Twitch: Eine Woche mit Rückschlägen - Umgang beim Streamingportal wird kritisiert

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Twitch: Eine Woche mit Rückschlägen - Umgang bei Streamingportal kritisiert (1)
Quelle: Epic Games

Amazons Streamingportal Twitch hat eine harte Woche hinter sich. Tyler Blevins - besser bekannt als Ninja - wechselt zum Konkurrenten Mixer von Microsoft. Zuschauer, die auf die bisherige Seite des beliebten Fortnite-Streamers geklickt haben, sind auf einer Werbeseite für verschiedene Streamer von Fortnite gelandet. Ein Stream enthielt sogar pornografisches Material.

Anderen Spielern beim Spielen zusehen, ist ein Hobby, das immer mehr Leute für sich entdeckt haben. Streamern stehen dabei verschiedene Plattform zur Wahl. Fans des Streamers Tyler Blevins müssen seit Kurzem auf Mixer gehen, um weiterhin ihrem Idol beim Spielen zu beobachten. Seit gut acht Jahren streamt er Computerspiele auf der Plattform Twitch. Diese gehört mittlerweile zu Amazon und soll neben Streams von Spielen auch für Live-Übertragungen genutzt werden. Tyler Ninja Belvins konnte mit seinen Streams etwa 500.000 US-Dollar monatlich verdienen. Die Einnahmen kommen durch die kostenpflichtige Abonnement-Funktion von Twitch. Zudem vereinbarte er eine Kooperation mit Spieleentwickler Epic Games, sodass seine Kanal-Abonnenten kostenfreie Inhalte im Spiel Fortnite erhielten. Hat man nun den Kanal von Ninja abonniert, gelangt man auf eine Werbeseite für andere Streamer von Fortnite. Blevin selbst kritisierte das Vorgehen seines alten Partners. Ein Stream übertrug pornografisches Material.

Twitch in der Kritik

Allerdings musste Twitch nicht nur den Verlust des beliebten Streamers von Ninja verkraften, sondern sich auch Kritik im Umgang mit Alinity Divine gefallen lassen. Er soll eine rassistische Bemerkung im laufenden Stream geäußert haben. Divine behauptet hingegen, dass die Bemerkung das Ergebnis einer Fehlaussage war. Der Streamer wurde dafür kritisiert, dass er eine Katze mitten in der Sendung geworfen hatte und in einem weiteren Fall Wodka in den Mund einer Katze gespuckt hat. Die Nutzer sind unzufrieden, dass das Verhalten von Alinity Divine bisher keine negativen Folgen hatte. Ein paar Wochen zuvor war Guy Beahm - auch als Dr. Disrespect bekannt - von der Plattform gebannt worden. Der Grund war, dass er sich selbst im Badezimmer gestreamt hatte. Twitch ist bekannt dafür, große, bekannte Streamer zeitweise zu bannen, wenn Ihnen Fehlverhalten vorgeworfen wird. Es erscheint aber manchmal willkürlich, warum derartige Strafen ausgesprochen werden.

Ebenfalls lesenswert: Von Twitch zu Mixer: Ninjas erster Mixer-Stream übertrifft Twitch-Zuschauerzahlen

Fakten zur Twitch-Woche:

  • Vor Kurzem musste Amazons Streamingseite Twitch den Verlust des Streamers Tyler Belvins hinnehmen. Der besser unter seinem Pseudonym bekannte Ninja wechselte zum Konkurrenten Mixer von Microsoft. Er spielt Fortnite und konnte damit im letzten Monat gut 500.000 US-Dollar verdienen.
  • Auf der vorherigen Seite von Tyler Belvins war Werbung für andere Streams zu sehen. Einer davon enthielt pornografisches Material.
  • Auch der Umgang mit Alinity Divine erzürnt die Twitch-Zuschauer. Obwohl gegen Nutzungsbestimmungen verstoßen wird, darf der Streamer nach wie vor streamen.

Quellen: CNBC, Eurogamer

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MESeidel Software-Overclocker(in)
        AW: Twitch: Eine Woche mit Rückschlägen - Umgang beim Streamingportal wird kritisiert

        Zitat
        Blevin selbst kritisierte das Vorgehen seines alten Partners. Ein Stream übertrug pornografisches Material.
        Zitat
        Allerdings musste Twitch ..., sondern sich auch Kritik im Umgang mit Alinity Divine gefallen lassen. Er soll eine rassistische Bemerkung im laufenden Stream geäußert haben.
        Diese Dinge können nicht bei anderen Streaming Anbietern wie Youtube oder Mixer passieren?
        Jetzt spielt doch nicht die #Neuland Karte, Skandale gab es auch schon als Twitch noch Justin.tv war, bei Own3d, bei GOM.tv oder als livestream.com noch Spiele Streams hatte...
      • Von MESeidel Software-Overclocker(in)
        AW: Twitch: Eine Woche mit Rückschlägen - Umgang beim Streamingportal wird kritisiert

        Zitat
        Blevin selbst kritisierte das Vorgehen seines alten Partners. Ein Stream übertrug pornografisches Material.
        Zitat
        Allerdings musste Twitch ..., sondern sich auch Kritik im Umgang mit Alinity Divine gefallen lassen. Er soll eine rassistische Bemerkung im laufenden Stream geäußert haben.
        Diese Dinge können nicht bei anderen Streaming Anbietern wie Youtube oder Mixer passieren?
        Jetzt spielt doch nicht die #Neuland Karte, Skandale gab es auch schon als Twitch noch Justin.tv war, bei Own3d, bei GOM.tv oder als livestream.com noch Spiele Streams hatte...
      • Von Slezer Freizeitschrauber(in)
        AW: Twitch: Eine Woche mit Rückschlägen - Umgang beim Streamingportal wird kritisiert

        Also Fußball gucken ist eine Frage des Könnens? Verstehe ich immer noch nicht
      • Von Palmdale BIOS-Overclocker(in)
        AW: Twitch: Eine Woche mit Rückschlägen - Umgang beim Streamingportal wird kritisiert

        Zitat von Slezer
        Hä? Fußball schauen ist eine Frage des könnens? Seit wann?
        Zitat von Amigo
        Hä? Fußballgucken ist eine Frage des Können? Aber ja, ich kann mir das nicht angucken... Zeitverschwendung für mich.
        ...
        Unglücklich formuliert, sorry. Ich meinte Fußball guggn im Vergleich zu Fußball spielen (auf Profi Niveau)
      • Von Slezer Freizeitschrauber(in)
        AW: Twitch: Eine Woche mit Rückschlägen - Umgang beim Streamingportal wird kritisiert

        Denke das stört Amazon/Twitch nicht ^^
      • Von RiZaR Freizeitschrauber(in)
        AW: Twitch: Eine Woche mit Rückschlägen - Umgang beim Streamingportal wird kritisiert

        Mich persönlich erzürnt außerdem auch, dass es seit Kurzem eine Two Factor Authentifizierung mit Angabe der Telefonnummer braucht, um den Stream-Key sehen und damit überhaupt streamen zu können. Der alte Key funktioniert bei mir zudem nicht mehr. Meine Telefonnummer geht Amazon einen verfluchten Scheiß an. Ich werde auf Twitch keine Streams mehr machen.
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