HBO Max: Netflix-Konkurrent kommt 2021 auch nach Europa - aber nicht nach Deutschland
Warner Media hat bekannt gegeben, dass der kostenpflichtige Streaming-Dienst HBO Max im kommenden Jahr auch nach Europa kommen wird. In Deutschland wird HBO Max aber erstmal nicht verfügbar sein.
Das Feld der Streaming-Anbieter wird im kommenden Jahr noch weiter aufgefächert. So soll HBO Max auch nach Europa kommen, wie die Webseite Broadband TV News berichtet. In 2021 wird Warner Media alle Kinofilme wie Wonder Woman 1984, Matrix 4 und Co. parallel zum Kinostart auch beim Streaming-Dienst HBO Max ausstrahlen wird. In Europa soll dies aber wohl erstmal nicht der Fall sein, sondern nur in den USA. Zu Europa zählen aber nicht die Länder Großbritannien, Italien, Deutschland und Österreich - so Warner Media. In diesen Regionen hat Warner Media mit seinen Marken Comedy Central, Adult Swim, TNT und Co. einen Exklusivvertrag mit Sky, der vor Kurzem verlängert wurde. Streng genommen gibt es in den Sky-Ländern keine HBO-Produkte, sondern nur Filme von Warner Media und Serien von TNT und Warner Media, nicht aber unter der Bezeichnung HBO.
Vorerst kein HBO Max in Deutschland und Österreich wegen Exklusivvertrag mit Sky
HBO Max kostet in den USA 15 US-Dollar pro Monat und wird im nächsten Jahr parallel zum Kinostart alle Filme ausstrahlen, wie der CEO von Warner Media Jason Kilar erklärt hat. HBO Max soll langfristig in 190 Ländern weltweit verfügbar sein. Im Jahr 2021 will man nach Lateinamerika und nach Europa kommen - ohne Deutschland, Österreich, Italien und Großbritannien. Hierbei werden alle bisherigen HBO-Inhalte und alle Marken von Warner Media zu HBO Max zusammengefasst.
Stand jetzt wird es kein HBO Max in den Sky-Ländern geben. Unklar ist, wie lange der Exklusivvertrag zwischen Warner Media und Sky läuft. Traditionell kauft der Pay-TV-Anbieter des amerikanischen Medienkonzerns Comcast bei Film- und Serienstudios Lizenzen ein und bietet diese Inhalte wie etwa Game of Thrones exklusiv für Abonnenten von Sky Q oder Sky Ticket an. HBO Max soll nun den etablierten Streaming-Anbietern von Netflix, Disney Plus und Amazon Prime Video Konkurrenz machen. Der Mutterkonzern und amerikanische Telekommunikationsanbieter AT&T will hier also großflächig angreifen und zahlende Kunden gewinnen.
Nur 28,7 Millionen Mitglieder zählt HBO Max
HBO Max gibt es seit dem 27. Mai 2020 in den USA. Bis Ende Oktober hatte der Streaming-Dienst nur 28,7 Millionen zahlende Nutzer. Mit dieser Nutzerzahl ist der kostenpflichtige Service deutlich hinter den Erwartungen von AT&T geblieben, der mit 37 Millionen zahlender Nutzer gerechnet hat. Zum Vergleich: Disney Plus hat aktuell mehr als 50 Millionen zahlende Abonnenten, wie Disney im März 2020 bekanntgegeben hat.
Von Februar bis Ende März 2020 konnte Disney Plus seine Abonnentenzahl von 26 Millionen auf 50 Millionen steigern. Der Streaming-Dienst von Disney ist seit dem 24. März 2020 in etlichen Ländern verfügbar. Unangefochtener Spitzenreiter bei kostenpflichtigen Streaming-Diensten ist Netflix mit weltweit mehr als 170 Millionen zahlender Abonnenten, wie das US-Unternehmen bereits im letzten Quartal 2019 bekanntgegeben hat. Für HBO Max ist es also noch ein langer Weg, um ähnlich viele Mitglieder zu bekommen, wie die Konkurrenz. HBO Max ist mit einem Monatspreis von 15 US-Dollar deutlich teurer als Disney Plus und Netflix.
Heimkino-Premiere in Zeiten der Coronavirus-Krise erfolgreich - Das Ende der Kinos?
Universal Studios etwa beweist, dass eine Heimkino-Premiere durchaus erfolgreich sein kann. So hat das Filmstudio in mitten der Coronakrise den Film "Trolls World Tour" als ausschließlich digital ausleihbaren Film veröffentlicht. Universal hat mehr als 77 Millionen US-Dollar mit "Trolls World Tour" eingenommen, der aktuell nur bei verschiedenen Streamingdiensten zum Ausleihen abrufbar ist. Mehr als fünf Millionen Nutzer haben sich "Trolls World Tour" im April 2020 für 20 US-Dollar digital ausgeliehen. 80 Prozent der Gebühren konnte dabei das Filmstudio behalten, während bei einem Kinoticket in den USA die Filmstudios nur 50 Prozent des Ticketpreises erhalten. Durchschnittlich hat im Jahr 2019 in den USA ein einzelnes Kinoticket für einen Film 9,16 US-Dollar gekostet. Aktuell gibt es "Trolls World Tour" in Deutschland bei verschiedenen Online-Händlern - etwa bei Amazon - zum Preis von rund 14 Euro zu kaufen, jedoch benötigt man zwingend ein Nutzerkonto bei Amazon und man erwirbt immer nur ein Nutzungsrecht, darf den Film aber ausschließlich mit Prime Video-Apps oder der Amazon-Webseite ansehen.
Ermutigt durch diesen Erfolg wird Universal Studios künftig seine neuen Filme nur noch 17 Tage lang exklusiv in den amerikanischen Kinos bei der größten Kinokette AMC Theaters zeigen wird. Nach Ablauf dieser Frist werden die Filme auch etwa zum digitalen Ausleihen angeboten werden. Bislang war die Verwertungskette üblich, bei der Kinos 90 Tage lang einen Film zeigen dürfen, ehe dieser dann auch auf anderen Vertriebswegen erhältlich ist. Für Europa ist noch nicht bekannt, wie sich AMC und Universal Studios im Streit einigen werden.
Ebenfalls lesenswert: Sky Ticket: Ab sofort niedrigerer Abo-Preis für Serien & Filme
Sammlung zu HBO Max und dem Europastart:
- Der Streaming-Dienst HBO Max wird im nächsten Jahr 2021 auch nach Lateinamerika und Europa kommen. Allerdings wird HBO Max erstmal nicht in Deutschland und Österreich verfügbar sein.
- Hintergrund ist der Exkluisvvertrag zwischen Warner Media und Sky, sodass vorerst auch weiterhin alle Filme von Warner Bros. und Serien von Warner und TNT nur für zahlende Kunden von Sky Q und Sky Ticket verfügbar sein werden.
- Aktuell hat HBO Max weniger zahlende Abonnenten als Disney Plus und Netflix. HBO Max vom amerikanischen Telekommunikationsunternehmen AT&T kostet monatlich rund 15 US-Dollar.
Quellen: Web Summit, Broadband TV News, The Verge, Statista, Amazon, Warner Media

Dem Rest stimme ich vollinhaltlich zu.
Du musst einen Zeitscheisser haben. Oder in Kürze 12 Jahre alt werden.
Wäre halt auch sinnvoll, deinen Sermon dort abzusondern, wo du auch liest.
Lebenszeit vergeudet man, indem man auf zig Seiten den selben Artikel anklickt.
Wenns eh alle gegeneinander abschreiben, wieso dann noch alle durchbesuchen?
Und fürs kommentieren hats allemal gereicht. *kopfschüttel*
Es spricht also nichts dagegen eine Userfrage zu einem Artikel zu beantworten, den ich bereits woanders gelesen habe. Anscheind verstehst du immer noch nicht wie solche "News" heutzutage geschrieben werden. Schade, so schwer zu kapieren ist das nämlich nicht.
Ansonsten verstehe ich nicht warum ich 2-3 Leute angepisst sind, weil ich auf eine andere Nutzerfrage antworte, obwohl die Antwort schon im Artikel stand. Ignoriert es doch einfach, meine Güte.
Dem Rest stimme ich vollinhaltlich zu.
Wäre halt auch sinnvoll, deinen Sermon dort abzusondern, wo du auch liest.
Lebenszeit vergeudet man, indem man auf zig Seiten den selben Artikel anklickt.
Wenns eh alle gegeneinander abschreiben, wieso dann noch alle durchbesuchen?
Und fürs kommentieren hats allemal gereicht. *kopfschüttel*
Wie viel einfacher wäre es wohl gewesen, einfach den Artikel zu lesen?
Heute muss man halt überlegen wofür man seine Lebenszeit vergeudet. Redundante Informationen lesen gehört da sicher nicht zu.
Mir ist es jedenfalls Wurscht, dann eben VPN - gucke eh alles auf Englisch