstklassige, breite Datenanalysebasis.

        *vielleicht sollten sie auch doch Zusatzprofile mit symbolischen Rabatt, 10% oder so, einführen. Möglicherweise gefällt das einfach Usern zu gut, um es ersatzlos zu streichen.
        Auch könnten sie sich sicherlich retten, wenn sie es schaffen würden einen Algorithmus zu basteln, der einem halbwegs sinnvoll weitere Filme bzw. Serien vorschlagen könnte. Der Netflix-Katalog ist schließlich zu klein (zu viele Lücken) und zu groß (zu viel Suchaufwand) zur gleichen Zeit.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von SilentHunter
        Sowas wird keinen der aktuellen Streaminganbieter retten. Der Markt mit seiner zunehmenden fragmentierung wird sie alle richten.
        Netflix kann sich retten, wenn sie sich einfach sinnvollere Stufen ausdenken:
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Was sind die großen Kritikpunkte, die an Netflix bzgl. Monetarisierung immer wieder angebracht werden?

        der SD-Tarif sei ein schlechtes Angebot
        der UHD-Tarif sei nur dann ein gutes Angebot, wenn auch die mehreren Profile genutzt werden
        die Bitrates, besonders bei Material, das nur in LowRes vorliegt, seien zu niedrig. Bei den teureren Tarife gibt es kein Upgrade für LowResMaterial.


        Alle diese Kritikpunkte und das ganze mit dem Accountsharing könnte Netflix ganz einfach angehen:
        Nicht mehr Auflösungen, sondern Bitrates machen die einzelnen Stufen aus. Und jede Stufe gibt es nur noch mit einem Profil. Genau ein Profil, genau ein gleichzeitiger Stream ist möglich, mehr nicht.*

        Auflösung (und Farbtiefe) erhält man immer das Beste, was Netflix bieten kann. Die neue Bitrate beim Mini-Abo liegt dann vielleicht bei 4Mbit, Medium bei 16Mbit, High bei 64Mbit.
        Das Miniabo ist dann aber auch wirklich günstig, mit dem langfristigen Ziel, "jeden" abzuholen. (genau wie heute die inoffiziell geteilten Abos) Es erzeugt schließlich auch für Netflix wenig Kosten, liefert aber gleichzeitig eine erstklassige, breite Datenanalysebasis.

        *vielleicht sollten sie auch doch Zusatzprofile mit symbolischen Rabatt, 10% oder so, einführen. Möglicherweise gefällt das einfach Usern zu gut, um es ersatzlos zu streichen.
        Auch könnten sie sich sicherlich retten, wenn sie es schaffen würden einen Algorithmus zu basteln, der einem halbwegs sinnvoll weitere Filme bzw. Serien vorschlagen könnte. Der Netflix-Katalog ist schließlich zu klein (zu viele Lücken) und zu groß (zu viel Suchaufwand) zur gleichen Zeit.
      • Von SilentHunter Software-Overclocker(in)
        Sowas wird keinen der aktuellen Streaminganbieter retten. Der Markt mit seiner zunehmenden fragmentierung wird sie alle richten.
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